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Das Verpacken der Wurstwaren in einer Fleischerei

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  • Das Verpacken der Wurstwaren in einer Fleischerei

    Guten Tag,

    ein vielleicht etwas langweiliges Thema, ich persönlich finde es jedoch sehr wichtig;

    "Das Verpacken der Wurstwaren".

    In der Vergangenheit habe ich öfters erlebt, dass die Wurst in ein einfaches Papier eingepackt wird.

    Bereits nach einer halben Stunde Heimweg - beim Auspacken - machen sich Feuchtigkeitsverluste der Wurst auf dem Papier bemerkbar. Es mag sein, dass der aw-Wert dadurch sinkt, was ja mikrobiologisch vorteilhaft ist, die sensorischen Eigenschaften der Wurstwaren leiden jedoch äußerst darunter. Nach 2-3 Tagen Aufbewahrung in dem Papier ist die Wurst nahezu ungenießbar.

    Ich denke, hier spart man am falschen Ende und rate daher eher zu einem mit Folie laminierten Papier.

    Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht, und welche Qualitätsmerkmale sind Ihnen denn bei der Wurst wichtig?

    Wurst bei Abgabe des Wassers
    Präsentieren - Diskutieren - Inserieren

  • #2
    Moin Moin, oh ja, das ist was wo ich immer völlig sauer werde. Wir ( meine Frau und ich ) am arbeiten. Unsere Tochter bekommt den Auftrag nach der Schule noch schnell Fleisch ( Hackfleisch ) zu kaufen, für's Abendbrot! Das macht sie auch ( ca 13°° ) und legt es dann in den Kühlschrank. Wenn wir abends von der Arbeit kommen und die Plastiktüte aus dem Küli nehmen und das Hack in einer völlig aufgelösten Papierpampe aus der Tüte herausholen, bin ich schon satt. Dieses billige Papier klebt aufgelöst an Fleisch. Da ist es egal ob Hack oder Fleisch am Stück, es klebt angelöst / aufgelöst am Fleisch. Am schlimmsten ist das Papiergelumpe bei dem Discounter wo das Fleisch oft wässriger aus dier Auslageschüssel kommt und in das Billigpapier gewickelt wird. Also kaufen und schnell aus der Tüte mit Papier befreien und in den Küli, außer es ist auf der Insel Sommer und der Einkauf dauer ( wegen der Touris ) länger. ( Matschepampe) Soviel zum Einpackpapier!

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    • #3
      Ein normales Papier ist hierfür auch nicht geeignet. Ich kenne keine handwerkliche Fleischerei oder eine Supermarktkette, welche ein solches Papier verwendet. Ich habe als Kunde eigentlich bisher überwiegend gute Erfahrungen gesammelt.

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      • #4
        So ist es.
        Einfaches Papier hat m.M.n. als Einwickelpapier nichts in einer Fleischerei zu suchen. Schon aus Hygienegründen.
        Wenn es noch vorkommen sollte, muss sich der betreffende Fleischer fragen, wie er gegen Wiederverschliessbar + Co. der Discounter angehen will.
        Individualität ? Nun denn..

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        • #5
          Einfaches Einwickelpapier ist ein Graus - da kann ich nur zustimmen: Es ist ärgerlich und zeugt auch nicht von Qualität, wenn ich das gekaufte Fleisch/ die gekaufte Wurst zuhause auspacke und alles klebt am Papier. Das Einpacken ist meiner Meinung nach ein oft vernachlässigtes Thema. Auch wird hier oft übersehen, dass es eine gute Werbemöglichkeit ist, wenn auf dem Einpackpapier der Name und das Logo der Metzgerei steht. Auch wenn es zuhause weggeworfen wird, hat man es mindestens 2 Mal in den Händen - und es soll ja auch Kunden geben, die die Wurst im Einpackpapier lassen, wenn es nicht durchweicht, weil die Wurst in einer Tupperdose o.ä. schnell schmierig wird.
          Erfolgreich in die Zukunft
          Bechtel Marketing Coach
          Marketingberatung - Coaching - Seminare
          für die Fleischerbranche
          www.bechtel-marketing.de

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          • #6
            Die Verpackung der Ware ist eine Visitenkarte und gleichzeitig gelebter Kundenservice.
            1. Die Verpackung darf die Ware nicht negativ beeinflussen. Die oben genannten Beispiele zeigen, dass das jeweilige Geschäft sich hierzu keine Gedanken gemacht hat.
            2. Die Verpackung hat einen Schutzeffekt. Abtrocknen wird genauso verhindert wie Geschmacksübergänge zwischen einzelnen Sorten. Mein gekochter Schinken soll halt nicht nach Blutwurst oder Salami schmecken.
            3. Auf der Packung kann, wenn sie alle nötigen Funktionen gut erfüllt, Werbung für das eigene Geschäft betrieben werden. Natürlich mit Druckfarben, die nicht auf die Ware übergehen können.


