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Galloway Bio Fleisch & Umweltschutz

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    Galloway Bio Fleisch & Umweltschutz

    Wir sind ein Bio Fleisch Onlineshop mit moralischen Vorsätzen und einer nachhaltigen Produktionsweise. Besonders wichtig ist uns der absolute Verzicht auf Medikamente und Tierhaltungsmethoden, die zu einer umweltschädigenden Herstellung von Bio Fleisch führen. Daher reduzieren wir auch beim ökologischen Verpacken den Ressourcenaufwand auf das notwendige Minimum, sodass eine ordentliche Hygiene beim Transport trotzdem gesichert ist.

    Ein Rind wird bei uns erst geschlachtet, wenn genügend Bestellungen eingegangen sind - Crowdbutching nennt sich das Prinzip. Dadurch wird kein kostbares Fleisch verschwendet und jeder Kauf des Bio Fleischs verbessert den ökologischen Fußabdruck des Käufers. Das ganze funktioniert also wie in alten Zeiten, wo man noch zum regionalen Bauern gegangen ist und gemeinsam mit anderen Familien auf eine Kuh gewartet hat. Nur bei uns muss sich dafür niemand treffen, denn der Bestellvorgang läuft komplett unkompliziert via Bio Online Shop ab.

    Weitere Besonderheiten; Neben dem Verkauf des Gallowayfleischs züchten wir die Tiere selbst. Gelegentlich kaufen wir Rinder von befreundeten Biohöfen, damit auch dort keine Lebensmittelverschwendung einzieht. So können wir garantieren, dass jeder Käufer unserer Bio Fleisch Produkte das gute Gewissen direkt bei der Bestellung bekommt.

    Wir freuen uns auf Anregungen, Fragen und Feedback zu unserem Start Up. Da wir noch sehr neu auf dem Markt sind, haben wir noch nicht viel Rückmeldung bekommen und freuen uns daher auch über Kritiker, die sich der Thematik schriftlich annehmen und mit ihrer Edelfeder über das Konzept berichten. Denn jeder Beitrag über Bio Fleisch hilft nicht nur uns, sondern steigert der Zuspruch für Bio Landwirtschaft und unterstützt Fleisch dabei, seinen fairen Wert zurückzuerlangen.

    https:/das-gute-fleisch.de/

    Viele Grüße
    Das Gute Fleisch
    Sven Meyer

    #2
    Hallo Sven
    Crowdbutching, soll wohl eine Anlehnung an Crowdfunding sein?!
    Was für ein unglaublicher Mist. Über die Nachhaltigkeit des Projektes will ich mich erst gar nicht äußern.
    Werden hier jetzt auch Patreons gesucht wie beim Crowdfunding? Und die Kuh erst geschlachtet wenn sie verkauft ist.
    Entspricht aber wohl den heutigen Zeitgeist.
    Kommt mir so vor wie auf YouTube, da sind weltreisende unterwegs mit Wohnmobilen im Wert einer Eigentumswohnung und dann suchen sie Patreons die ihnen ihre weitere Reise finanzieren.
    Ich könnte ko.....
    Ich wünsche euch trotzdem viel Erfolg mit eurem Crowdbutching.
    Das www ist voll von Leuten die sich auch ein Grundstück auf dem Mond kaufen.


    Capi
    Zuletzt geändert von Capricorn; 05.03.2019, 22:21. Grund: Im Ton vergriffen

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      #3
      Hallo Capricorn,

      tut uns Leid, dass Du Dich nicht mit unserem Konzept anfreunden kannst. Uns geht es jedoch nicht darum einen hochgesteckten Traum zu finanzieren, den haben wir uns bereits mit dem Bio Hof und unserer Idee erfüllt. Wir bieten Menschen die Chance gemeinsam eine Kuh zu teilen, sodass keine Überbleibsel bei der Verarbeitung entstehen, die sonst verschwendet werden - Wir sprechen bei Bio-Crowdbutching also von einer Sammelbestellung auf Maß - Für Kunde und Wirtschaft ist das der effizienteste und nachhaltigste Weg, um Fleisch zu konsumieren. Daher hoffen wir auf mehr Zuspruch für das Thema, wir suchen hier jedoch keine Gesellschafter oder "Patreons", sondern möchten unser Konzept und die Thematik Crowdbutching vorstellen, die mehr als nur einem (Bio)Trend folgt; Hier geht es um ein Konzept, das noch vor wenigen Jahrzehnten gang und gäbe war, nur jetzt mit der Möglichkeit, Bio Fleisch online zu teilen.

