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Was hat Marketing mit Angst zu tun?

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  • Was hat Marketing mit Angst zu tun?

    Sehr viel!
    Und deshalb lassen wir alles so wie es ist...
    und sind unzufrieden dabei, denn so kann keine Veränderung geschehen.

    Doch wie wäre es, auf Traditionen zu pfeifen?
    Den Dingen auf den Grund zu gehen?
    Etwas Neues zu machen?
    RADIKAL SEIN.
    DIE REALITÄT ERKENNEN.
    UND GEWINNEN.

    Radikal kommt von: an die Wurzel gehen. Die entscheidende Frage ist: Welches Denken und Handeln ist nötig, um von den Wurzeln her etwas zu verändern?

    Doch genau das schürt unsere
    wohl größte Angst, nämlich die, von anderen nicht so akzeptiert und anerkannt zu werden, wie wir sind. Das ist normal, wir sind schließlich soziale Wesen. Es ist uns nicht egal, was andere von uns halten. Doch das kann auch dazu führen, die eigene Stimme zu unterdrücken aus Angst, die „echte Stimme“ könnte anderen nicht gefallen. Wir könnten ja auf Ablehnung stoßen.
    Wir feilen so lange an unseren Produkten, bis diese zum Einheitsbrei werden – statt unsere eigenen Ideen widerzuspiegeln. Wir bieten Produkte an, die wir eigentlich nicht wollen, weil das eben alle so machen. Wir zeigen Kunden keine Grenzen. Wir orientieren uns an Durchschnittspreisen aus Angst, zu teuer zu sein.
    Kommt Ihnen das auch bekannt vor?

    Ich kenne viele tolle Unternehmer, die ihr Licht unter den Scheffel stellen. Sie arbeiten so vor sich hin und wollen es allen Kunden Recht machen. Im Gespräch erkenne ich dann die Leidenschaft und Kompetenz, die eigentlich dahinter steckt. Oft verborgen hinter all den Kompromissen die sie machen, um nicht „anzuecken“ und die Kunden zufrieden zu stellen. Nur damit "versumpfen" sie leider oft genug im "Einheitsbrei" und können sich bei ihren Kunden nicht eindeutig positionieren.

    Es geht jedoch darum, beim (potentiellen) Kunden aufzufallen - mit irgendetwas Besonderem im Gedächtnis zu bleiben.
    Ja, vielleicht auch radikal zu sein - auf jeden Fall die Realität, sprich die Bedürfnisse der Kunden, frühzeitig zu erkennen und dafür Lösungen anzubieten.
    Denn es gibt da draußen Menschen, die genau Ihr Knowhow brauchen. Genau Ihre Produktideen, Ihre Erfahrungen und Ihren Rat.

    Nun müssen diese Menschen auch die Chance haben, Sie zu finden. Und dafür müssen Sie sich vermarkten – mit allen Ecken und Kanten, und ganz besonders mit Ihren einzigartigen (Produkt)-Ideen und Ihren Stärken. Das ist weder unmoralisch noch verwerflich, sondern elementar wichtig! Ihr Kunde muss wissen, für was Sie stehen – welches einzigartige Produkt Sie ihm bieten. Was es ist, was Sie von allen anderen abhebt!

    Tipps:
    1. Holen Sie sich Rückmeldung
    von Freunden, Familie, Kunden – fragen Sie nach, was sie von einer neuen Produktidee halten, lassen Sie sie probieren.

    2. Suchen Sie sich einen „Kraftgeber“
    Suchen Sie sich etwas, das Ihnen Kraft gibt, wenn Sie Angst bekommen. Etwas, das Sie erinnert voran zu gehen. Das kann ein Spruch sein, ein Bild, ein Symbol. Ich habe z.B. eine Postkarte auf meinem Schreibtischstehen, darauf steht „Nimm dir was du brauchst“.

    3. Gehen Sie kleine Schritte
    Es muss nicht alles auf einmal verändert werden. Aber versuchen Sie immer wieder einen Schritt aus Ihrer Sicherheitszone zu machen und etwas Neues zu wagen. Stück für Stück werden Sie sich mehr (zu)trauen.

    4. Seien Sie Sie selbst
    Wie sollen Kunden erkennen, was Sie einzigartig macht, wenn Sie es nicht zeigen?
    Zeigen Sie es in Ihrem Laden, in Ihren Broschüren, in Ihren (Verkaufs)gesprächen, in Ihrem Lachen…

    Viel Erfolg beim Ausprobieren!
    ein "Leuchtturmprojekt"
    Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 13.01.2016, 20:28. Grund: Schriftfarbe geändert
    Erfolgreich in die Zukunft
    Bechtel Marketing Coach
    Marketingberatung - Coaching - Seminare
    für die Fleischerbranche
    www.bechtel-marketing.de

  • #2
    Sehr guter Beitrag, der m.M.n. zu wenig Beachtung findet und zu wenig diskutiert wird.
    Das liegt sicher daran, dass die Metzger unter chronischem Zeitmangel leiden.

    Kommentar

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