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Kraftriegel: self stable product

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    Kraftriegel: self stable product

    Ich habe mich beim Lesen des Themas Gänsebratwurst wieder an meine eigenen Innovationen erinnert. Eine davon war Huber's Kraftriegel.
    Die Idee die dahinter steckt ist relativ simpel. Wenn man sich die Bereiche um die Kassen oder die SB Regale in Tankstellen anschaut, so findet man dort (mit Ausnahme der Bifi) nur Süße Snacks. Meine Idee war ein self stable product zu kreieren, welches nicht süß ist, sondern herzhaft mit Fleisch und Gemüse (und dadurch wesentlich gesünder, da ohne Zucker), das sich aber genauso neben den bisherigen Snacks platzieren lässt, ohne Kältebedarf.

    Die Größe liegt ebenfalls zwischen 40-50 g auf der Kraftriegel hatte typische Vierkant Form. Das Produkt wurde erhitzt und getrocknet und erreichte dadurch den notwendig niedrigen aW-Wert, um ohne Kühlung gelagert zu werden. Der Geschmack ist jedoch gar nicht so trocken, durch die vielen verschiedenen Zutaten.
    ich hatte dieses Produkt auch beim Patentamt angemeldet, leider wurde ein ähnliches Produkt schon mal vor Jahren eingereicht, ohne dass es jemals produziert wurde. Auch die Produktion dieses Artikels hat so ihre Tücken. So hatte ich in der Sturm und Drang Phase leider keinen Produzenten gefunden, der bereit war, oder besser gesagt in der Lage war Hubers Kraftriegel zu produzieren.

    Aber vielleicht sollte man nochmals einen neuen Anlauf nehmen?
    Innovative Grüße
    Jürgen Huber
    Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.11.2017, 17:37.
    Jürgen Huber
    Huber Consult e.K.

    Metzgermeister, Betriebswirt d. Hdw.
    staatl. gepr. Fleischtechniker
    REFA-Prozessorganisator
    Unternehmercoach
    Fachberater für die Fleischwirtschaft

    www.fleischer-beratung.de

    #2
    Sehr geehrter Herr Huber,

    das hört sich ja schon ganz interessant an.

    Wäre das Produkt den geeignet den wachsenden Markt an LowCarb Produkten zu bedienen? Oder ist ein relativ hoher Getreideanteil enthalten?
    Thomas Pröller

    Fleischermeister
    Dipl. Ing. Lebensmitteltechnologie

    mailto:thomas@proeller.de

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      #3
      Hallo Herr Pröller,

      ich kann Ihnen im Moment nicht die korrekte Kalorienzahl nennen, (da ich mal wieder im Ausland sitze und kein Zugriff auf meine schriftlichen Unterlagen habe) aber ich gehe fest davon aus, dass dieses Produkt in den „low carb" (Diese Anglizismen) Markt gut hineinpassen würde.
      der Getreide- und Gemüseanteil liegt leicht über 50 %, damit es nicht mehr als Fleischerzeugnis bewertet wird.
      Jürgen Huber
      Huber Consult e.K.

      Metzgermeister, Betriebswirt d. Hdw.
      staatl. gepr. Fleischtechniker
      REFA-Prozessorganisator
      Unternehmercoach
      Fachberater für die Fleischwirtschaft

      www.fleischer-beratung.de

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        #4
        Hallo Herr Huber.

        Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
        Deshalb habe ich meine vorherige Antwort nebst Fragen gelöscht.
        Trotzdem bitte ich Sie um einen Rat.

        Da wir in einer ARGE ständig neue Produkte basteln sind die Patentierungskosten enorm.
        Wie denken Sie darüber, dass wir direkt mit potentiellen Interessenten, lediglich durch ein Stillschweigeabkommen geschützt, verhandeln ?

        Mit freundlichem Gruß
        Harald Ritter

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          #5
          Hallo Herr Ritter,

          ich freue mich wirklich, dass Sie wieder unter uns sind.
          Das Problem bei solchen Artikeln ist die Produktionsmenge und die Professionalität der Verpackung. In kleiner Menge, kann dieser Artikel von fast jedem Metzgereibetrieb in Vollausstattung hergestellt werden. Mir schwebte aber mehr vor. Wenn man von diesem Artikel Mengen produzieren möchte, braucht man eine Linienproduktion. Ähnlich einer Frikadellen- oder Schnitzelstraße.
          Dann die Verpackung. Alleine die Kosten für die Entwicklung und Herstellung einer entsprechenden Folie hat den ein oder anderen schon abgeschreckt. Darüber hinaus braucht man eine spezielle Verpackungsmaschine, die nicht jeder Fleischereibetrieb hat.

          Meine Erfahrung mit dem Patentamt in Deutschland sind nicht besonders gut. Ich bin jetzt aber auch nicht der Experte in diesem (Patentrechtlichen)Bereich. Hier gibt es spezialisierte Rechtsanwälte, die sich nur mit Patentrecht befassen. Darüber hinaus kommt es sehr oft vor, wie bei mir, dass Dinge schon geschützt sind, aber aus irgendwelchen Gründen nicht produziert werden.
          Man sollte vielleicht eher über das Thema Gebrauchsmusterschutz an die Sache herangehen.
          https://de.wikipedia.org/wiki/Gebrauchsmuster
          Wenn Sie einen Produzenten für Ihre Ideen gefunden haben, würde ich auf jeden Fall mithilfe eines Rechtsanwalts einen entsprechenden Vertrag, der ihre Rechte schützt, aufsetzen. Das hindert aber keinen am Nachmachen.
          Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.
          Jürgen Huber
          Huber Consult e.K.