      Außerdem freuen wir uns, wenn Du Deine Ansichten zum Punkt Nachhaltigkeit ausführen würdest, da wir auf konstruktiver Kritik aufbauen, um unseren Service & ökologischen Fußabdruck stetig zu optimieren.

      Viele Grüße
      Das Gute Fleisch
      Zuletzt geändert von Das Gute Fleisch; 06.03.2019, 08:42.

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        #4
        Ob dieser Artikel dazu passt...oder nur ein bischen...oder..
        https://www.compact-online.de/privil...hr-bio-diktat/

        Kommentar


          #5
          Hallo wuschel,

          danke für Deine Reaktion zu dem Thema und dass Du Dich mit Nachhaltigkeit auseinandersetzt. Der Artikel, den Du verlinkt hast, entstammt einem Magazin, das sich der rechtspopulistischen Medienlandschaft zuordnen lässt. Dementsprechend sollte man solche Artikel mit Vorsicht bewerten, da sie oft einen hetzerischen oder manipulativen Charakter besitzen. Auch dieser Bio Artikel spricht gegen den Aufschwung der Bio Wirtschaft, da angenommen wird, Bio ist mit teuren Importwaren gleichzusetzen und Arbeitslosengeldempfänger würden sich von "Junk-Food" Produkten ernähren, die wohl gemerkt teurer sind als die meisten Bio-Produkte. Wir sind ebenfalls ein Gegner von Produkten, die (mehrere) Grenzen passieren und setzen daher auf regionale Produktion. Der Grund weshalb ökologisch regionale Produktion teurer ist als (eventuell gesundheitsschädliche) Fabrikware, ist dass die Nachfrage und der Zuspruch nach gesünderen Alternativen noch nicht groß genug ist und die Herstellung aufwändiger, da gerade Lebensmittel strenger kontrolliert werden müssen. Für diesen Wandel setzen wir uns ein: Bio für alle, die es wollen! Wir zwingen niemanden, sich zum Bio Fleisch zu bekehren, wir möchten jedoch auf die Vorteile für Wirtschaft und Konsum aufmerksam machen. Solche Artikel obstruieren diesen Wandel, da sie ein pauschales Bild von Bio Produkten erzeugen, bei dem die schwarzen Schafe der Branche ihr Image auf regionale Anbieter übertragen. Je mehr Anhänger die Bio Welt findet, desto mehr Menschen werden Zugang zu günstigeren Produkten und einem Lebensstil finden, den sie sich dann auch leisten können.

          Viele Grüße
          Das Gute Fleisch
          Zuletzt geändert von Das Gute Fleisch; 06.03.2019, 11:28.

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            #6
            Der Artikel spricht mir aus der Seele
            Danke dafür.
            Erinnert mich an die durchgeknallte Greta Thunberg mit ihren Demos.
            Sicher ein ehrenwerter Ansatz, doch macht sich die Jugend keine Gedanken woher unser Wohlstand wohl kommt?
            Nimm ihnen mal ihr Smartphone weg dann sind sie völlig verzweifelt,wo die Rohstoffe herkommen scheinen sie nicht zu wissen.
            sven
            Was unterscheidet euch vom konventionellen Fleischer außer eurem Bio Fleisch?
            Nichts.
            Nachhaltigkeit ist das für mich auch nicht. Verpacken, verschicken, durch die Gegend fahren etc.
            Sicherlich nicht anderst möglich aber in meinen Augen hinterlasse ich keinen ökologischen fussabdruck wenn ich bei euch kaufe.
            Aber ihr werdet sicher einen Kundenkreis finden der sich sein gefrorenes Galloway Fleisch schicken lässt Wei es "hipp" ist.


