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Udo Pollmer mal anders: Warum wir Fleisch essen

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    Udo Pollmer mal anders: Warum wir Fleisch essen

    Hallo Community,

    anbei ein Link zu einem Interview mit Udo Pollmer.

    Viele von uns werden sich hier in der einen oder anderen Antwort bestätigt finden.

    http://www.euleev.de/lebensmittel-un...-fleisch-essen

    Beste Grüße
    Peter

    #2
    Aw: Udo Pollmer mal anders: Warum wir Fleisch essen

    Danke fuer den Beitrag Peter.
    So "locker vom Hocker' wie ich es gerne lese.
    Dazu noch Erklaerungen die einleuchten und bei einigen Argumentationen
    sicher helfen.
    Gruss Harald

    Kommentar


      #3
      Aw: Udo Pollmer mal anders: Warum wir Fleisch essen

      Naja, wer hat denn dieses Interview gewollt?

      Wenn dass alles stimmen würde, dann dürfte es weder übergewichtige noch mangelernährte, noch alkoholsüchtige oder bierbäuchige Menschen geben.
      Sicher nimmt sich der Körper was er braucht. Aber weiß er auch wann Schluß ist??

      Wie es zu solchen Fehlernährungen kommt, wird leider nicht gesagt.
      E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

      www.rose-fleischtechnik.de

      Kommentar


        #4
        Aw: Udo Pollmer mal anders: Warum wir Fleisch essen

        So wie bei vielen Interviews, kann man sich natuerlich die dahinter steckenden Initiatoren denken. Veganer, Vegetarier, Parteien oder Organisationen sind jedoch nicht minder faul, ihrer Klientel Berichte und Interviews zu praesentieren.

        Natuerlich kann man jede einzelne Aussage in diesem Interview zerpfluecken, hinterfragen, bis ins kleinste Detail ausdiskutieren. Die bedauernswerte, doch leider eingebuergerte Negativberichterstattung laesst in vielen Faellen nicht zu, dass man aus einem ansich positiven Bericht auch etwas Positives fuer sich selbst bezieht.
        Mir sind solche Interviews wesentlich lieber, als z.B. ein neuer Wurstskandal.

        Jede Kuh hoert auf zu saufen, wenn sie ihren Durst geloescht hat.
        Der Mensch nicht.
        Nun koennte man natuerlich darueber diskutieren, wer intelligenter ist.
        Die Kuh oder der Mensch.

        Auf der Basis des Forschungsergebnisses koennte man dann auch herausfinden, wie es zu Fehlentwicklungen in der Ernaehrung kommt.
        Man koennte aber darauf zurueck greifen, was fast jeder weiss.
        Naemlich, dass die Kuh weitgehend Naturbelassenes trinkt und frisst und die Ernaehrungsindustrie des Menschen immer neue Geschmacksstoffe, Geschmacksrichtungen, Esserlebnisse etc. erfindet, damit das intelligenteste aller Lebewesen immer mehr der einzelnen Produkte in sich hinein stopft. Ohne auf seinen Koerper zu hoeren.

        Vielleicht haette die Schoepfung dem Menschen groessere Ohren modellieren sollen.

        Kommentar


          #5
          Aw: Udo Pollmer mal anders: Warum wir Fleisch essen

          Lieber Harald,

          der Vergleich mit der Kuh hinkt etwas. Während die Kuh immer Gras gefressen hat, begann der Mensch im Zuge der Evolution Nahrungsmittel zu bearbeiten. Das Kochen, Salzen, Fermentieren und die vielen anderen Zubereitungsmöglichkeiten hat dem Menschen geholfen, tatsächlich "Mensch" zu werden. Dahingegen ist die Kuh Kuh geblieben.

          Viel problematischer erscheint mir, dass das Essen mehr und mehr zum Religionsersatz wird. Auch mit Hilfe unsauberer Studien und Statistiken, die daraus generiert werden, wird je nach Zielwunsch nachgewiesen, wie gut die einzelne Ernährungsweise ist.

          Udo Pollmer versucht das aufzudecken.
          Thomas Pröller

          Fleischermeister
          Dipl. Ing. Lebensmitteltechnologie

          mailto:thomas@proeller.de

          Kommentar


            #6
            Aw: Udo Pollmer mal anders: Warum wir Fleisch essen

            Hallo Thomas.
            Danke fuer dein Kontra. Ich dachte schon mein Kommentar bleibt so stehen.
            Ja, der Kuh-Vergleich hinkt. Da gebe ich dir recht.
            Es ging mir darum, die Unvernunft einiger Menschen hervor zu heben.
            Ich halte die Aussagen von Udo Pollmer fuer gut und ich bin ganz nahe bei dem was er sagt.

            Die Gegenueberstellungen oder Vergleiche die er anstellt, koennte man natuerlich einzeln diskutieren. Im Wesentlichen sollte jedoch jeder auf seinen Koerper hoeren.

            Man benoetigt sicher keine Studien oder Statistiken um fuer sich selbst fest zu stellen, dass einige Lebensmittel nicht so gut fuer den Koerper sind oder andererseits der Koerper mehr der einzelnen Lebensmittel braucht, um die Leistungen die von ihm verlangt werden zu erbringen. Unabhaengige, wissenschaftliche Erkenntnisse helfen an dieser Stelle dies leichter zu beurteilen.