          Metzgermeister, Betriebswirt d. Hdw.
          staatl. gepr. Fleischtechniker
          REFA-Prozessorganisator
          Unternehmercoach
          Fachberater für die Fleischwirtschaft

          www.fleischer-beratung.de

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            #6
            Gebrauchsmuster sind eigentlich eine feine Sache. Es ist wesentlich kostengünstiger (ab 300 € aufwärts). Aber es gibt auch ein paar Haken, die man wissen muss. A) Der Schutz erstreckt sich nur auf 10 Jahre, nicht auf 20 wie beim Patent. Man kann aber trotzdem mit einem Gebrauchsmuster anfangen und es innerhalb eines Jahres in ein Patent umwandeln (sogenannte Prioritätsfrist). Allerdings hat man dann zusätzliche Gebührer beim Patentanwalt. B) Man hat keine Sicherheit ob der Schutz dauerhaft ist (bei einem erteilten Patent schon). Das Patentamt prüft beim Gebrauchsmuster eben nicht, ob diese Erfindung einzigartig ist. Wenn man selbst nicht oder nur unzureichend recherchiert (kaum einer weis wie das richtig geht) dann kann es immer noch passieren, dass jemand kommt und das Gebrauchsmuster angreift.
            Das dazu in Kürze (kann man auch Bücher drüber schreiben.)

            Herzliche Grüße
            E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

            www.rose-fleischtechnik.de

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              #7
              Guten Morgen Herr Huber, Guten Morgen Henry.

              Herr Huber, Sie schrieben : Meine Erfahrung mit dem Patentamt in Deutschland sind nicht besonders gut.
              Meine auch nicht. Egal wer daher kommt, kann Gebrauchsmuster kaufen, wenn die Schutzgebühr kurzfristig nicht bezahlt ist. Daneben glaube ich, daß einiges von großen Firmen aufgekauft und dann in die Schublade gelegt wird, um somit ihre eigenen Produkte "aufzumotzen" und weiter vermarkten zu können. Dazu schrieb ich einen neuen Kommentar bei dem Thema : "Warnung..."
              Trotzdem Danke für die Infos.

              Ja Henry, bei dem Thema Gebrauchsmuster habe ich durch studentische Recherche, Planzeichnungen einer Maschinenbaufirma, professionellem Modellbau, Anwaltskosten etc. rund 8000 DM was ca. 4000 Euronen sind, verloren. Siehe auch "Warnung..." Leider war der "Übeltäter" der Inhaber einer deutschen Firma. Auch ein olympiaverdächtiger Sprint zu meinem Anwalt nützte nichts mehr.

              Nun haben wir in unserer ARGE wieder 4 produktionsreife "Food to go" Artikel und 3 weitere in der Endphase der Entwicklung. Deshalb,-was passiert ist, soll nicht wieder passieren. Auch Dir herzlichen Dank für die Hinweise.

              Viele Grüße
              Harald

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                #8
                Hallo,
                vielen dank für die freundliche Erläuterung zu dem s.g. Kraftriegel und den Geheimhaltungen.
                Wie soll denn das Gemüse an das Fleisch gebunden werden? Welches Form hat das Fleisch? Würfel? Kleiner? ;-)
                Wenn sie mit den Einzelheiten nicht rausrücken möchten akzeptiere ich das Selbstverständlich.

                LG

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                  #9
                  Hi Jürgen,

                  ich habe vor ein paar Jahren mit einem Kollegen auch solch einen Riegel entworfen und ich glaube dies war auch der Patenteigner!
                  Wir haben damals den Riegel nach TCM (traditionell cheinesischer Medizin) hergestellt und nur bei 45°C getrocknet. Mit einem hohen Anteil an gekochtem Fleisch (Rind) etwas Leber für den Geschmack und Feigen und Datteln war dies mit einer Gewürzmischung echt etwas sehr Gutes und eine echte Alternative zu den Snickers und Mars dieser Welt!!!!

                  Gruß
                  Alex

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                    #10
                    Ich möchte niemanden beleidigen oder sonst wie auf die Füße treten¦.. Wenn wir aber sachlich über das Thema reden, dann stellen wir doch fest, dass es solche Riegel (Fleisch, Gemüse evtl. Innereien) längst für Hunde und Katzen gibt. Hat ein solches Produkt, welches es in sehr ähnlicher Form auch als Tiernahrung gibt überhaupt eine Chance, dass es vom Verbraucher als Humannahrung wahrgenommen wird?? O.K. vielleicht ja schon, manche essen ja auch Broccoli oder Seitan und Sojamilch¦..

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                      #11
                      Die Idee an sich geht schon in die richtige Richtung, finde ich.
                      Ich persönlich sehe den Zusatz an Gemüse aus verschiedenen Apekten jedoch als etwas problematisch an.

                      In den vergangenen Wochen haben wir eine ähnliche Projektarbeit an der BBS I Technik Kl. abgegeben, mit der Hoffnung, dass das Projekt von angehenden Fleischtechnikern angenommen wird. Mehr kann ich, auch aufgrund der getroffenen Geheimhaltungsvereinbarung, aktuell nicht veraten.

                      Sobald mir die ersten Ergenisse vorliegen, komme ich gerne auf das Thema zurück und berichte Ihnen über Näheres.

                      Dynamische Grüße,

                      Ivan B.
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                        #12
                        Warum sollten den Kraftriegel nicht angenommen werden, es gibt doch schon Müsli-Riegel, Schokoriegel usw. Ich würde das gern mal probieren.
                        Und wenn jemand einen guten Werbepartner sucht: Tim Cook, der derzeitige Apple-Chef ist Fan von Kraftriegeln,soll dauernd welche esseb, zumindest steht das in der Biografie von Steve Jobs. Ich weis allerdings nicht woraus seine bestehen.
                        E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

                        www.rose-fleischtechnik.de

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