            Capi

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              #7
              Moin,

              bei uns im Dorf macht ein Hobby- oder Nebenerwerbslandwirt das ähnlich. Er bietet seine Rinder an und wenn genug Bestellungen da sind wird geschlachtet. Alles sehr überschaubar- im Jaqhr vielleicht1-2 Rinder. Die Kunden werden über Whats App informiert wann sie ihr Fleisch abholen können. Jeder weiß, wo die Rinder grasen und wer dahinter steht. Eigentlich eine tolle Sache. Ich denke schon, dass das Fleisch an Qualität dem Fleisch überlegen ist, welches man im Discouter bekommt.
              Hört sich super an-aber Probleme hat auch er. Zum Ende des Jahres zum Beispiel wollen alle Rouladen, Filet und Roastbeef. Hackfleisch und Suppenfleisch fast keiner. Es ist eine Herausforderung das Rind so zu teilen, dass alle zufrieden sind. Wie macht ihr das? Und wie versendet ihr das frische Fleisch? Wenn ich n un bei euch bestellen, wie kommt es zu mir nach Hause?

              Viele Grüße Klaus

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                #8
                Hallo Capricorn,

                wir verstehen Deine Skepsis zu unseren Produkten gegenüber denen aus konventionellen Fleischereibetrieben, Das Thema Bio ist für viele durch Medienpropaganda noch nicht wirklich zugänglich. Bei uns erhältst Du jedoch nicht nur einfaches Fleisch, sondern unbehandelte Produkte, frei von jeglichen Zusatzstoffen; Fleisch von robusten Gallowayrindern. Unsere Geschäftsmodell beruht auf artgerechter Haltung und der Zucht von Tieren, die ihr natürliches Immunsystem stärken, ganz ohne chemische Hilfe. Je mehr Leute sich diesem Konzept anschließen, desto effektiver wird der Medikamentenmissbrauch an Tieren unterbunden, bis er irgendwann gänzlich wegfällt (Das ist unser ambitioniertes Ziel). Fleisch per Sammelbestellung auszuliefern ist deutlich ressourcenschonender im Vergleich zur Discounterauslage; Normalerweise fährt niemand mit Kühlakkus zum Supermarkt und durch die klobigen Verpackungen kann man auch keine großen Mengen Fleisch mitnehmen - man muss für seine Einkäufe oft fahren. Wenn eine Familie zum Handel fährt, um sich für Woche 1 Lebensmittel zu kaufen, in Woche 2 wieder fährt, um sich dieselbe Menge zu kaufen, würde sie sich durch eine monatliche Lebensmittelbestellung den Aufwand sparen. Wir sprechen also nicht nur von Fleisch, sondern betonen, dass der Online Handel bei Lebensmitteln prinzipiell umweltschonender ist. Das ist beim Metzger realisierbar und per Onlinebestellung noch unkomplizierter. Zumal Du die Wahl hast, ob du es tiefgekühlt geliefert bekommen möchtest. Ein weiterer Punkt, der versichert, dass die Lieferung nicht umweltschädlicher ist; Im Handel wird Fleisch im Übermaß produziert und nicht verkauftes Fleisch weggeworfen, bei uns jedoch kein Stück verschwendet, bei der konventionellen Produktion von Fleisch entstehen mehr Emissionen bei der Aufzucht/Futter und durch das Wegwerfen als bei unserer Lieferung.
                Unsere Produktion ist zudem transparent und wir versichern, dass wir ausschließlich natürlich produzieren, davon profitiert nicht nur das Gewissen, sondern auch die Gesundheit des Konsumenten.

                Viele Grüße
                Das Gute Fleisch
                Zuletzt geändert von Das Gute Fleisch; 06.03.2019, 12:22.

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                  #9
                  Hallo Klaus,

                  es freut uns zu hören, dass das ursprüngliche Prinzip noch im ländlichen Raum Zuspruch findet.
                  Wir haben nach langjährigem Kundenkontakt die Fleischstücke nach Beliebtheit sortiert und Pakete zusammengestellt, die dieses uns auch bekannte Problem lösen. Aus dieser Idee wurde dann der Onlineshop geschöpft. Geliefert wird das Fleisch direkt zu Dir nach Hause, wobei die Kühlkette ununterbrochen gewahrt wird, sodass das Paket "genussversiegelt" bei Dir ankommt.

                  Unser Partner für den Transport ist DHL Express.