            Ich habe schon öfter auf einen weiteren Einkauf an einer Theke verzichtet,wenn dort undurchdacht mit ungeeigneten Verpackungsmaterialien gearbeitet wurde oder die Ware einfach unzulänglich verpackt wurde.

            @Smoky:

            Am schlimmsten ist das Papiergelumpe bei dem Discounter wo das Fleisch oft wässriger aus der Auslageschüssel kommt und in das Billigpapier gewickelt wird.
            Zumindest auf dem Festland konnte ich das bei Discountern nie beobachten, was unter anderem daran liegt, dass dort typischer weise keine lose Ware verkauft wird.

            Größere Handelsketten beachten in der Regel die Marketingaspekte der Verpackungen für lose Ware,

            Allerdings hängt der Umgang mit den von der Zentrale vorgesehenen Möglichkeiten doch immer mal auch vom lokalen Filialverantwortlichen ab. Hier kann es zu individuell gestalteten Fehlern kommen.
            Thomas Pröller

            Fleischermeister
            Dipl. Ing. Lebensmitteltechnologie

            mailto:thomas@proeller.de

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            • #7
              Also ich hab noch keinen Fleischer angetroffen, welcher normales Papier verwendet...oder die sind schon alle nicht mehr am Markt tätig... Für mich das viel wichtigere Thema ist, wie die Wurst verpackt wird. Schaut sie an den Enden raus oder wird die Wurst zu allem Unmut auch noch kunstvoll gefaltet wird. Hier wird gerade häufig an verschiedenen Verpackungsgrössen gespart, was ich für unnötig halte. Warum passiert es, das die Wurst so verpackt wird, wie von Ivan Beser beschrieben?
              Tobias Locher
              Projektmanager und Berater in der retail Branche

              Mehr Wissen von Lebensmittel:
              www.lanisto.de

              B+L newMedia GmbH, Hilden

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              • #8
                Sieht natürlich nicht besonders gut aus. Ich glaube,das ist das s.g. Wachspapier. Bringt trotzdem nicht viel, hört sich nur gut an.

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                • #9
                  Also, vor 45 Jahren, als ich noch son kleiner Stepke war, gab's noch keine Plastikfolien um die Wurst und keine SB-Verpackungen. Man ging an die Theke und lies sich seine Wurst abwiegen und verpacken. Verpackt wurde in einseitig beschichtetes Papier, mit Trennpapier zwischen den einzelnen Wurstsorten. Niemand hat sich darüber aufgeregt, es war damals eben Standard. Zu Hause wurde sofort umgepackt in Glasschüsseln. Manches kam gar nicht erst in den Kühlschrank sondern wurde gleich am Abend verzehrt. Niemand kam auf die Idee, die Wurst tagelang zu lagern, es wurde nur für den täglichen Bedarf oder den Tag danach gekauft.
                  Mein Vater sorgte dafür dass es einige Scheiben gar nicht erst auf den Abendbrottisch schafften. Er prägte den Spruch: "In der Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot" und nahm sich das Recht raus 1..2 Scheiben Bierschinken gleich beim Auspacken zu naschen. :-) Nichts geht eben über eine frische Scheibe Wurst.



                  E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

                  www.rose-fleischtechnik.de

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                  • #10
                    Zu dieser Zeit war ich ein ganz Süßer Henry. Echt.
                    Ich habe Kaffeebohnen an die Hühner verfüttert.
                    Der Kaffee wurde als 1/8, 1/4 oder 1/2 Lot beim Kaufmann abgewogen und war schweineteuer.

                    Etwas später habe ich ungesalzenes Brot gekauft.
                    Beide Aktionen missfielen dem Vorstand.

                    Die Wurst die ich einkaufen durfte war eigentlich ganz ok.
                    Wenn sie es bis nach Hause schaffte hatten dann alle was davon.
                    Mit dem Taschenmesser habe ich kurz vor der Haustür meine Bißspuren korrigiert.

                    Am besten schmeckte mir geräucherte Blutwurst.
                    Manchmal hart wie Stein aber die schmeckte saaagenhaft.
                    Wenn ich mit irgendetwas Eingekauftem antrabte hat sich mein Bruder schon verpieselt. Er wusste, es gab Stress in der Hütte.
                    Deshalb fing ich das Rauchen an.
                    Das beruhigte mich dann wenn ich auf dem Plumsklo saß, weil ich Vaters Kippen in die Pfeife stopfte.
                    Durchschlagende Wirkung kann ich Dir versichern.

                    Das alles gibts nicht mehr.
                    Eigentlich schade aber andererseits auch ganz gut.

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                    • #11
                      schönes Foto Henry!
                      Erfolgreich in die Zukunft
                      Bechtel Marketing Coach
                      Marketingberatung - Coaching - Seminare
                      für die Fleischerbranche
                      www.bechtel-marketing.de

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                      • #12
                        Hallo Gabi, das ist eben der Unterschied zwischen uns. Du bekommst dauernd Komplimente wegen Deinem guten Aussehen und ich nur wegen dem angeblich guten Foto. 😏
                        E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

                        www.rose-fleischtechnik.de

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