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wie verwalte ich meine Metzgerei richtig

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  • wie verwalte ich meine Metzgerei richtig

    Moin Zusammen,
    aus aktuellen Anlass der Diskussion mit Rezepte Software, stelle ich mir die Frage, was brauche ich in der Metzgerei überhaupt, um richtig und gesetzeskonform die Verwaltung durch zu führen.
    Muss es eine komplexe Software sein wo ich Produktion und Verkauf miteinander vereine? Reicht eine Excel-Tabelle aus und den Verkauf steuere ich manuell. Schlussendlich gebe ich alles meinem Steuerberater und ich bin fein raus?

    Mich würde interessieren, was Ihr so einsetzt und ob Ihr es anders machen würdet. Positives und negatives hilft! Es gibt viele Anbieter und jeder hat die Argumente auf Seiner Seite. Doch was braucht der Fleischer wirklich? In Anbetracht der Kosten und Margen müssen solche Dinge wohlüberlegt sein.

    Bin sehr gespannt auf Eure Rückmeldungen!

    Gruß
    Tobias
    Tobias Locher
    Projektmanager und Berater in der retail Branche

    Mehr Wissen von Lebensmittel:
    www.lanisto.de

    B+L newMedia GmbH, Hilden

  • #2
    Hallo Tobias,

    interessante Anregung, vielen Dank.

    Ergänzend dazu möchte ich gerne auf den von Dir verwiesenen Beitrag Rezepte Software verlinken.
    Ich denke, es kommt immer auf die Größe der Metzgerei an, kleinere Metzgereien (mit bis zu 20 Mitarbeitern) arbeiten eher selten mit ausgefeilten Software Systemen, zumindest was die Rezepturoptimierung angeht. Ich kenne da aber auch, wie in dem bereits vorhandenen Beitrag "Rezepte Software" beschrieben, einige gute Softwaremöglichkeiten, wie man die Rezepturzusammenstellung gut optimieren kann. Wirtschaftlich gesehen wohlgemerkt auch für kleinere Metzgereien sinnvoll.

    Insgesamt gibt es auf vielen Ebenen Optimierungsbedarf, dazu hatten wir auf der SÜFFA ein interessantesThema: Personalkosten zu senken ist einfach – keiner traut sich an die anderen Kostenblöcke.

    Gerne würde ich mich über die Verwaltung und Optimierungsansätze in diesem Beitrag unterhalten.

    Schöner Gruß,
    Ivan
    Zuletzt geändert von Ivan Besser; 09.02.2016, 13:50.
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    • #3
      Die Grösse, die Struktur, Filialisierung und Port Folio sind die entscheidenden Parameter.
      Ohne EDV läst sich heute eine Metzgerei fast nicht mehr steuern, oder nur mit erheblichen Defiziten. Das fängt schon damit an, dass immer mehr Anträge mit Behörden und Institutionen nur noch online funktionieren.

      Ein kleiner Metzger, bei dem Chef und Chefin zu 80 - 90% selbst aktiv mitarbeiten hat zwar nicht grundlegend andere Anforderungen aber andere Voraussetzungen um die Anforderungen zu erfüllen.
      Hier empfehle ich die Nutzung von Dienstleistern. Steuerberater, Werbeagentur, Beratung, EDV Dienstleistungen u.s.w.

      Nach wie vor ein Problem ist das Controlling der Filialen. Hier wird meist noch viel zu wenig kontrolliert. Stichwort: Verwiegung der Filialmengen, Monatsinventur, Verkauf über Handeingabe, u.s.w.
      Ein etwas totgeschwiegenes Problem ist auch die verbreitete Aversion gegen die EDV. Für viele Betriebsinhaber ist die EDV eher eine Last statt Lust.
      Die Geschäftsleitung hat es nicht gelernt und oft auch keinen Bock nach 12h noch an die Kiste zu sitzen.
      Ist nachvollziehbar.
      Grössere Betriebe haben in der Regel die Organisation ihres Unternehmens deutlich besser im Griff. Aber natürlich gibt es auch hier Ausnahmen.
      Jürgen Huber
      Huber Consult e.K.

      Metzgermeister, Betriebswirt d. Hdw.
      staatl. gepr. Fleischtechniker
      REFA-Prozessorganisator
      Unternehmercoach
      Fachberater für die Fleischwirtschaft

      www.fleischer-beratung.de

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      • #4
        servus,
        ich weis nicht wie es andere machen, ich händle das so (UMS/a 400TE, 6 Angestellte, 3m Ladentheke, kein Imbis, keine Filialen, gewinn vor steuer sag ich nicht):

        schon oft ist es gefallen, mein zauberwort, excel. excel kann alles, was mein betrieb braucht. um dies programmiertechnisch umzusetzen nutze ich VBA. zerlegekalkulation-excel. ich kaufe 10/2 E, dann hab ich kg-preis und gesamtgewicht einzutragen, bewertung und kalkulation macht excel. die zuschlagssätze für die kostenstellen holt sich excel aus dem betriebsabrechnungsbogen/vollkostenrechnung (grundlage dafür: monatliche bwa). ich zäume das pferd noch "normal" auf. will heissen, es wird produziert, keine grenzproduktion sondern nur das beste vom besten. dann werden die kosten und zuschlagssätze ermittelt. und erst dann wird verkauft und zwar genau zu dem preis, den excel mir vorschlägt. aufgerundet auf -,49 oder ,-99. so habe ich mir stück für stück (bis jetzt 5jahre) meine warenwirtschaft programmiert. ER, AR, liquiplan, rentaplan, bilanzanalyse, kennzahlen (z.B. ROI), tages-, wochen-, monatsumsätze für jede einzelne verkaufskraft, materialeinzatz, kostenpositionen lt. bwa, privatentnahme, kalk. afa, klak. unt.-lohn, zinsen, kapitaldienst, .... alles wird eingerechnet. am ende kommt ein preis heraus. ob der durchsetzbar ist und wie? da komme ich dann ins spiel. stichpunkt marketing und "gefühl für den markt". ich kaufe auch kein kg pfeffer ein, bevor ich das nicht in der ertragsvorschau erfasst habe -> Liq.1 immer >100% meine richtlinie.

        ok. ich gebs zu, die ganze sache is bissel OP. aber schaden kann es nichts. besser als die fibu in der hosentasche ;-)

        PS: wichtigste grundregel in meinem konstrukt. keine angebote und sonstigen aktionen, die den preis kaputt machen.

        und eh jetzt der einwand kommt... klar das is ein haufen arbeit, mitunter auch mal 12h/d aber ich lasse mir den ganzen quatsch auch fürstlich bezahlen. von daher pari denke ich.

        gruß
        borsti

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