                  Viele Grüße
                  Das Gute Fleisch

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                    #10
                    Hallo Sven.
                    Alles ist populistisch. Auch die Werbung fuer deine Produkte. Jede Werbung ist populistisch, jede Aussage in irgend einer Form, die dem eigenen Zweck dient. Ob Compact “rechtspopulistisch” ist weiss ich nicht, spielt fuer mich auch keine Rolle, da mir rechtspopulistisch sehr viel lieber waere als linkspopulistisch denn die Partei, die in Deutschland 12 Jahre diktierte, bestand ausschliesslich aus Linksradikalen die ausschliesslich linkspopulistisch unterwegs waren. Manche Leute haben das noch nicht verstanden. Trotzdem danke fuer den Hinweis aber ich goenne es mir frei zu denken.
                    Doch dies nur am Rande.
                    Um beim Publizieren zu bleiben. Du schreibst, Zitat: “Der Grund weshalb ökologisch regionale Produktion teurer ist als (eventuell gesundheitsschädliche) Fabrikware, ist dass die Nachfrage und der Zuspruch nach gesünderen Alternativen noch nicht groß genug ist und die Herstellung aufwändiger, da gerade Lebensmittel strenger kontrolliert werden müssen.” Zitat Ende.
                    Du suggerierst ganz klar 3 Punkte: 1.) Deine Ware muss teurer sein als 2.) eventuell gesundheitsschaedliche Fabrikware und 3.) da deine Ware gesuender ist.
                    Glaubst du nicht, dass das Fenster aus dem du dich mit dieser Suggestion lehnst etwas gross ist?
                    Ein Zitat aus der Webseite:
                    https://eatsmarter.de/gesund-leben/g...rum-bio-besser
                    “Wer Bio will, kauft Produkte, die neben dem EU-Siegel auch ein Zeichen von einem der großen Anbauverbände tragen. Dafür gibt es dann zwar nicht mehr Geschmack oder ein Gesundheitswunder, aber immerhin die Gewissheit, dass die Waren nachhaltig und ökologisch korrekt hergestellt wurden.” Zitat Ende.
                    Mit dieser Aussage stehst du mit deiner Aussage schon mal halbnackt da, denn mit Geschmack und Gesundheit kannst du nicht mehr punkten. Das gilt nicht nur fuer Obst und Gemuese, sondern auch fuer Fleisch.
                    Du schreibst, Zitat: “ Je mehr Anhänger die Bio Welt findet, desto mehr Menschen werden Zugang zu günstigeren Produkten und einem Lebensstil finden, den sie sich dann auch leisten können.” Zitat Ende. Das was du schreibst ist schlicht Unsinn. Ich kenne Leute, die leisten sich alles was teuer ist aber deren Lebensstil ist davon nicht betroffen. Ihr Lebensstil ist nach gaengigen Normen einfach eine Katastrophe. Dazu brauchst du nur mal durch den Blaetterwald der sogenannten Promis oder Elite zu laufen. Du verstehst sicher was ich meine.
                    Wenn man “Gut” auf die eine Seite stellt, dann ist “Schlecht” auf der anderen Seite. Somit hast du das gute Fleisch und die anderen (Zuechter/Fleischer) haben das schlechte Fleisch. Das ist eine Suggestion die nicht stimmt, denn gottseidank sind die Geschmaecker verschieden. Andere Leute schwoeren auf anderes Fleisch aber fuer mich war das Fleisch irischer Weideochsen aus Limerick der absolute Hit.
                    Du schreibst, Zitat: “Besonders wichtig ist uns der absolute Verzicht auf Medikamente und Tierhaltungsmethoden, die zu einer umweltschädigenden Herstellung von Bio Fleisch führen.” Zitat Ende. Auch dieser Satz ist schlicht Unsinn es sei denn, dass du deine Tiere eingehen laesst, du keinen Tierarzt rufst wenn eines oder mehrere Tiere die Rotze haben. Du weisst so gut wie ich, dass du spritzen darfst, wenn auch die Schlachtung dann spaeter sein muss und du weisst, dass du sogar zweimal spritzen aber dann nicht mehr als Bio verkaufen kannst.
                    Laesst du deine Tiere eingehen?
                    Die zweite Haelfte des zitierten Satzes entbehrt wohl jeder Erklaerung. Ich will es trotzdem mal versuchen, damit du mich verstehst. Wenn jemand umweltschaedlich Fleisch erzeugt, kann es kein Bio mehr sein. Oder? Wenn die Tierhaltungsmethoden nicht stimmen, kann es kein Bio mehr sein. Oder? Folgerichtig kann es keine Erzeuger von Bio Fleisch geben die umweltschaedlich handeln und zudem noch schlechte Tierhaltungsmethoden haben. Richtig? Oder gibt es solche Typen?
                    Und zum Schluss und das bringe ich in jeder Diskussion um Bio vor. Du/ihr koennt gar kein Bio erzeugen. Das einzige echte Bio Fleisch das ich kenne und kennengelernt habe war 1. in den Pampas Brasiliens und 2. in den Weiten der Mongolei. Keine Autoabgase die sich auf die Graeser legen, keine Fabriken, kein Flugverkehr, kein gar nichts. Auch kein Bauernnachbar, der seine Felder mit Substanzen spritzt die Bio sofort ausschliessen.
                    Online-Verkauf finde ich gut. Deine Produkte auch. Du hast dir einen Traum erfuellt. Das ist alles gut und ich halte das auch fuer richtig da Mut dazu gehoert aber ich waere an deiner Stelle sehr vorsichtig mit der Verwendung von Superlativen. Wenn du Superlative einbringen willst, dann verlange ich als Kunde von dir saemtliche Nachweise ueber Futtermittel, saemtliche Zertifikate ueber Abstammung, Tierhaltung usw. Und dann koennen wir uns ueber dein Fleisch unterhalten. Wenn du sowas hast, warum zeigst du es nicht. Wenn du es nicht hast, dann ueberarbeite bitte deine Publikation noch einmal. Bin gespannt auf die Neuerscheinung.
                    Gruss
                    wuschel

