X

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Lende im Netz

Einklappen
X
Einklappen
 
Werbung
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Lende im Netz

    Verehrte Kolleginnen und Kollegen, dieses Netz ist wohl im Bauch eines jeden Schweins. Meine Kollegin hat es bei ihrer Prüfung verwendet und ich finde es sieht sehr lecker aus. Ich habe es nun zum ersten Mal gesehen und frage mich was ihr davon haltet? Warum ist das so selten zu sehen? Bin für jede Antwort dankbar

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 8003ECC7-A864-401E-90EC-411985130AFB.jpeg
Ansichten: 136
Größe: 138,1 KB
ID: 45283

    #2
    Das Fettnetz ist das Fettgewebe das den Bauchfell umhüllt, es hält quasi die Därme zusammen! Kriegst du nicht mehr so einfach gekauft, da Schlachthöfe es sofort ins Fett mit verarbeiten. Ist natürlich ein Hingucker!

    Nicht nur Schweinefilet, auch Rücken und viele andere Teile kann man damit hübsch machen. Wir haben dieses Fett früher für Griebenschmalz ausgelassen

    Kommentar


      #3
      Zitat von Azubine16 Beitrag anzeigen
      dieses Netz ist wohl im Bauch eines jeden Schweins. Meine Kollegin hat es bei ihrer Prüfung verwendet und ich finde es sieht sehr lecker aus. Ich habe es nun zum ersten Mal gesehen und frage mich was ihr davon haltet? Warum ist das so selten zu sehen?
      Gemäß meiner Auffassung erinnert die Form des Netzes die meisten Konsumenten bewußt oder unbewußt wohl an riesige Blutgefäße und an überdimensionale SpinnenNetze, wie man sie nicht selten in Horrorfilmen zu Gesicht bekommt und/oder an ekel-erregende GeschmacksEmpfindungen, wie man sie nicht selten im SäuglingsAlter (als man alles vorgesetzte zu verschlingen genötigt war) hatte und manchmal zusätzlich im fortgeschrittenen Kindesalter oder sogar im ErwachsenenAlter.

      Wenn diese Erinnerung nicht im Verstand, sondern als Prägung lediglich im Unterbewußtsein abgespeichert ist, so wird man selbige ohne weiteres kaum wieder los.

      Ich spreche da vor allem aus eigener Erfahrung. Erst eine (für die meisten uninteressante) ErnährungsUmstellung, die in Verbindung mit Veganismus mir stets totale Appetitlosigkeit sowie Unverdaulichkeit der pflanzlichen Lebensmittel schleichend bescherte, hat mich mit tierischen Lebensmitteln unterschiedlichster Art (auch als ungenießbar geltende) experimentieren lassen, wodurch ich lernte, daß auch so manches tierische Lebensmittel, das beim Anblick mit dem Gedanken an den Verzehr nicht nur mir Ekel erzeugte, dennoch auch himmlisch gut schmecken kann, worauf sich mir zunächst die beiden Verzehrblockaden auflösten und allmählich auch die völlig sinnlose Ekelempfindung vor manchen tierischen Lebensmitteln.

      Vor dem Fettnetz hätte es einst auch mir geschaudert, aber seit langem finde auch ich es lecker aussehend, da die Augen sich vom GeschmacksSinn eines besseren Besseren belehren haben lassen.

      Aus verdauungs-physiologischen und geschmacklichen Gründen und zwecks Aufrechterhalten meiner mit der Umstellung erworbenen Geschmacks-Alliesthesie zerkaue ich Lende mit Netz (oder andere unterschiedliche Lebensmittel) zwar nicht mehr gleichzeitig, aber bei geschmacklichem Einverständnis sehr gerne das eine nach dem anderen.

      Kommentar


        #4
        Moin,
        Es ist einfach ein gewisser Aufwand, das Fett heraus zu trennen. Auch muss es beim Entnehmen sauber bleiben. Verschmutzungen mit Darminhalt lassen sich nicht mehr entfernen.
        Auch muss es absolut frisch verarbeitet werden oder direkt eingefroren. Wenn man beim Entnehmen nicht aufpasst, geht das Netz auch schnell kaputt.
        Also die Risiken und den Aufwand wollen einfach immer weniger in Kauf nehmen.
        Liebe Grüße

        Jürgen Huber
        Huber Consult e.K.

        Metzgermeister,
        Betriebswirt d. Hdw.
        staatl. gepr. Fleischtechniker
        REFA-Prozessorganisator
        Unternehmercoach
        Fachberater für die Fleischwirtschaft

        www.fleischer-beratung.de

        Kommentar


          #5
          An die (vor allem heutigen) Wirtschaftzszwänge und an den Heraustrenn-Aufwand hab ich weniger gedacht, denn es gibt ja auch zahlungskräftige Gourmets, die allerdings wohl die allerwenigsten Fleischer/Metzger als Kundenstamm haben, was durch den derzeitig scheints häufigen Personalmangel zusätzlich aufwändig ist.

          Was das absolute Frischverarbeiten- oder direkte Einfrierenmüssen des Fetts betrifft: ist das (gewerbliche) Vorschrift oder Erfahrungswert?
          __Diese Frage stellt sich mir, weil ich (auch tierisches) Fett noch nie eingefroren hab oder davon sofort alles verbraucht, sondern es stets binnen langer Zeiträume verzehre und es hierzu bei 0 bis 5°C im Kühlschrank lagere, wo es trotz Feuchtigkeit im Kühlstauraum für mich wochenlang genießbar bleibt.

          Kommentar

          Lädt...
          X
          Zum Seitenanfang