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An die schlachtenden Betriebe.....Qualität von Rindfleisch/Rasse ?

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  • An die schlachtenden Betriebe.....Qualität von Rindfleisch/Rasse ?

    Moin,

    wenn ihr Rinder schlachtet, schlachtet ihr verschiedene, oder immer die selbe Rasse ?

    Wir haben bis vor kurzem ausschließlich Fleckvieh geschlachtet, Qualität war hervorragend. Jetzt hat der Landwirt aus Krankheitsgründen aber die Viecher aufgegeben und seit dem kommen Rinder aller Rassen von der Viehvermarktung. Im großen und ganzen geht das auch...gestern kam allerdings ein Schwarzbunter Bulle..Fleischmäßig..*nachti*. Ist natürlich auch eine Milchviehrasse aber trotzdem wäre eure Meinung bezüglich verschiedener Rassen und deren Qualität mal interessant zu wissen..


  • #2
    servus

    wir schlachten ja nicht selber sondern beziehen die teile ja über unser eigenes fleischwerk.
    wir haben das einzige markenfleischprogramm in deutschland und verkaufen ausschliesslich deutschen jungbullen.

    ausnahmen sind französisches, oder amerikanisches beef, evtl. noch aus argentinien. *top* *top*

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    • #3
      In der deutschen Landwirtschaft ist es schon seit jeher so, dass die Rinder eher für die Milchproduktion gezüchtet wurden/werden und sich um die Fleischqualität (nicht Ausbeute) erst in den letzten Jahren Gedanken gemacht
      wurde. In den U.S.A. wurden schon seit jeher Tiere konsequent zur Fleischgewinnung herangezüchtet und auch dahingehend gemästet, weshalb die Rindfleischqualität in Deutschland tendenziell schlechter ist als in anderen
      Ländern wie z.B. auch Südamerika.


      Die Fleischqualität hängt natürlich von der Rasse, Geschlecht und auch Alter des Tieres ab, aber nicht ausschließlich. Auch die Mastbedingungen (z.B. Haltungsform und Fütterung können eine entscheidende Rolle spielen. Wir haben es bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mal geschafft Ochsen als Kategorie mit einem eigenen Preis festzusetzen, was eine große Chance für qualitativ hochwertiges und rassenübergreifendes Rindfleisch aus Deutschland sein könnte. Solange die Landwirte und Mäster in erster Linie für Quantität und nicht für Qualität bezahlt werden, wird es bei der eher durchschnittlichen Fleischqualität des deutschen Rindfleisches bleiben. Sicherlich gibt es natürlich auch Ausreißer nach oben, aber die sind schwer zu finden und sind immer noch ein Nischenmarkt ohne Lobby obwohl die Nachfrage von Seiten der Endverbraucher durchaus gegeben ist und gegenwärtig mit Importfleisch aus Frankreich, Österreich und Südamerika befriedigt wird.



      wir haben das einzige markenfleischprogramm in deutschland und verkaufen ausschliesslich deutschen jungbullen
      Ja, das ist richtig, es gibt da viele tolle Ansätze mit dem Versuch nachhaltig die Fleischqualität zu verbessern und Markenprogramme sind ein guter Weg.
      Mir fallen auf Anhieb allerdings mindestens drei deutsche Markenfleischprogramme für Rindfleisch ein da gibt es z.B. das große mit "N" das mit "H" und das mit "G".
      Leider bisher immer noch ein Nischenmarkt. Seit einigen Jahren z.B. auch deutsche Wagyu-Rinder bei denen ich ein riesiges Potenzial sehe www.wagyuverband.com

      Die kleinen handwerklichen Betriebe welche selber Schlachten möchten sind einfach in einer ganz schwierigen Situation, solange sich das alles auf einem extrem hochpreisigen und exquisiten Markt abspielt und nur Edelstücke nachgefragt werden.

      PS: Biofleisch ist auch nicht die richtige Lösung, weil es da ja so ist, dass wir da oft eine noch schlechtere Qualität haben.

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      • #4
        Naja die heutigen Milchrassen sind ja noch nicht soooo alt, früher mussten sie beides können..Milch und Fleisch geben. Die Fleckviehbullen waren auch nicht schlecht, im Gegenteil..aber von der Viehverwertung gibts halt das was da ist. Und das ist manchmal nichts ganzes und nichts halbes..

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