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Arbeiten am Schlachthof in Hamburg

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    Arbeiten am Schlachthof in Hamburg

    Hallo, ich würde mich gerne zum 1.9 beim Schlachthof Hamburg Bewerben, d.h. dort wo sie im Akkord zerlegen, jedoch finde ich keine Adresse wo ich mich Bewerben kann. Der Online auftritt ist leider auch offline und daher nicht aufrufbar, würde mich sehr über Hilfe und einer Adresse freuen.

    #2
    RE: Schlachthof Hamburg?

    Moin Moin,
    beim Schlachthof Hamburg wirst du auf direktem Wege wohl kaum eine Chanche haben weil:
    Dort meist nur Subunternehmer arbeiten die zu mind. 90% mit Arbeitskräften aus dem ehemaligen Ostblock arbeiten und über deren Lohngefüge ein Wort zu verlieren ist wohl überflüssig.
    Egal ob in der Schalchterei oder im Zerlegebereich das ist alles fest in Ost-Block Hand.

    Fahr doch einfach mal hin und schau dich um und mach dir deine eigenen Gedanken dazu.
    Wie ich sehe kommst du aus SH, ich habe seinerzeit mal auf dem Schalchthof in Niebüll geschafft und selbst in der "kleinen Bude" ist alles fest in Dienstleister Hand. Fest angestellt auf dem Schlatchthof waren inkl.der Verwaltung max. 15 Leute

    Aber wenn du unbedingt willst fahr nach Hamburg such dir die Vorarbeiter bzw. Kollonenführer, rede mit denen und dann sreib hier mal rein was dabei raus gekommen ist.

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      #3
      Hm, dass ist ja sehr Intressant. Weißt du wie es mit der Bezahlung auf dem Schlachthof / Zerlegebetrieb aussieht? Ich weiß zumindest das in Hamburg es mehrere Haalen gibt, wo Zerlegt werdem soll. Leider hab wenig Gelegenheit dahin zu fahren.

      Ich arbeite derzeit auch in einen Schlach / zerlegebtrieb nur schlachten wir 30 Schweine, 3 Rinder Wöchentlich, aber verarbeiten auch wiederum Wild, was die ganze Sache wieder sehr Unintressant macht.

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        #4
        Weißt du wie es mit der Bezahlung auf dem Schlachthof / Zerlegebetrieb aussieht?
        Genau kann ich dir dazu keine Angaben machen weil ich es nicht weiß, wenn du aber mal den Lebenstandard aus Polen, Tschechei, Rumänien usw. gegen den deutschen hälst dann wirst du dir an 3 Fingern abzählen können was dort für dich finanziell rum kommt
        Wen du nen Tip von nem Alten Mann haben willst ?
        Vergiß es und orientier dich anderweitig, es gib genug Wege sein Glück zu machen man muß sie nur finden bzw. ausprobieren.
        Ich habe auch lange gebraucht und vieles ausprobiert, mittlerweile bin ich zu der Einsicht gekommen das "weniger" manchmal mehr ist.
        Ich bin seit 2010 in einem Betrieb der Convenience Industrie verantwortlich für
        Wareneingang, Vorbreitung und Produktion
        Vor einigen Jahren war ich noch beim Dienstleister habe mehr Geld verdient, hatte ein Auto und ein Firmenhandy habe alle Überstunden mit sämtlichen Zuschlägen bezahlt bekommen hatte ABER die Verantwortung und die Gewalt über 100-150 Leute.
        Das brauche ich nicht mehr nach dem ich einmal stressbedingt zusammen geklappt bin lasse ich es etwas ruhiger angehen und sage mir: Weniger ist manchmal mehr und ich will die restlichen Jahre noch genießen *prost*

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          #5
          Moin Moin,
          Klein aber fein!
          http://www.jensen-fleisch.de/

          Nur eine Idee ! *prost*

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            #6
            Dass du keine Adressen findest liegt sehr wahrscheinlich daran dass es in Hamburg seit über 15 Jahren keinen Schlachthof mehr gibt.
            Die meisten Zerlegebetriebe Hamburg`s sind im sog. Fleischgroßmarkt ansässig. Du musst dich also direkt an diese Firmen oder deren Subunternehmer/en wenden.