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                      #11
                      Hallo wuschel,

                      vorneweg, vielen lieben Dank für deine konstruktive Kritik unseres Konzepts und das positive Feedback zu unseren Produkten, es freut uns, dass Dir der Shop in der Hinsicht gefällt.

                      Gerne gehen wir hier auf die Kritikpunkte ein:

                      Wir möchten uns nicht anmaßen über politische Richtungen zu urteilen, da dies jedem selbst überlassen ist, daher gebe ich dir absolut Recht, dass Du es Dir gönnen solltest, frei zu denken. Uns ist jedoch wichtig, dass man genannte Artikel mit Vorsicht genießt und darüber ins Gespräch kommt, wie auch wir uns wünschen, dass wir konstruktive Kritik für unseren Service bekommen (hier sammelt sich aktuell auch einiges, es ist sehr angenehm darüber ins Gespräch zu kommen).

                      Es wäre ebenso anmaßend zu pauschalisieren, dass jeder konventionelle Fleischbetrieb Übermengen an Medikamenten nutzt, daher der Zusatz "eventuell gesundheitsschädlich". Wir möchten nicht suggerieren, dass Bio Produkte grundsätzlich gesünder oder teurer sein müssen, aber ihre Produktion ist in der Regel (da Prinzip Zeit = Geld) teurer und das natürliche Ergebnis (nahezu) frei von kontroversen Substanzen, deren Auswirkung auf die Gesundheit nicht zweifelsfrei geklärt ist. Ein hilfreicher Artikel zum Thema Bio-Preis: https://www.oekolandbau.de/verbrauch...mittel-teurer/

                      Wir möchten keinen Lebensstil aufzwingen, lediglich den Zugang zu diesem Lebensstil für jeden ermöglicht wissen. Je höher die Nachfrage, desto günstiger das Angebot, aufgrund des Markwettbewerbs, da sich so mehr Unternehmen in den Markt einbringen werden. ("[...] desto mehr Menschen werden Zugang zu günstigeren Produkten und einem Lebensstil finden, den sie sich dann auch leisten können.") Das es Menschen gibt, die diesen Zugang bereits gefunden haben, die Bio kaufen und dann trotzdem ungesund leben, streiten wir nicht ab.

                      Es ging uns um die Gegenüberstellung von regionalem Bio Fleisch zu konventionell produzierter Fleischware, nicht um eine kategorische Einordnung der Fleischwaren in gut und schlecht, wie Du schon sagst, sind Geschmäcker unterschiedlich und das ist auch wichtig, um die Vielfalt an Fleischprodukten zu wahren.

