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Personalkosten zu senken ist einfach, keiner traut sich an die anderen Kostenblöcke

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    Personalkosten zu senken ist einfach, keiner traut sich an die anderen Kostenblöcke

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    auf der SÜFFA, der Fachmesse für die Fleischbranche, stellt Ihnen das Fleischerforum Team einige aktuelle Themenschwerpunkte aus dem beruflichen Alltag persönlich vor.

    Unter anderem das Thema: "
    Personalkosten zu senken ist relativ einfach – keiner traut sichan die anderen Kostenblöcke".

    Mögliche Fragen:


    1. Wie alt ist die letzte BWA die sie kennen? Bekommen Sie die BWAs von Ihrem Steuerberater regelmäßig monatlich?
    2. Wie hoch sind ihre Personalkosten (prozentual)? Berücksichtigen Sie bei den Personalkosten ihrer Personengesellschaft auch ihr Unternehmergehalt?
    3. Was ist ihr größter Kostenblock/Kostengruppe? Kennen Sie die drei größten Kosten Verursacher in Ihrem Unternehmen?
    4. Was haben Sie bisher unternommen um die Materialkosten zu senken? Welche Möglichkeiten haben Sie, um die Materialkosten im Haus zu reduzieren?
    5. Sie machen sich um Raumkosten keine Gedanken. Warum nur?
    6. Kalkulation einmal andersherum: Was brauchen Sie zum Leben?

    Wir wuürden uns freuen, wenn Sie sich an der Diskussion - vorab hier im Fleischerforum - beteiligen würden.

    Als ein kleines Dankeschön erhalten Sie eine kostenlose Eintrittskarte für SÜFFA 2015 zugeschickt.

    Bitte kommentieren Sie.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Fleischerforum Team
    Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.11.2017, 16:31.
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    #2
    Hallo.

    Der größte Kostenblock in der Fleischerei ist meistens das Material (Außnahmen: stark Partyservice lastige Unternehmen oder Firmen, die alles zukaufen).
    Die zweitgrößten Kosten sind Personal. Allerdings ist es es schwierig eine Firma mit der anderen zu vergleich.
    Nimmt man jedoch die beiden Kostenblöcke zusammen, sollten prozentual nicht mehr als 70% vom NETTOumsatz anfallen.

    Die Wege, Kosten zu sparen, sind vielfältig. Allerdings sollte man sehr genau aufpassen, ob die Qualität nicht darunter leidet.
    Was das Personal angeht: In der heutigen Zeit, in der fast jeder Betrieb immense Schwierigkeiten hat, GUTE Fachleute zu bekommen, sollte sich man eher Gedanken darüber machen, ob man nicht den einen oder anderen Euro locker beim Personal investiert.

    Kommentar


      #3
      Hallo Wammerl.
      Das was Du schreibst ist sehr interessant und deshalb moechte ich hier einmal eine Idee niederschreiben die, so finde ich, garnicht so schlecht ist. Es gibt einen Senior-Service der BfA, welcher aeltere Fleischer (Meister+Gesellen) fuer ein Taschengeld ins Ausland vermittelt, wo diese dann dem heimischen, ungelernten Personal allerlei ueber und von der Metzgerarbeit beibringen.
      Nach einiger Zeit, die mit dem Chef ausgemacht wurde, verabschiedet sich der Senior wieder und hinterlaesst viel Fachwissen.

      Wenn man nun gute Leute hat aber diese haben noch nicht den "Bogen" raus, waere es dann nicht angebracht fuer ein paar Wochen oder Monate einen aelteren Metzger zu engagieren? Ich kann mir gut vorstellen, dass an so einem Kurzzeit-Job viele Aeltere Spass haetten und das fuer ganz kleines Geld machen wuerden. Denk mal an die Renten die viele der alten Handwerker bekommen.

      Zurueck wuerde dann im Idealfall bleiben,-ein besser ausgebildetes Personal, welches effektiver arbeiten wuerde, ein Chef der zufriedener waere und ein aelterer Kollege, der ab und zu froehlich durch die Wurstkuechentuer schaut.
      Was denkst Du darueber ?
      LG
      wuschel

      Kommentar


        #4
        Deutsche Qualitätsarbeit ist lange vorbei! Solange wir Tendenz steigende Zuwanderungen in unserem Land, speziell durch die EU Erweiterung haben, werden qualifizierte deutsche Fachkräfte immer weniger! Diese Zeiten sind vorbei, es geht oft nur noch um die Masse statt Klasse!!

