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Fleischtechnikerausbildung Kulmbach wird weiter "aufgerüstet"

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    Fleischtechnikerausbildung Kulmbach wird weiter "aufgerüstet"

    Die Wolf Wurstspezialitäten GmbH vergibt langjährige Untersuchungen zur Steuerung von Räucherprozessen auf dem Warm-/Heißrauchsektor unter besonderer Berücksichtigung des Energieverbrauches als Projektauftrag an die Fleischtechnikerschule Kulmbach. Beim Auftraggeber des Projektes besteht ein großes Interesse an der perspektivischen Umsetzbarkeit der Ergebnisse. Weil die Anlagen aus dem Hause Schröter in der Fa. Wolf sehr weit verbreitet sind, wäre eine Abstellung auf vergleichbare Anlagen wünschenswert. Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Wolf-Logo_4c_mit_1.jpg
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ID: 37645 Da mit dem jetzigen Equipment der Fachschule diese Prozessanalysen nicht durchzuführen sind unterstützt die Schröter Technologie GmbH & Co. KG dieses Projekt und damit auch die Kulmbacher Fleischtechnikerausbildung. Hierzu wird der Fleischtechnikerschule eine Heißrauch/Kochanlage HR-1 JS und eine Intensivkühlanlage IK-1 für die Untersuchungen - aber auch für die Schulung der angehenden Fleischtechniker - kostenlos zur Verfügung gestellt. Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: RZ_Schroeter_Logo_Claim_4c_2016-1.jpg
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Größe: 10,8 KB
ID: 37646 Diese Anlagen können nach Abschluss der Versuche auch weiterhin für ausbildungsspezifische Inhalte, aber auch für auftragsbezogene Projekte, durch die Fachschule genutzt werden. Mit Umsetzung dieser Maßnahme steht den künftigen Studenten ein Maschinenpark (ergänzt durch die erforderliche Mess- und EDV - Technik) zur Verfügung, der einem Investitionsvolumen von fast zwei Millionen Euro entspricht.

    Die ersten Planungsschritte (siehe Bild) - für mich wird ein Traum wahr - weg von der „eierlegenden Wollmilchsau (Kombikammer), hin zu Anlagen, die für den Prozessschritt optimiert wurden!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Schröterprojekt_1.JPG
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ID: 37648


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    #2
    Herzlichen Glueckwunsch Herr E. und viel Spass und Erfolg bei dieser Forschungsarbeit.
    Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 15.06.2016, 23:27. Grund: Namen in E. geändert

    Kommentar


      #3
      Hallo Wuschel,

      wir forschen nicht. Wir wollen nur Zahlen gewinnen um einen Teilprozess in Zusammenhang mit dem Gesamtprozess bewerten zu können. Einige Forscher kümmern sich leider nur um den Teilprozess ohne den Gesamtprozess im Blick zu haben. Und dann werden 10 kg Chargen in einer Rauchanlage interpretiert - aber die Ergebnisse stehen anschließend im Raum!!! Die Untersuchungen (ungleich Forschung) erfolgen bei uns im Volllastbetrieb - mit vielen technischen Extras!!!

      In unserer Branche wird zu viel "geglaubt" - ich bin der Meinung dass der Glaube in die Kirche gehört (neuerdings auch in die Moschee) aber nicht in die Entscheidungsfindung bei der Herstellung von Produkten. Ich brauche Zahlen. Mit dieser Denke (typisch naturwissenschaftlich orientierter Dipl.Ing., der an einer Uni "versaut" wurde - für einige auch diplomierter Kopfschlächter) hat mein Fachbereich sich mit Zahlen abgesicherte Erkenntnisse erarbeitet, welche heutzutage z.B. bei Frischfleischprozessen SB, Füllwolftechnologie (insbesondere Salami) und Kuttertechnolgie (Brühwurst) immer mehr Eingang in die Ablaufgestaltung der Prozesse finden.

      Ich habe auch einen Ansatz für die bessere Standardisierung der Rauchfarbe bei Brühwürstchen (Wiener, Bockwurst..., kein Dampfrauch), da Farbschwankungen oft zu Retouren im LEH führen. Dafür muss ich aber Zahlen gewinnen!!! Mit der Notwendigkeit der Gewinnung von Zahlen zu diesem Prozessschritt konnte ich den "Wolf" und die Fa. Schröter als Partner und Investoren gewinnen - ist für mich ungleich Forschung!

      Es wird mein letztes "großes Ding" sein - bevor der Zeitpunkt kommt, wo man anfängt es "austrudeln" zu lassen.

      Die werten Forenleser, die sich auch in drei Jahren noch für die Beiträge interessieren, werden die Möglichkeit bekommen, von den ermittelten Zahlen zu profitieren.

      Bis dahin gibt es von mir nur einen Rat:

      Einfach immer hübsch neugierig bleiben

      TE
      Zuletzt geändert von T.E.; 10.03.2016, 21:41.