            Wiederholt muss ich dir zustimmen.
            Ernaehrung scheint zum Religionsersatz zu werden. Es geht mir aber gewaltig gegen den beruehmten Strich, wenn in diesem Religionskampf der Metzger ans Kreuz geschlagen werden soll. Dieser Religionskampf ist jedoch fuer mich, der taeglich andere Lebensweisen beobachten kann, eine Nebenerscheinung einer (politischen)Wohlstandsgesellschaft die Wege sucht einen Schuldigen fuer mancherlei Krankheiten zu finden. Dieses Problem haben viele Voelker der Erde nicht. Aus dem Grund nicht, weil sie damit beschaeftigt sind die Grundversorgung des Koerpers sicher zu stellen.

            Politisch propagierte Ernaehrungs-Richtweisung und beliebig ausgelegte Statistiken sollten oefter durch gesunden Menschenverstand ersetzt werden. Wenn ich mir die koerperliche Verfassung einiger Politiker/innen anschaue, kann ich nachvollziehen, dass diese morgens vor dem Spiegel oder Kleiderschrank feststellen, dass es mal wieder Zeit fuer einen oder mehrere Veggy-Days wird.

            Wenn dies aber dann, aufgrund vorhandener Popularitaet, einem ganzen Volk verkauft werden soll, dann sollte sich jeder Einzelne fragen, ob dies mitgemacht werden muss.
            Lapitar will ich es mal so ausdruecken und ich hoffe, dass man mir verzeiht.
            Warum soll sich ein Wiesel von einem fetten Otter erklaeren lassen, dass es joggen soll um gesuender zu leben ?

            Ein Slogan war einmal : Fleisch ist ein Stueck Lebenskraft. Wohlgemerkt. Ein Stueck und kein Batzen. Wenn dies also bei Wurst und Fleisch von jedem eingehalten wird, dann klappts auch mit dem Koerper.
            Guten Rutsch wuenscht dir
            Harald

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              #7
              Aw: Udo Pollmer mal anders: Warum wir Fleisch essen

              Hallo Zusammen,
              auch von mir noch ein gutes Neues!
              Bin schon erstaunt, wie über einen solchen Artikel diskutiert wird.
              Sollten wir aber bei dieser Diskussion nicht vergessen, woher wir Menschen kommen und wie wir in den letzten Millionen Jahren gelebt haben. Überfluss war selten, Lagerung schwierig.

              Was spielt sich also heute in den Köpfen der Menschen ab, wenn Überfluss vorhanden ist. Das ist nicht nur mit Fleisch, das ist auch mit anderen Lebensmitteln.
              Warum hätten wir eine Reduktion des CO2 Ausstoßes um über 50% wenn wir keine Lebensmittel wegwerfen würden.

              Sicherlich ist Fleisch sehr Energieintensiv und die folgen gravierender, als wenn ich meine Schokocreme jeden Morgen aufs Brot schmiere.

              Ich glaube, wir Menschen müssen viel mehr darüber aufgeklärt werden, wie mit diesem modernen Problem umgegangen werden muss, das eben weniger oftmals viel mehr ist und das wir unsere Triebe zügeln müssen. Das ist ein langer Prozess, aber wir sollten damit mal starten.
              Finde sehr schade, das in diesem Artikel nicht darauf eingegangen wird.

              Schöne Grüße
              Tobias

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                #8
                Aw: Udo Pollmer mal anders: Warum wir Fleisch essen

                Auch die CO2 Geschichten gehören zu den sagenhaften Geschichten, die die Menschen umtreiben.

                Je nach Institut und Quelle trägt die Nahrungsmittelerzeugung und -produktion mit 12 bis 16 % zur weltweiten CO2-Produktion bei. Hier ist der Anbau, die Erzeugung, die Produktion und auch die Transporte zum Verkauf eingerechnet.

                Über das, was nach allgemeiner Beurteilung von der Nahrungsmittelproduktion als Abfall entsteht gibt es sehr unterschiedliche Beurteilungsansätze. In vielen Rechnungen sind Putzabfälle und andere nicht zum Verzehr geeignete Nahrungsmittelanteile mit eingerechnet.

                Teilweise sind es die gleichen kritischen Menschen, die ein Rework von Wurstabschnitten in der Fleischwarenkette als verwerflich ansehen und fast gleichzeitig über Nahrungsmittelverschwendung klagen. Hierzu gibt es ungeheuer viele ähnlich gelagerte Fälle scheinbarer Persönlichkeitsspaltung.

                Eines sage ich voller Überzeugung: auch wenn sparsamer Umgang mit Resourcen lobenswert und anstrebenswert ist, 50 % CO2 können damit nicht eingespart werden, auch nicht an dem CO2-Anteil der Lebensmittel am Gesamtausstoß.
                Thomas Pröller

                Fleischermeister
                Dipl. Ing. Lebensmitteltechnologie

                mailto:thomas@proeller.de

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                  #9
                  Aw: Udo Pollmer mal anders: Warum wir Fleisch essen

                  Hi,

                  ich bin da vollkommen der Meinung von Thomas!
                  CO2 ist problematisch und es wird in nächster Zeit kommen, dass wir mehr für die Nachhlatigkeit tun müssen! Ideen gibt es meinersteits schon... warten wirs ab und ich sage Bescheid, wenn ich soweit bin!

                  Gruß
                  Alex

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