        Kommentar


          #5
          Hallo Designer.
          Leider muss ich Dir Recht geben. Qualitaet steht oft nur noch in den Buechern der Altforderen.
          Dein Schlagwort Masse statt Klasse stimmt. Selten unterbrochen durch Authensitaet oder wie bei Fleischern : Aus unserer Region..

          Schaut man mal ans Band der Automarke mit dem Stern (auch andere) sieht man wieviele Nationen da Made in Germany zusammenschrauben. Wenn da die Vorgaben nicht waeren, kaeme wahrscheinlich was ganz anderes am Bandende raus.

          In der Fleischerzunft signalisieren die Schlagworte Hausmacher oder hausgemacht noch etwas uriges aber in der modernen Welt ist das m.M.n. nicht mehr gefragt. Der Negativtouch dabei signalisiert was ganz anderes. Naemlich : zu fett, zu einfach, unprofessionell. Eben hausgemacht. Die Verbraucher meckern zwar ueber die vielen Zutaten in der Wurst, ueber Tierhaltung und Schlachtung aber die Industrieprodukte erreichen doch eine viel hoehere Akzeptanz als die handwerklichen.

          Die neue Welt die momentan in Europa entsteht wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Umdenken (Revolution) im Handwerk ausloesen. Ich fuerchte das dadurch weitere Kollegen die Segel streichen, halte aber das deutsche Handwerk insgesamt fuer fit genug um auch dieser verordneten Neuerung ein paar Antworten zu geben.

          Was dabei heraus kommt = ?

          LG
          wuschel

          Kommentar


            #6
            Eure Diskussion geht doch leider etwas am Thema vorbei.

            Zur 1. Frage
            vielen mittelständischen Metzgereien führen ihr Betrieb nur aus der „Historie. Sie agieren nicht, sondern reagieren auf die BWA Ergebnisse. (Wenn sie denn reagieren) Wenn diese nicht zeitnah vorliegen, bleibt den Unternehmen oft nur noch wenig Zeit die aktuelle Situation (im aktuellen Geschäftsjahr) zu verbessern.
            Zur 2. Frage
            wenn man sich den Betriebsvergleich des Deutschen Fleischerverbandes anschaut, sind die Personalkosten bei den mittelständischen Fleischereien gar nicht so unterschiedlich. Natürlich gibt es Ausnahmen. Der größte Trugschluss ist dabei oft die mangelnde Berücksichtigung des Unternehmerlohns insbesondere bei Personengesellschaften.
            Zur 3. Frage
            natürlich sind das die Personalkosten und die Materialkosten. Aber auch im Bereich der Gemeinkosten gibt es zahlreiche Ansatzpunkte der Optimierung. So wird beispielsweise bei vielen Fleischereien zu wenig Geld zielführend in die Werbung eingesetzt.
            Zur 4. Frage
            bei diesem Punkt erfahre ich also ein Achselzucken. „Man will ja schließlich Qualität herstellen, oder „besser als bisher geht es nicht. Oder auch „ich habe nur wenige Lieferanten, die mich beliefern wollen. Leider sieht man bei den Materialkosten oft nur der Einkaufspreis, aber nicht die eigene Einflussnahme wie ich mit dem Material umgehe.
            Zur 5. Frage
            hier werden oft unterschiedliche Basics angewendet. Ich sage nur folgende Stichworte Stromkosten, Abwassergebühren, Höhe der Pacht, kalkulatorischen Miete.
            Zur 6. Frage
            dieser Punkt zielt darauf ab, die BWA einmal andersherum zu betrachten. Wie viel Geld brauche ich zum Leben und wie viel Umsatz muss ich generieren, um diesen Lebensstandard zu erreichen. Es geht um Zielsetzungen, Perspektiven, wo will ich hin?
            Liebe Grüße

            Jürgen Huber
            Huber Consult e.K.

            Metzgermeister, Betriebswirt d. Hdw.
            staatl. gepr. Fleischtechniker
            REFA-Prozessorganisator
            Unternehmercoach
            Fachberater für die Fleischwirtschaft

            www.fleischer-beratung.de

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