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Verpackungsinhalt und Angabe im Supermarkt bei Verpackungen

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    Verpackungsinhalt und Angabe im Supermarkt bei Verpackungen

    Bei Akte 20.15 wurde soeben über "Verpackungschummel" in Supermärkten berichtet.

    Ist in der Verpackung wirklich so viel drin, wie es drauf steht?

    Insgesamt wurden acht Supermärkte einem Test unterzogen, dabei wurden Endverbraucher zu Inhaltsangaben befragt.

    Beispiel: Einwaage 400 Gramm. Zum Zeitpunkt des Verpackens sind 400 Gramm in die Verpackung gepackt worden. Beim Nachwiegen des Inhalts wurden jedoch nur 350 Gramm festgestellt.

    Dass das Fleisch während des Verkaufsprozesses (in der Verpackung) am Gewicht verliert ist für uns Fachleute wohl selbstverständlich. Darüber regen sich mal wieder die Fernsehsender auf. Es ist ein natürlicher Prozess, dass das abgepackte Fleisch durch das Austreten vom Fleischsaft an Gewicht verliert.

    Fazit: "Bad news are good news". Schlechte Nachrichten kommen bei dem Verbraucher gut an. Man nennt dies auch Medienpropaganda.

    Es gibt "Fertig-Verpackungsrichtlinien", die auf europäischer Ebene beschlossen wurden und den Inhalt vom Fleisch (Gewicht) genau definieren. Somit muss der Verbraucher den oben genannten Unterschied akzeptieren.
    Präsentieren - Diskutieren - Inserieren

    #2
    Das was Fachleute für selbstverständlich halten ist für den Normalverbraucher eben nicht selbstverständlich. Deswegen wäre es sicher hilfreich, wenn dazu eine kurze Erklärung auf der Verpackung stünde. Dann braucht man solche "Aufklärungsreportagen" auch nicht.
    Mein Vorschlag: "Gewichtsangabe bezieht sich auf den Zeitpunkt des Verpackens, durch Lagerung kann Fleischsaft austreten und Untergewicht verursachen."
    E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

    www.rose-fleischtechnik.de

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      #3
      Hallo Herr Rose,

      es gibt eine Verordnung für Fertigverpackungen, in dieser sind die erlaubten Abweichungen beschrieben.
      Ich bin jetzt nicht genau im Thema aber es dürften Abweichungen von Zwei Prozent sein ,Gauschenormalverteilung.
      Wie gesagt man müsste nachlesen.
      Aber 12 % sind sicher zuviel. Bei Verpackungen bei dehnen sich das Gewicht nach der Verpackung ändern kann muss ein Hinweis erfolgen ,
      wie bei Fertigmenüs " Gewichtsanteile können sich durch Erhitzung verändern".
      Anders gefragt was würdet Ihr sagen, wen der Fleischer an der Theke die E1 Kiste aus dem Kühlhaus holt und 12 % Fleischsaft zu den Schnitzeln gießt?
      Also zwei Möglichkeiten Gewicht bei der Verpackung erhöhen oder Hinweis Gewichtsverlust durch Lagerung.

      Gruß KLaus

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        #4

        Hallo, kann man den Text im nachhinein nicht mehr bearbeiten "edit Funktion"?

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        • Ivan Besser
          Ivan Besser kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Hallo Klaus,
          6 Minuten nachdem der Beitrag veröffentlicht wurde schon.
          Anderenfalls erledigen wir dies. Bitte kurz per Mail, oder PM mitteilen.
          Besten Dank!

        #5
        Hi,
        ich hab jetzt zwar die Reportage nicht gesehen, aber wenn Wasser aus dem Fleisch austritt und diese Vorab verpackt ist, verschwindet doch das Wasser nicht, sondern bleibt in der Verpackung und somit auch das Gewicht gleich....bin etwas in der Diskussion verwirrt...
        Klar ist, wenn ich den Inhalt einer Verpackung zubereite (kochen, braten etc.), das hier ein Wasserverlust ist, aber ich denke das steht doch nicht zur Diskussion?

        Gruß
        Tobias

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          #6
          @Herr Locher
          Es geht hier auch um die 50g Fleischsaft die ausgetreten sind.Der Verbraucher bezahlt aber für 400g Fleisch,ergo fehlen 50g.
          Verwirrt bin ich auch.....über die Diskussion.

          Sean

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            #7
            Der Einwurf mit dem Zugiessen des Fleischsaft zu den Schnitzeln in der Theke ist gut. Aber auch hier findet das entsaften statt. Somit wiegt das Schnitzel nach zwei Tagen nicht mehr dasselbe wie zum Zeitpunkt des Kauf.

            Ich finde man sollte hier ganz klar differenzieren. Man will durch SB Geld und Zeit sparen. Aber diesselbe Qualität haben wie bei Bedienung. Ein Unding wie ich finde.

