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    Werkvertragsverbot

    Um sich einen objektiveren Eindruck zu verschaffen, empfehle ich den Artikel in der Fleischwirtschaft zu lesen. Dieser blinde Aktionismus löst die Probleme in der Fleischindustrie nicht. Wer glaubt denn, dass osteuropäischen AN Festanstellungen haben wollen?
    Egal ob Rumänen, Bulgaren oder Ungarn, sie alle arbeiten außerhalb ihrer Heimatländer, weil sie bsw. Frankreich, England, Niederlande oder bei uns mehr Geld verdienen als zuhause. Selbst wenn sie mehr Geld verdienen würden, würde mehr Geld Richtung Heimat fließen, als sich hier teure Appartements zu mieten.
    Die verbringen die Abende gemeinsam, weil sie keinen Anschluss hier haben und auch keinen wollen.
    Natürlich hätte man das Abstandsgebot besser durchsetzen müssen. Hinterher ist man immer schlauer.
    Aber dieses Verbot wird nur die deutschen Gerichte beschäftigten. Bin mal gespannt wie das ausgeht.
    Die deutschen Fleischindustriebetriebe machen weniger als 5 % Gewinn. Weil wir nicht nur eine Konzentration im Bereich der Produktion haben, sondern vor allem auf der Kundenseite. Die Masse an Fleisch und Wurst wird über Diskount und Einzelhandel vertrieben. Das sind nur noch wenige Player. Aldi, die Schwarzgruppe, Rewe-Group, Norma und Edeka.
    Aldi diktiert die Preise. Alle anderen ziehen nach.
    Daran wird auch das Verbot nichts ändern.
    Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 21.05.2020, 23:57. Grund: Link gelöscht, da Mitbewerber
    Liebe Grüße

    Jürgen Huber
    Huber Consult e.K.

    Metzgermeister,
    Betriebswirt d. Hdw.
    staatl. gepr. Fleischtechniker
    REFA-Prozessorganisator
    Unternehmercoach
    Fachberater für die Fleischwirtschaft

    www.fleischer-beratung.de

    #2
    Da hat bisher noch keiner drauf geantwortet. Ich habe die gleiche Erfahrung bezüglich ausländischer Mitarbeiter gemacht. Die sind eigentlich zufrieden unter sich und wohnen möglichst billig, um ausreichend Geld ihren Familien überweisen zu können. Die machen das zum Teil auch Jahre lang! Ich kenne auch viele Deutsche, die sich im Ausland als Experten anstellen lassen (z.B. Saudi Arabien) und ähnlich vorgehen.

    Was mich an grossen deutschen Schlachthöfen ärgert, ist dieses Abschotten der administrativen Mitarbeiter gegenüber den Werkvertragsarbeitern. Da meinen einige überhaupt nicht an einem Schlachthof zu arbeiten; denen ist das sogar peinlich. Da ist es dann kein Wunder, dass man sich nicht um die Unterbringung kümmert.

    Winnacker

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