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Familienstreit bei Tönnies eskaliert

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    Familienstreit bei Tönnies eskaliert

    Der Machtkampf in Deutschlands größtem Fleischkonzern Tönnies ist nach Recherchen des Wirtschaftsmagazins CAPITAL offenbar eskaliert. Firmenchef Clemens Tönnies wirft seinem Neffen Robert vor, den Verkauf des Unternehmens an Investoren anzustreben.

    "Wir wären uns längst einig, wenn es wirklich um eine gleichberechtigte Unternehmensführung gehen würde. Ich habe aber seit Langem den Eindruck, dass hier andere Ziele verfolgt werden", sagte Tönnies gegenüber der Zeitschrift, nachzulesen ab Donnerstag.Tönnies kündigte an, jegliche Pläne zu blockiren, die auf einen Verkauf des westfälischen Familienunternehmens hinauslaufen. "Ich stimme einem Verkauf an irgendwelche Heuschrecken nicht zu. Dafür habe ich nicht 40 Jahre zusammen mit meinem Bruder das Unternehmen zu seiner heutigen Größe geführt", sagte der Firmenchef, der auch als Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04 bekannt ist.
    Quelle
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    #2
    Ich hätte den Laden schon längst verkauft. Was will man denn mit 1 Milliarde oder hunderten von Millionen machen? Ganzes Griechenland hat 5 Milliarden von der Eu bekommen. So viel Macht Tönnies im Jahr alleine Umsatz

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      #3
      Was Griechenland bekam guckst du hier :
      http://www.tagesschau.de/wirtschaft/...akete-101.html

      Wie groß ist der deutsche Anteil? Guckst du hier :
      http://www.focus.de/finanzen/news/st...d_3527581.html

      Und zum Schluss Empfehlung.
      Nimmst du Taschentuch fuer Traenen.

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        #4
        Auch wenn einige Leute nicht allzuviel von Clemens Toennies oder seinem Unternehmen halten, sollten sie sich einmal anschauen,
        was mit einigen Familienbetrieben geschah, nachdem sie sich in die internationale Spekulantenarena begeben hatten.
        Diese Ereignisse, die oft mit der Aufloesung der Betriebe verbunden war, geschahen zu Friedenszeiten.
        Wir befinden uns aber in einem sich staendig steigernden Wirtschafts-krieg.

        Die Russlandgeschaefte sind in manchen Branchen bis zu 30% eingebrochen.
        Die Chinesen kaufen, was es zu kaufen gibt.
        Die EU versenkt deutsches Geld in spekulative Geschaefte mit ungewissem Ausgang nicht nur fuer Deutschland.
        Und der grosse Bruder USA ruettelt mit Abgas-Klagen und Bankenforderungen am deutschen Wirtschaftsgefuege.
        Das ist der zivile Part und einmal ganz abgesehen davon, was wir im militaerischen Part aufbringen muessen um unsere Besatzer
        zufrieden zu stellen. Die Schwarze Null ist unser Finanzminister selbst. Deutschland hat ueber 2,33 Milliarden Euro Schulden.
        http://www.staatsschuldenuhr.de/

        Fuer so finanzstark, dass Toennies in deutscher Hand bleiben koennte halte ich kein deutsches Unternehmen.
        Dafuer aber US-amerikanische, kanadische oder auch chinesische Firmen, was aber mit Sicherheit bedeuten wuerde, dass das
        Unternehmen zerpflueckt wird.
        Nun steht TTIP vor der Tuer. Toennies sichert zu einem nicht unbedeutenden Teil die Nahrungsversorgung in Deutschland, Europa und
        der ganzen Welt. Angenommen die Kontrahenten Toennies einigen sich darauf ihre Firma zu einem Spekulationsobjekt zu machen.
        Was wuerde geschehen?
        Im Hinblick auf TTIP bin ich mir fast sicher, dass das Unternehmen nach und nach aufgeloest wird um den deutschen Fleischmarkt von
        den Nutzniessern dieses Machwerks beliefern zu lassen. Und was bedeutet das fuer die Arbeitnehmerschaft bei Toennies selbst und bei
        den Betrieben die mit Toennies kooperieren? Ich vermute mal, dass in Deutschland Tausende zum Jobcenter muessen ohne einen Job
        zu finden, weil diese fuer die Einwanderer reserviert sind und in den Ueberseelaendern die Arbeitslosigkeit zurueck geht.
        Die Tragweite erstreckt sich von der Tierzucht bis in die Wurstdaerme.

        Dazu kommt, dass die von Toennies im internationalen Ausland besetzten Absatzmaerkte alle von (US) Ueberseebetrieben
        besetzt wuerden.
        Es wuerden erhebliche Steuereinnahmen wegbrechen. Sowohl von Toennies selbst als auch von den kooperierenden Betrieben,
        sowie der angehaengten Arbeitnehmerschaft. Was wuerde das fuer Deutschland bedeuten? Das will ich an dieser Stelle lieber
        nicht ausfuehren. Es mag vielleicht nur ein Baustein sein, aber die Abhaengigkeit Europas, speziell Deutschlands, von US-gefuehrten
        Konzernen der Fleischindustrie wuerde sich um ein Vielfaches vergroessern. Ich hoffe sehr, dass sich die beiden Kontrahenten
        auf einen Erhalt des Unternehmens einigen. Fuer den jungen Robert Toennies gibt es sicher noch viele Betaetigungsfelder, auf
        welchen er sich verwirklichen kann, ohne den Betrieb zu zerpfluecken. Ich habe da einige Ideen und wenn er mich fragt, dann
        erklaere ich sie ihm. In jedem Fall sollten wir alle daran denken, in welcher Situation wir sind und wie wir dem vorbeugen koennen.
        Normalerweise muesste ganz Deutschland vor dem EU-Gebaeude in Bruessel stehen um gegen TTIP zu protestieren.
        Zumindest aber saemtliche Belegschaften die mit Fleisch unter einem Hut sind.
        Im Sinne der oben beschriebenen Umstaende
        wuensche ich dem Unternehmen Toennies den Erhalt in Familienhand.

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          #5
          Hallo Herr Wuschel,
          sehr gute Analyse und Stellungnahme zu dem Tönnies Problem.
          Traurig ist daß die tatsächliche Gefahr der Zerschlagung mit all den von Ihnen zitierten Möglichkeiten real werden kann.
          Früher wurden Dynastien über Generationen gegründet heute halten die Firmen gerade mal 20 Jahre wenn es hoch kommt !

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