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    Förderung bei Zweitausbildung?

    hallo,
    weiß jemand ob man irgendwelche Unterstützung bekommt (zwecks Miete usw.)bei einer zweiten Ausbildung?
    Habe gehört das man nach einer Abgeschlossenen Ausbildung nichts mehr bekommt.

    #2
    Hey, hey,
    soweit ich weiß bekommt man auch bei einer Zweitausbildung Wohngeld,
    dafür muss man sich zuerst für Berufsausbildungsbeihilfe "bewerben", weil es eine zweite Ausbildung ist wird man da mit Sicherheit abgelehnt, aber diese Ablehnung braucht man um das Wohngeld zu bekommen.
    Wieviel und ob es auf das Einkommen der Eltern ankommt und so weiß ich aber leider nicht.

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      #3
      Also bei BAB (Berufsausbildungsbeihilfe) wird das Gehalt der Eltern mit einbezogen, ganz sicher. Bei Wohngeld kann ich es nicht sagen. Es kommt auch darauf an, ob man noch Kindergeld bezieht usw. Aber Wohngeld steht einem auf jeden Fall zu wenn man noch in der Ausbildung ist.
      Ich habe damals garnichts bekommen. Weder das Eine noch das Andere, da meine Eltern jeder ein Einkommen hatten. Ich bin im ersten Lehrjahr nach Abzug meiner Miete mit 185,56DM rausgekommen. Diese Zahl werde ich vergessen. Habe damals bei meinem Chef gewohnt. Die Eltern waren ganz weit weg und haben die Geldleine sehr, sehr kurz gehalten. Hehe, waren das Zeiten. Habe dann aber nen richtig Haufen nebenbei noch verdient.

      EDIT:
      Bei der zweiten Ausbildung kannst Du ja dann eh verkürzen auf 2 Jahre. Wenn man halbwegs gescheit ist, dann klappt es schon. Vorausgesetzt es ist kein komplett anderes Berufsfeld. Vom Metzger zum Informatiker oder so.

      Gruß Matze

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        #4
        Ja das ist nämlich mein vorhaben.
        Möchte eine zweite Ausbildung zur Fachkraft für lebensmitteltechnik machen.
        Einfach mehr Möglichkeiten..und die 2 Jahre locken schon...
        Naja werd mich mal schlau machen.

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          #5
          Willst Du meinen Rat? Falls Du Fachrichtung Fleisch gehen möchtest?
          Vergiss es. Wir bilden diesen Beruf in unserer Firma auch aus. Ich kann nur davon abraten. Die Theorie davon ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Für mich ist dieser Beruf nur ein Lückenfüller vom Gesetzgeber in der Ausbildungspolitik.

          Versuche lieber richtig als Metzger durch zu starten und gehe dann lieber für 2 Jahre nach Kulmbach auf die Technikerschule. Solltest allerdings vorher deinen Meister machen. Wenn Du damit fertig bist, dann stehen Dir um einiges mehr Türen offen wie als FfLmt.

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            #6
            Original von Matze_81

            Versuche lieber richtig als Metzger durch zu starten und gehe dann lieber für 2 Jahre nach Kulmbach auf die Technikerschule. Solltest allerdings vorher deinen Meister machen. Wenn Du damit fertig bist, dann stehen Dir um einiges mehr Türen offen wie als FfLmt.
            Nur eine Frage am Rande: Uns wurde in der Meisterschule erzählt, dass es sinnvoller ist erst die Technikerschule und dann den Meister zu machen. Da man an der Schule wohl schon (ich will nichts falsches sagen) Teil 2 macht, bzw. das als Teil 2 anerkannt wird. Vielleicht sogar noch ein Teil 3 oder 4? Ich bin mir aber gerade gar nicht sicher und finde im Internet nichts drüber.

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              #7
              Servus,

              ich habe damals bei meinem Grundwehrdienst schon meinen Ausbilderschein gemacht, um später auf der Meisterschule mehr Zeit für die lernintensiven Teile zu haben. Somit konnte ich, wenn der Unterricht für Teil IV war immer für die anderen Fächer lernen. Also es werden ganz klar der betriebswirtschaftliche Teil und der Ausbilderteil anerkannt.
              Aber Technikerschule vor der Meisterschule? Das dürfte etwas schwierig werden jedoch nicht unmöglich. Wenn man nach Kulmbach oder an's Kien möchte, dann werden die Bewerber mit einem Meisterbrief immer vorgezogen. Die freien Plätze sind jährlich begrenzt. Je besser die Vorbildung, desto besser sind Chancen dort angenommen zu werden.

              Gruß Matze

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                #8
                Für mich wäre es einfach eine alternative zum Fleischer, da es mehr möglichkeiten gibt.
                Also verschiedene Bereiche (Getränke,Gemüse,Fischetc.)...ne Zukunftssicher halt.

                Was kannst du mir noch über eure FfLmt sagen?
                War das jetzt nur auf den Fleischbereich bezogen?