            Der vermutlich bedeutendste Zerlegebetrieb des Fleischgroßmarktes ist Global Fleisch, gibt aber noch viele andere wie
            z.B. Matthies Fleischwaren oder Peter Korff usw..

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              #7
              Ja wie oben geschrieben, suche ich auch eher einen Zerlegebetrieb.

              Aber wie soll ich das machen, bin derzeit noch im 3ten Lehrjahr. Also lerne dieses Jahr aus, ein ehemaliger Azubi aus unseren Betrieb arbeitet nun auch auf dem Fleischmarkt.

              Wo soll ich mich da melden, und vorallem was sagen, wie wird verblieben, ...?
              Weißt du zufällig wie ein Lohn dort aussieht?

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                #8
                Ruf halt mal bei den Firmen an und Stell dich vor. Kann sein dass die ein oder andere dich zu einer schriftlichen Bewerbung oder zu einem Vorstellungsgespräch auffordert. Vermutlich werden dich jedoch einige auch an ihre Subunternehmer/en, welche ja oft sehr multikulturell ausgelegt sind, verweisen. Dann trittst du logischerweise mit diesen in einen Dialog.


                Die Frage der Entlohnung wird insbesondere bei den multikulturellen Subunternehmern z.T. sehr individuell entschieden. Üblicherweise fällt die Entlohnung so aus dass es, wenn man keine sehr hohen Lebensansprüche stellt, jeden Monat gerade so reicht um über die Runden zu kommen. Mit viel mehr als einem Tausender netto würde ich mal nicht rechnen.

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                  #9
                  ..ja die guten alten Zeiten, als ein Zerleger noch richtig Geld verdient hat sind vorbei.....leider, aber ich wäre inzwischen sowieso zu alt dafür, ich hab 1998 aufgehört als Zerleger zu arbeiten.
                  Davor, so von 1981- 1994 haben wir richtig Kohle gemacht, 3500-4000 DM die Woche, waren normal, aber natürlich nicht mit 8 Std. am Tag, da waren 12-14 Std normal und immer volle Pulle.
                  Heute wüßte ich keinen Betrieb mehr, der noch deutsche Zerleger beschäftigt, außer Gocksch in Herford, aber auch über einen Vermittler, leider weiß ich nicht wie der heißt.
                  Heute sind überwiegend Osteuropäer auf den Schlachthöfen beschäftigt, keine Chance da mit zu arbeiten.
                  Aber ob das, das ist was man will, ist eine andere Frage, es gibt in der Fleischerei bestimmt bessere Jobs, als ausgerechnet Zerleger.
                  Aber ich habe das früher auch gerne gemacht........vielleicht wegen des Geldes....

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                    #10
                    Wirklich sowenig? Ich habe gedacht, wenigstens unter Akkord verdient man etwas mehr als ein Ausbeute - Lohn. Was wäre denn die beste Lösung nach der Lehre zu machen?

                    Kommentar


                      #11
                      BrainC

                      Wirklich sowenig? Ich habe gedacht, wenigstens unter Akkord verdient man etwas mehr als ein Ausbeute - Lohn. Was wäre denn die beste Lösung nach der Lehre zu machen?

                      ...Also ich finde 3500-4000 DM die Woche nicht wenig, ich weiß natürlich nicht was du jetzt verdienst...8o

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                        #12
                        Lehrlings Tariflohn, aber ich denke kaum, dass du dies mit überstunden noch ihrgendwo verdienen wirst im Akkord, oder doch? Wie gesagt, sehe derzeit einfach keine Perspektive.

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                          #13
                          Naja, wenn du nicht gerade im "Akkord" Gelernt hast wirst du am Band wahrscheinlich nicht lange durchhalten, ist schon ne Ganz andere Schlagzahl wenn du am Tag ein Paar 100 Schinken auszubeinen hast...

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                            #14
                            Nunja ich bin nicht soeiner, der beim Schier machen einschläft, also beiuns gibts auch Leute die schaffen nen Schinken blau, 4rer Schnitt in ner Viertel Stunde, brauche ca ~ 3 Minuten, Normale Arbeitsgeschwindigkeit.

