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Hack offen über die Theke geben

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    Hack offen über die Theke geben

    Darf ich Hackfleisch in eine vom Kunden mitgebrachte Schüssel geben, wenn ich diese nicht anfasse?
    Da es ja normal heißt man darf nichts offenes über eine Theke geben.

    #2
    Ich würde jein sagen. Ich glaube es kommt darauf an wie man es macht. Wenn man es macht sollte man die Schüssel nicht anfassen, das kann man z.B. über ein Tablett machen. Wenn man es so macht dürfte das gehen, die Edeka macht das schon so.

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      #3
      Ja genau, nicht nur Edeka macht dies ; deswegen fragte ich jetzt hier so ***** das Tablett darf auch nicht über die Theke . Man findet keinen eindeutigen Schutzparagraphen bzgl diesem Thema.

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        #4
        Also wir machen das so: Tablett AUF die Theke stellen, Dose geöffnet auf das Tablett stellen LASSEN und diese mit Löffel befüllen. Nicht berühren. Dann Tablett wieder AUF die Theke stellen, Dose schließen LASSEN und bei uns dann den Bon reichen.

        Ist legal, sonst würde es nicht fast ganz Deutschland so machen.
        Ich glaube für sowas muss man sich zertifizieren lassen und die Mitarbeiter ausserordentlich schulen.
        Ich bin geschult worden.

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          #5
          Das Vorgehen wie es Naariah beschreibt ist das wie es die Edeka macht. Bei der Edeka ist das Thema Hackfleisch eh ganz besonders geregelt, da sie keine rückstellproben machen muss. Also zum Thema Verpackung im Thekenverkauf ist kaum etwas zu finden ausser das es eine Verpackung sein muss die Gewährleistet das Umwelt Einflüsse auszuschließen sind beim Transport. Und man muss dann auch den umweltaspekt sehen mit weniger Plastik. Seit diesem Jahr ist es ja besonders nett mit dem Plastik insbesondere für kleinere Läden (neue Verpackungsverordnung).

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            #6
            Ja, dies ist mir vollkommen klar das man dies auf Theke stellen darf; mir geht es darum dass es in den Verordnungen überall im Prinzip heißt man darf nichts offen über die Theke geben.
            Man muss wie fürs Hack geschult werden, aber es geht nirgends klar hervor, ob es auch für Hack gilt.

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              #7
              Also ich würde sagen das es auch für Hack gilt, da es ja nicht besonders geregelt ist und da ist das deutsche Gesetz sehr einfach was nicht besonders geregelt ist fällt unter die allgemeine Verordnung. Das nicht offen über die Theke geben sieht der Gesetzgeber sehr viel offener als viele Metzger. Damit wird gemeint das der Endverbraucher unverpackt nichts mit nach Hause nehmen darf. Also das abstellen eines Tabletts auf der Theke ist völlig ok. Das ist das der Verkäufer die mitgebrachten Sachen nicht in Berührung bringen darf mit dem thekenbereich und er darf das mitgebrachte Behältnis nicht anfassen.

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                #8
                Dem gesagten gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen.
                Mich interessiert aber noch eine praktische Sache. Wie wird denn das Hackfleisch verwogen - In der mitgebrachten Tupperware? Dann muss ich die Schüssel in die Hand nehmen, um die Tara zu ermitteln . In einem Plastiksack oder Folie, dann habe ich doch trotzdem den Kunststoffverbrauch? Der einzige Unterschied ist, dass der Verkäufer das Plastik entsorgt und nicht der Kunde . Dazu kommt noch die Reinigung der Tupperware! Wenn das so läuft, erschließt sich mir die Nachhaltigkeit nicht.
                Liebe Grüße

                Jürgen Huber
                Huber Consult e.K.

                Metzgermeister, Betriebswirt d. Hdw.
                staatl. gepr. Fleischtechniker
                REFA-Prozessorganisator
                Unternehmercoach
                Fachberater für die Fleischwirtschaft

                www.fleischer-beratung.de

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                  #9
                  Die Tupperware wird auf ein Tablett mit hoher kante gestellt und dann mit dem Tablett eintariert

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                    #10
                    Hallo Leute,

                    ich habe ein Informationsschreiben gefunden, das zwar vor Allem den "Coffe to go" Vorgang beschreibt, aber wohl sinngemäss auch für gekühlte, leichtverderbliche Ware angewandt werden kann.
                    merkblatt_coffee_to_go.pdf

                    Gruss aus der verschneiten Schweiz
                    Stephan Weber

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                      #11
                      also. Wir haben den sogenannten Hackfleischführerschein. Da wird man ca. 4 Stunden intensiv auf Hackfleisch und Hackfleischähnliche Erzeugnisse geschult.

                      Wir stellen das Tablett mit Dose auf die Waage und Tarieren das. Und dann wird einfach aufgefüllt. Wir nehmen für Hack dann Löffel. Um kein Plastik und Papiermüll zu produzieren. Die Kunden müssen die Dose noch auf dem Tablett auf der Theke verschliessen. So geben wir auch nichts offenes raus.

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                        #12
                        Der Hackfleisch Führerschein bei der Edeka wird nur gemacht, damit die Kosten und der Aufwand für zurückstellungen gespart wird.

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