      Kommentar


        #4
        Hallo Herr E.
        Bei der Auswahl des Begriffes ging ich von Angewandter Forschung, auch Zweckforschung genannt, die ein praxisbezogenes, oft technisches Problem loesen will. Im Allgemeinen verfolgt diese Forschung eine wirtschaftliche(re) Nutzung und findet sowohl an Hochschulen als auch in der freien Wirtschaft, in Deutschland z.B. auch durch die Fraunhofer-Gesellschaft statt.
        Zumindest zeitweise waren wir Kollegen, denn mein Ziel eine Familie zu gruenden und zwei Haeuser zu bauen erreicht ich mit der ueberdurchschnittlichen Entlohnung die ich als Kopfschlachter, spaeter als Akkordausbeiner erhielt. Diese Taetigkeit war zwar der Grund meiner persoenlichen (finanziellen) Besserstellung, trug jedoch nicht zu meiner Sozialisation, sondern eher umgekehrt zu meiner A- Sozialisation bei, die heute noch (sehr) vereinzelt durch kommt wenn mir jemand zu primitiv an den Karren pinkelt. Ich habe vor laengerer Zeit einen Kommentar zu diesem Thema geschrieben, welcher dann auch von der Fachjournalistin Sandra Schroeder uebernommen wurde. Leider konnte ich den Kommentar nicht mehr finden. Wenn die Moderation ihn findet bitte ich den Kommentar hier einzusetzen. Ihrem Satz In unserer Branche wird zu viel "geglaubt" - ich bin der Meinung dass der Glaube in die Kirche gehört (neuerdings auch in die Moschee) aber nicht in die Entscheidungsfindung bei der Herstellung von Produkten. kann ich nur beipflichten. Diesbezueglich bin ich gespannt, was das Ergebnis Ihrer Zahlensammlung ist und was Sie uns nach Abschluss mitteilen koennen.
        In diesem Sinne..bleibe ich neugierig.
        Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 15.06.2016, 23:27. Grund: Namen in E. geändert

        Kommentar


          #5
          Hallo Wuschel,

          was Sie beschreiben ist Forschung - dies ist nicht Gegenstand einer Technikerschule. Die dazu erforderliche statistische Versuchsplanung bis hin zur statistischen Auswertung entspricht nicht unserer Ausbildungsrichtung - und würde auch unser Klientel zum großen Teil überfordern.

          Wir führen Untersuchungen durch, klassische Produktentwicklungen bis hin zu Prozessoptimierungen. Dies erfolgt im Gegensatz zu vielen Forschungseinrichtungen unter fast praxisrelevanten Bedingungen - inklusive realistischen Mengen für die Produktion. (Trocknungen von einer Tonne Rohschinken haben wir schon hinter uns).

          So werden wir die neue Technik aus dem Hause Schröter für die Untersuchungen zum Rauch realistisch bestücken - sprich je Versuchscharge werden um die 120 kg gefahren (mehr geht nicht in den Kutter!). Die Wissenschaft forscht an 10 kg Chargen - ich will realistische Zahlen gewinnen. Geplant - drei Chargen an einem Versuchstag (ich benötige das "selbe" Wetter"!). Parallel werden wir nächstes Jahr (sprich Studienjahr) in der Multiair Flow Anlage größere Versuche zu kleinkalibrigen Rohwürsten fahren. Hier gehen wir von Chargengrößen ab 200 kg aus.

          Übrigens, ich war die Woche in Borgholzhausen. Die Fa. Schröter packt in die Versuchsanlage Technik rein - ein Traum. Es ist keine x- Wagenanlage, aber durch die Gestaltung der Anlagentechnik lassen sich Aussagen auf größere Einheiten übertragen.

          Ich bin selber neugierig auf die für das nächste Jahr anstehenden Projekte

          TE


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            #6
            Hallo Herr E.. Ok, ist verstanden. Die Firma Schroeter ist mir auch hier in China durch Herrn Peter Sun gut bekannt.
            Auch ihr Sponsor Wolf.
            Leider sind die Verbindungen zu beiden Firmen durch zwei Pappnasen aus dem Investorensektor momentan blockiert. Ihre Technikbegeisterung teile ich, da ich mich schon sehr frueh mit Weiterentwicklungen befasste. So habe ich eine Maschine zum Waschen und Konservieren von
            Rohschinken und eine Suelzenkuehlmaschine erfunden. Es macht Riesenspass wenn dann Eins zum Anderen kommt.
            Auch teile ich Ihre Neugier.
            Normalerweise wuenscht man sich ja immer Zeit aber in solchen Faellen kann die Zeit nicht schnell genug vorueber gehen,
            bis die Ergebnisse da sind.
            Ich wuensche Ihnen ein schoenes Osterfest, alles Gute und viel Erfolg bei Ihren Untersuchungen.
            LG
            Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 15.06.2016, 23:28. Grund: Namen in E. geändert

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