                            Kommentar


                              #15
                              3 Minuten für einen Schinken, nur ausbeinen?
                              Ziemlich Langsam um später mal in den Akkord zu wollen, oder?
                              Mache am Band Hauptsächlich Eisbein und Röhre raus, brauche für die Röhre keine 15 Sekunden...

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                                #16
                                3 Minuten für Ausbeinen? Das wärs Ja.

                                Nein 3 Minuten für Schwanz - Schlossknochen - Röhre raus.
                                Abschwarten.
                                4rer Schnitt ( Oberschalte, Kugel, Hüfte, Unterschale )

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                                  #17
                                  Ah, konnte mit 4er Schnitt nichts anfangen

                                  Na dann sind 3 Minuten doch schon ganz ordentlich

                                  Kommentar


                                    #18
                                    Wo arbeitest du, Hamburg Fleischgroßmarkt?

                                    Kommentar


                                      #19
                                      Nene, ein Kleinerer Schlachthof in Rheinland-Pfalz
                                      900-1000 Schweine und 40-50 Rinder die Woche :P

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                                        #20
                                        RE: Schlachthof Hamburg?

                                        MOIN AN ALLE.

                                        SEI GANZ VORSICHTIG MIT DEM THEMA SCHLACHTHOF UND SUBUNTERNEHMER

                                        WAR SELBER UEBER 5 JAHRE ABTEILUNGSLEITER IN SCHLACHT UND ZERLEGEBUDEN(2)
                                        EINMAL SCHWEIN
                                        EINMAL BULLENSCHLACHTUNG

                                        HABE MIT POLEN,UNGARN,RUMAENEN UND ZULETZT BULGAREN GEARBEITET. UND ES WURDE JEDESMAL SCHLECHTER MIT DER BEZAHLUNG DER LEUTE UND DER QUALITAET...

                                        DIE SUBIS SIND MIT NOBELLIMOSIENEN GEKOMMEN UND DIE SCHLACHTER HABEN 1300 IM MONAT!!! BEKOMMEN AN DEN SCHWEREN POSITIONEN, ENTFETTEN UND SO WENIGER EURONEN...

                                        DU KOMMST DA NICHT REIN ALS SCHLACHTER DA ALLES MIT WERKVERTRAEGEN LAEUFT.

                                        DU BIST JUNG ALSO GEH IN EINEN BETRIEB WO FEINCOST UND VERPACKUNG GROSS GESCHRIEBEN WIRD, WENN DU CLEVER BIST KOMMSTE DA NACH EINIGER ZEIT ALS MASCHIENENFUEHRER BIS ZUM ABT LEITER HOCH...

                                        NUR EIN TIP BEDFORD OSNABRUECK, WAR DA FAST 3 JAHRE. GUTER BETRIEB MIT GUTER BEZAHLUNG UND DA BEKOMMST DU AUCH DEINEN AKKORD DEN DU SUCHST...

                                        GRUESSE AN ALLE AUS CHINA

                                        MATTHIAS

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                                          #21
                                          RE: Schlachthof Hamburg?

                                          Moin,
                                          dieser Thread zerstört ja einiges von meinen Illusionen.

                                          Ich habe ehrlich gedacht das Ziel eines Metzgers wäre in einem mittelständischen Betrieb, nach handwerklicher Kunst, Tiere notfalls zu schlachten, zu zerlegen und dann zu verarbeiten. Mit Kunden Kontakt zu haben..
                                          Nicht nur zu zerteilen.

                                          Nur um definierte Einzelteile am Band zu zerteilen, da musst doch nicht 3Jahre gelernt haben, oder?

                                          Ups,..
                                          ein interessierter Wolf

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                                            #22
                                            RE: Schlachthof Hamburg?

                                            Nur um definierte Einzelteile am Band zu zerteilen, da musst doch nicht 3Jahre gelernt haben, oder?
                                            Nein, muss man nicht. Wer bei z.B. Volkswagen an der Linie arbeitet und die Autoreifen montiert muss auch kein KFZ-Mechaniker sein. Und die Menschen welche die Einzelteile für komplexe Endoskope "sandstrahlen" sind oft ganz normale Hausfrauen.

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