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                  #9
                  Original von psycodelic
                  Also verschiedene Bereiche (Getränke,Gemüse,Fischetc.)...ne Zukunftssicher halt.
                  Und genau das war der Punkt bei unseren Azubis. Sie hatten immer Blockunterricht von ca. 6-8 Wochen. Sie waren knappe 30 Leute in einer Klasse. Dort kamen sie aus allen Bereichen zusammen. Getränke, Obst und Gemüse, Backmittel und Backwaren, Milchindustrie sowie Joghurtindustrie und dann noch Fleischwarenindustrie.
                  Jetzt ist die Frage, was soll man einem so breitem Spektrum an Berufen theoretisch und halbwegs fachbezogen vermitteln? Da ist die Erfolgsquote fast Null den jungen ein gutes Fachwissen zu vermitteln. Es wurde zu jedem Beruf nur immer kurz etwas angeschnitten und dann weiter zum nächsten Thema. Nichts Tiefgründiges!
                  Die Theorie und Technologie der jeweiligen Berufe sind einfach zu verschieden um sie gemeinsam effektiv unterrichten zu können.
                  Klar gibt es auch diverse Gemeinsamkeiten wie Bakteriologe und teilweise HACCP. Aber selbst da sollte sich dann auch alles Weitere fachspezifisch aufbauen.
                  Mathematik und Wirtschaftskunde sind da eher das kleinere Übel.

                  Und wenn die Jungs dann wieder im Betrieb sind, dann kannst Du dir als Ausiilder so viel Mühe geben wie Du willst. Wenn sie die Wörter z.B. aw-Wert und pH Wert zwar kennen, ihnen aber dann der Bezug zum Rohstoff Fleisch und Wurst fehlt, dann ist es einfach Käse und die Jungs kommen auch net weiter. Und die Komplette Theorie kann man ihnen im Betrieb einfach nicht vermitteln. Das geht einfach nicht. Die Grundsteine der Theorie müssen in der Schule erfolgen und darauf baut man mit den Jungs in Praxis auf. Wenn die Theorie nicht passt, kann man auch recht wenig mit der Praxis anfangen.
                  Wir haben bisher alle übernommen, aber in der Wirtschaft hätten sie in ihrem Beruf keine Chance. Sie sind weder Technologen noch sind sie Metzger. Und sie sind sicher nicht dumm oder so. Nur leider fehlt es für einen richtigen Beruf an allen Ecken.

                  Es ist traurig, aber leider war.

                  Ich kann also nur davon abraten. Versuche Dich irgendwie auf einem anderen Weg weiter zu bilden.

                  Was Du vielleicht machen könntest, Dich mal zu informieren oder Kontakt mit einem Azubi von Tönnies Fleisch aufnehmen. Die bilden auch FfLmt aus. Vielleicht kann Dir ja mal ein ehemaliger Azubi seine Eindrücke schildern und wie weit er bisher mit seinem Beruf gekommen ist.

                  Gruß Matze

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                    #10
                    Danke Matze, du hast mir ne ganz andere Sichtweise gegeben.
                    Leider hab ich kein kontakt zu so jemanden. Aber vielleicht mache ich mal ein Praktikum oder sowas.

                    Nur eins weiß ich, Fleischergeselle bleiben ist nichts für mich und die Zukunft..zumindest nicht in NRW.

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                      #11
                      Kein Problem. Das ist meine Sicht zu diesem Berufsbild. Sicherlich wird es auch Leute geben die es gut getroffen hat. Der Ausbildungsrahmenplan und die folgenden Einsatzmöglichkeiten nach der Ausbildung wirken echt vielversprechend, aber das was dieser Beruf ursprünglich verspricht, kann er nur in den seltensten Fällen halten.
                      Also für die Fleischbranche ist dieser Zweig echt ungeeignet.

                      Wenn NRW nichts für Dich ist, dann versuche es doch mal in Süddeutschland.

                      Ich meine ich kenne Dich nicht persönlich, aber wenn deine Noten gut sind, dann mach doch schnell Abi oder deinen Meister und gehe dann studieren. Mit einem Meisterbrief kann man heut schon ohne weiteres studieren gehen (Fachbezogen).

                      Oder Lebensmittelkontroleure, werden in Niedersachsen jährlich zur Ausbildung gesucht. Denen fehlen Leute ohne Ende, wenn nicht sogar Bundesweit. Da bekommst Du eine Ausbildung inkl. einem sehr guten Gehalt. Das war glaube um die 1100€ Netto. Für eine Aus- bzw. Weiterbildung eine schöne Summe.

                      Jung genug bist Du jedenfalls noch. Unser Beruf bietet einem schon sehr viele Möglichkeiten.

                      Gruß Matze

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                        #12
                        Lebensmittelkontrolleur wär schon was feines.

                        Und mal abgesehen von der Finanziellen Seite, bin ich mir nicht sicher ob studieren das richtige für mich wäre.
                        Schulnoten sind zwar sehr gut, aber bin mir diesbezüglich irgendwie unsicher..

                        Anders sieht es beim Meister aus, da würd ich schon eher ran.

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