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Fleisch-Eßlust

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    Fleisch-Eßlust

    Endlich mal was Lustiges - Sie spricht mir aus der Seele.
    https://www.facebook.com/BilderVonVe...7903095338970/
    wenn es euch gefällt, bitte teilen.
    E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

    www.rose-fleischtechnik.de

    #2
    Hallo Henry!

    Das ist klasse! Wer ist diese Frau?

    Wir sollten einen Fanclub gründen.

    Kommentar


      #3
      Woran erkenne ich (bei all den Glaubenskriegen) narrensicher, ob säugetierische oder zumindest sonstige Lebensmittel aus dem Tierreich zur menschlichen Ernährung gehören oder auch nicht?

      Nennenswerte Bedeutung hat diese Frage für mich erst erreicht, nachdem ich damit begann, mich für fertigproduktefreie Ernährung im Überlebensfall (Survival) zu befassen, was einherging mit umfangreichen Eigenversuchen sowie Nachforschungen zu steinzeitlich bis vorsteinzeitlich primitiver Ernährung und mich schlußendlich zu dem Schlußgebracht hat, daßnichtkoprophag vegetarische oder sogar vegane Ernährung lediglich aus einen gewissen Grad von (insbesonders westlicher) Nahrungszubereitung hervorgegangen sein kann, der langzeitlich sowohl strengsten Vegetarismus als auch sehr pflanzenarme Ernährung ermöglicht, wobei der Gebrauch modernster Farb-, Konservierungs- und Aromastoffe und moderne Tierfütterung mir den Zugang zur Antwort der Frage zusätzlich zu vernebeln schien.

      Also hab ich mich irgendwann dazu entschlossen, "Back To The Roots" zu gehen, d·h· mich sowohl theoretisch als auch praktisch mit alten und ältesten Ernährungsformen zu befassen, obwohl der praktische Teil mich im Zivilisationsalltag vor sehr unbequem hohe Herausforderungen stellte, die zu bewältigen ich niemandem so ohne weiteres zumuten will.

      Um mich kurz zu fassen, liste ich hier lediglich die drei für mich am aufschlußreichten Gegebenheiten (und in sich umgekehrt ereignet habener Reihenfolge) kurz auf:
      1. Weston Price suchte nach Veganern, fand aber nur Kannibalen;
      2. Mahatma Gandhi and 22 Companions fail as Vegans;
      3. sind unter vorsteinzeitlich zubereitungslos roher Ernährung die entsprechend tierischen Lebensmittel anfänglich zwar meist ausnahmlos völlig ungenießbar; erscheinen danach jedoch in zunehmendem Maße genießbarer; und ignoriert man unter dieser Voraussetzung die Fleischeslust hartnäckig, so nimmt im Laufe der Zeit die Genießbarleit und Verdaubarkeit der (rohen) pflanzlichen Lebensmittel schleichend ab, bis am Ende kein einziges mehr genießbar erscheint und auch keines mehr verdaubar ist; in diesem Zustand ist nicht nur die Fleischeslust ganz besonders hochgradig, sondern kann das (rohe, ungewürzte) Objekt der Lust (falls sein Geschmack nicht durch moderene Fütterungsmethoden der Tiere beeinträchtigt ist) sogar weitaus besser schmecken als der begabteste Fünfsterne-Koch des Planeten es jemals zubereiten könnte.
      Seitdem steht für mich fest, daßFleischeslust prinzipiell kein Laster ist, sondern unter zumindest halbwegs natürlicher Ernährung eher definitiv die biologische Rückmeldung des Organismus mit der Aufforderung, ein momentan bedarfsgerechtes Lebensmittel aus dem Tierreich zu verzehren.

      Mir ist es völlig gleich, ob und wieviel jeder einzelne an tierischen Nahrungen verzehrt; das muß jeder für sich (je nach Voraussetzung intellektuell oder instinktiv) selbst entscheiden; und im Prinzip ist mir dies auch bei mir selbst völlig egal;
      ____doch das Befolgen der geruchlichen und geschmacklichen Anweisungen des (wie gesagt lediglich lebensmittel-bearbeitungslos bedingungslos extrem genau funktionierenden und ebenso sich bemerkbar machen könnenden) Instinkts hat meinen Anteil an säugetierischem Lebensmitteln hierzulande von Juni bis November dieses Jahres (vorratshaltungsbedingt zwischen 0 und 35 % schwankend) sich auf durchschnittlich 5,5 Gew·Prozent eingepegelt; der Gesamtanteil an tierischen Lebensmitteln auf rund 7 %, wobei dieser Instinkt mir einen weiten Spielraum hinsichtlich der Wahl der Tierklasse (Insekten, Weichtiere, Fische, Vögel oder Säugetiere) läßt.

      Diese Zahlenwerte sind nicht als Ernährungs-Empfehlung, sondern legiglich als für mich zur Zeit optimal sich erwiesen habender Erfahrungswert zu verstehen, der bei jeden einzelnen in Abhängigkeit des Ernährungsstils, des Klimas und der Lebensmittel-Infrastruktur sehr unterschiedlich ausfallen mag.
      ____Bei mehrwöchigen Aufenthalten in mediterranem oder tropischem Klima war Säugetierfleisch für mich zwar kaum bis gar nicht mehr genießbar, hatte dort jedoch reichlich Gebrauch von Meeresfrüchten und etwas Fisch gemacht; in subpolarem und polarem Klima (das den Anteil tierischer Lebenmittel sicherlich beträchtlich erhöhen würde) hab ich bislang noch keine Gelegenheit gehabt, eigene Erfahrungswerte zu sammelm; und vor der Experimentierphase hab ich es versäumt, solche zu sammeln;

      Die Ursache, weswegen ich diese äußerst altmodischste Ernährung beibehalten hab, ist übrigens keineswegs fanatisch, sondern ist einzig und allein das Inkompatibel-Gewordensein meines Organismus zu jedlichen mechanisch, thermisch oder kullinarisch veränderten Lebensmitteln aufgrund zu langer Versuchsphase, was mich aber nicht allzusehr stört, sondern mir u·a· mein einst weitgehendst kaum vorhanden gewesenes Interesse zum Thema Fleisch erst wachgerufen hat und mir oberdrein das Metzgen als Hobby eingebracht.

      In diesem Sinne Gut Fleisch, Weidmannshajl, Petri Hajl oder wie auch immer.
      Zuletzt geändert von Surowlis; 04.11.2018, 19:31.

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        #4
        Hallo Zwergwidder,

        die Sängerin ist Fee Badenius, eine deutsche Liedermacherin aus dem Ruhrpott.
        Zuletzt geändert von Henry Rose; 16.11.2018, 14:21.
        E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

        www.rose-fleischtechnik.de

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          #5
          Ah danke für die Info. Da werde ich mal nachforschen, vielleicht hat diese Fee ja noch weitere klasse Nummern drauf .

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