            Ärgerlich ist es natürlich schon. Mich persönlich stört dies weniger. Auch als Nichtmehrfachmann ;-)

            Lg Tino

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              #8
              @ Tobias: Ja, der Saft bleibt in der Verpackung, wird aber in der Regel durch eine saugfähige Unterlage aufgefangen. Wenn man dann das Fleischstück herausnimmt, bleibt das Saft in der Unterlage und man wird definitiv weniger wiegen. Jetzt erklär dem Otto-Normalverbraucher mal dass er die vollgenässte "Windel" mitwiegen muss.

              Wieviel Fleischsaft entsteht (Tropfsaftverlust) hängt von zwei Faktoren ab:
              a) Fleischqualität
              b) Lagerdauer.
              Nur a) kann der Schlachter beeinflussen, b) nicht.

              Daraus folgt auch: Wenn in der Verpackung trotz Unterlage das Wasser steht, ist entweder die Qualität schlecht (Fleisch wird trocken) oder es liegt schon sehr lange oder beides.
              Mikrobiologisch ist es aber kein Problem wg. der Schutzgasatmosphäre die üblicherweise verwendet wird.
              E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

              www.rose-fleischtechnik.de

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                #9
                12,5 % Entsaftung?
                Innerhalb der Haltbarkeitsangaben für SB Packungen, ich habe in 25 Jahren andere Erfahrungen gemacht.

                Kommentar


                  #10
                  Anders gesagt wen das durchgeht, gieße ich einfach destiliertes Wasser zu oder sammel den Fleischsaft und verteile ihn in den Packungen.
                  Bei der Versiegelung ist das angegebene Gewicht vorhanden.

                  Also Spaß bei Seite Ehrlich wehrt am längsten.

                  In diesem Sinne Gruß Klaus

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                    #11
                    Die, vollgenässte "Windel, wiegt auch der Eichbeamte nicht als Produkt mit.

                    Kommentar


                      #12
                      Ich finde 12,5% Tropfsaftverlust auch sehr viel! So eine Sendung macht ja auch nur Spaß / Quote wann man was Extremes zu bieten hat.

                      Wenn ich beim Fleischer ein Stück kaufe und es 3 Tage im Kühlschrank liegen lasse, habe ich auch den Saft in der Schüssel.
                      Aber ehrlich, wer hat denn schon mal nachgewogen?
                      Macht es doch mal und berichtet hier über eure Erfahrungen.
                      E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

                      www.rose-fleischtechnik.de

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                        #13
                        Bei 12,50 % Gewichtsverlust sollte man sich mehr als ernsthaft Gedanken über die Fleischqualität machen oder sich überlegen, ob die Ratschläge zur „Behandlung" von Frischfleisch tatsächlich sinnvoll sind. Soll ja sogar Gewürzfirmen geben, die „Mariahilf" verkaufen, das mit Wasser in frisches Fleisch eingearbeitet wird.

                        Ich dachte eigentlich, das so etwas seit den 70ern des vergangenen Jahrhunderts vorbei ist.

                        12,5 % lassen sich nicht über einen normalen Tropfsaftverlust in einer Verkaufsverpackung erklären!
                        Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 15.04.2015, 17:26. Grund: Gewürzfirmen verlinkt ;-)
                        Thomas Pröller

                        Fleischermeister
                        Dipl. Ing. Lebensmitteltechnologie

                        mailto:thomas@proeller.de

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                          #14
                          Leute was denkt ihr kompliziert. Wer sagt denn, dass zu Beginn der Verpackung tatsächlich 400 gr drin waren. Habt ihr schon mal Sb-Fleisch hergestellt?
                          Es gibt mit Sicherheit Teilstücke die lassen sich im Bereich bis 200 gr mit max. +- 5 gr Portionen. Bei vielen Teilstücken sind die Abweichungen größer. Das hat der Gesetzgeber berücksichtigt. Je nachdem mit welcher Technologie das Fleisch geschnitten wurde, Wurde einfach ein oder mehrere Stücke verpackt, die nicht verpackt hätten werden dürfen. Bei Teilstücken mit Muskelfaszien liegt der Gewichtsverlust bei 1-2% /d. Bei Lachsschnitzeln oder OS Schnitzel bei ca. 2-4 % /d .
                          Also geht mal davon aus, dass tatsächlich zu wenig drin war.
                          Das war ein menschlicher Fehler, oder auch nicht?!
                          Gruß
                          Jürgen Huber
                          Liebe Grüße

                          Jürgen Huber
                          Huber Consult e.K.

                          Metzgermeister, Betriebswirt d. Hdw.
                          staatl. gepr. Fleischtechniker
                          REFA-Prozessorganisator
                          Unternehmercoach
                          Fachberater für die Fleischwirtschaft

                          www.fleischer-beratung.de

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