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  • Bachelor Thesis

    Guten Tag,
    ich bin im 6. Semester des Studiums der Ernährungswissenschaften. Ich suche ein Thema für meine Abschlussarbeit. Da ich gelernter Fleischer bin liegt mein Interesse beim Thema Fleisch. Meine erste Idee war "Funktionelle Aspekte von Trockenfleischerzeugnissen". Leider habe ich nach intensiver Recherche feststellen müssen, das es darüber fast keine Studien gibt. Jetzt suche ich seit Tagen nach einem Vernünftigen Thema für meine Arbeit aber ich werde nicht fündig. Dass Fleisch ein guter Eisenlieferant ist und gut für den Muskelaufbau nach dem Krafttraining weis heutzutage jedermann. Ich brauche ein Thema was nicht schon total ausgelutscht ist, aber wiederum relativ gut behandelt worden ist in der Forschung. Ich bin wirklich sehr verzweifelt und hoffe nun dass ich hier von Ihnen, als Fachpersonen, ein paar tolle Vorschläge bekommen kann.

  • #2
    Ich würde mal beim Eiweiß anfangen- nicht beim Eisen! Oder ist im Fleisch wirklich soviel Eisen drinen?

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    • #3
      Lass mich blöd aussehen, aber was hältst du von der Idee

      Dem bierschinken , die Bindung zwischen dem brät und das Fleischstück als solches ist doch interessant .

      Darüber wird es doch was geben und uninteressant find ich es nicht

      Kommentar


      • #4
        Hallo!ernährung ist doch auch immer sehr von trends geprägt...heutzutage möchten doch viele verbraucher besonders magere produkte..behandle doch das thema " technologie fettreduzierter fleischwaren"...
        Oder gehe doch auf den verzicht bzw. den ersatz allergener substanzen ein..da kann man bestimmt schon einiges an text zusammenbekommen,schätze ich...
        Lieben gruß

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        • #5
          @ pillle
          Hallo !
          Über die gebräuchlichen Fleisch-und Wurstsorten ist schon xx-Mal referiert worden. Um deiner Arbeit die Besonderheit zu geben würde ich auf das Thema :
          "Funktionelle Aspekte von Trockenfleischerzeugnissen" nicht verzichten.

          Das bedeutet aber, wie du schon richtig erkannt hast, daß du keine schnelle Wikipedia- oder Googleabhandlung zu Papier bringen kannst.
          Trockenfleischerzeugnisse sind der eigentliche Ursprung der Konservierung. Diesbzüglich kannst du im ganz frühen Altertum beginnen, indem du beschreibst wie Herr Steinzeit ein Mammut über eine Liane hängte, um es als Vorrat für seine Wanderschaften zu trocknen.

          Eigenartigerweise gab es dieses Phänomen der Vorratshaltung auf allen Kontinenten, bei jedem Stamm und von den jeweils dort vorhandenen Tierarten.
          z.B. Büffelfleisch in Amerika, Känguruhfleisch in Australien, Rind-und Pferdefleisch in Europa, Antilopenfleisch in Afrika, Schweinefleisch in Asien.

          Da du, wie du schreibst Fleischer bist, könntest du dann in die Ernährungswissenschaft übergehen und fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse über z.B. die Speicherung von lebensnotwenigen Vitaminen, Mineralien und vor allen Dingen Protein, durch Trocknung ausarbeiten. Gepaart mit einigen Zubereitungsarten um die Trockenprodukte in andere Mahlzeiten zu integrieren.
          Beispiel: Dörrfleisch plus Erbsensuppe, Schinken plus Brot, Salami-Ecken oder Schinkenwuefel in Salaten etc.

          Am Ende würde ich hervorheben, daß es heutzutage noch sehr viele Trockenfleischprodukte gibt, welche in großer Menge hergestellt werden, wie z.B. Biltong, und Einzug in die sogenannte “hippe” Ernährung hielten. Als oftmals würziger, gesunder Knabberspaß auf langen Autofahrten, im Kino oder für Couchpotatos.

          Von einem Bachelor würde ich solch eine Arbeit erwarten wollen.
          Hilfe zu Einzelpunkten bekommst du sicher hier im Fleischerforum. Womit du dann eine höchst anerkennenwerte Arbeit abliefern würdest, wie z.B. Herr Besser mit seiner Studie über die Optimierung der sensorischen Eigenschaften von Kochpökelwaren durch Zusatz von Butteraromen zu Spritzlaken.


          So meine ich.
          Gruß
          wuschel

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          • #6
            Hallo pillli, ist Ernährungswissenschaften nicht = ökotrophologie? wo studierst du?

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            • #7
              Ich hab total vergessen hier zurück zu schreiben. Das tut mir furchtbar leid.
              Also vorne Weg schon mal vielen vielen Dank für eure Antworten und Vorschläge.

              @Arny: Ja, das Eisen in tierischen Lebensmittel hat eine wesentlich höhere Bioverfügbarkeit für den menschlichen Körper. Das macht Fleischerzeugnisse für die Aufnahme von Eisen so interessant. Hier mehr dazu -> http://www.verbraucherzentrale-bayer...-eisenaufnahme

              @Fleischa: Das Prinzip der Bindung zwischen Proteinen ist in vielen Lehrbüchern erklärt, und "neues" kann ich da mit einer Bachelorarbeit auch nicht raus finden. Mein Prof. war von der Idee auch nicht so begeistern. Aber trotzdem vielen Dank für Vorschlag.

              @Pastetenkönigin: Guter Vorschlag. Vielen Dank dafür.

              @wuschel: Vielen Dank für diesen sehr ausführlichen Denkanstoß. Leider gibts es da viele Punkte mit denen ich in einer Abschlussarbeit im Studium der Ernährungswissenschaften nichts Anfangen kann. Über die Steinzeit und das Jagen o.Ä. kann ich gar nichts schreiben. Die Prüfer wollen Informationen bezüglich der Ernährung und keinen Geschichtsunterricht (Obwohl ich persönlich, das auch sehr interessant gefunden hätte). Zu dem Punkt der "Speicherung von lebensnotwendigen Vitaminen..." Eben genau das ist der Punkt. Über diese biochemischen Prozesse bei der Herstellung dieser Waren gibts wirklich nichts. Keine Literatur mit man etwas anfangen kann. In jedem Buch steht, "dass luftgetrockneter Schinken mehr Vitamine usw. enthält und die Proteinzusammensetzung schont im Gegensatz zu gegarten Produkten." Das hab ich so oft gelesen, aber wissenschaftliche Nachweise? Leider nichts vorhanden.
              Der Vorschlag für diese Arbeit, für die du quasi die Gliederung erstellt hast finde ich Gut und Interessant, nur leider für die Universität und meine Prüfer nicht geeignet. Trotzdem vielen Dank für deine Mühe.

              @meat-me: Nein, das sind zwei verschiedene Studiengänge, die aber viele Überschneidungen haben. Und ich studiere an der JLU in Giessen.

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