                      ( “[...] der absolute Verzicht auf Medikamente und Tierhaltungsmethoden, die zu einer umweltschädigenden Herstellung von Bio Fleisch führen.”) Gallowayrinder zeichnen sich durch besondere Robustheit aus, da sie einer Urrinderrasse entspringen und nicht speziell für eine ertragreiche Fleischerzeugung gezüchtet wurden. Wenn ein Tier doch mal im seltensten Fall krank wird, wird es selbstverständlich unter tierärztlicher Aufsicht im akuten Fall medikamentös behandelt, dabei schaden wir jedoch nicht der Umwelt und die Medikamente werden fachmännisch nur im Bedarfsfall und nicht präventiv zugeführt.

                      Du sagtest "Das einzige echte Bio Fleisch das ich kenne und kennengelernt habe war 1. in den Pampas Brasiliens[...]." Bei der Beurteilung von Bio gibt es festgelegte Richtlinien (Je nach Bewertungsstelle), die solche Aspekte und die maximalen Möglichkeiten beim Umweltschutz berücksichtigen. Unser gültiges Bio-Siegel und die dafür zuständige Zertifizierungs-Stelle sind auf unserer Website ausgezeichnet. Dass es Bio Hersteller gibt, die ihre Ware in die Hände umweltunbewusster Logistikunternehmen legen, womöglich international an den Handel verschiffen, bestreiten wir nicht; Dieses Vorgehen stellt den Begriff "Bio" selbstverständlich in Frage. Daher setzen wir auf regionale Produktion und Direktvertrieb.

                      "[...] an deiner Stelle sehr vorsichtig mit der Verwendung von Superlativen." Falls du den Positiv bei "absolute Verzicht" meinst, tut es uns Leid, wenn die Botschaft des Satzes nicht deutlich geworden ist. Da wir wie erwähnt Medikamente nicht präventiv zuführen, haben wir keine Medikamente die wir ausweisen können.

                      Viele Grüße
                      Sven Meyer von
                      Das Gute Fleisch

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                        #12
                        wenn die Tiere von ausschließlich nicht-zubereiteten Lebensmitteln ernährt worden sind, so ist deren Fleisch für meinen Bedarf gut bis sehr gut, würde ich mich über Rind als gelegentliche Abwechslung freuen, davon voraussichtlich zwei bis fünf Mal jährlich 10kg bestellen und es vielleicht erfolgreich weiterempfehlen;

                        wenn die Tiere lediglich mit GrasSilage zugefüttert worden sind, was mir nach bereits mehrmaligem Verzehr auffällt, so wird die jährliche Bestellmenge erheblich kleiner sein;

                        und wenn die Tiere kraftfutter- und maissilage-zugefüttert sind, so fällt mir dies bereits wenige Stunden nach der Mahlzeit sehr unangenehm auf, weswegen ich darauf (von seltenen Pannen mal abgesehen) seit Jahren vollkommen verzichte;

                        Zudem ist mir regelmäßig aufgefallen, daß bei 0°C gelagertes Fleisch ausschließlich nicht-zubereitet ernährter Tiere wesentlich länger genießbar bleibt als das nicht ausschließlich so ernährter.

                        Die Ursache für das hier geschilderte ist übrigens ein jahrelang ausgeübtes ErnährungsExperiment ur- bzw· frühpaläolithischer Art.
                        Zuletzt geändert von Surowlis; 06.03.2019, 22:02. Grund: Tippfehler behoben

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                          #13
                          Hallo Surowlis,

                          der Feingeschmack beim Fleischkonsum zeichnet wohl einen Genießer und Kenner aus!

                          Einige Kunden berichteten uns von ähnlichen Beschwerden und stellen einen deutlichen Unterschied beim Verzehr von Weidefleisch fest.
                          Unsere Rinder bleiben normalerweise ganzjährig auf der Weide und ernähren sich daher in diesem Zeitraum ausschließlich natürlich. Die Tiere sind zwar sehr robust, aber gegen extreme Temperaturen auch nicht vollstens resistent. Wenn sie mal aufgrund unzumutbarer Witterung reingeholt werden müssen, füttern wir sie ausnahmsweise mit unserer GrasSilage, sodass bei der Ernährung kein Kraft- oder Mastfutter eingesetzt wird und die artgerechte Bio-Haltung konstant erhalten bleibt.

                          Dass sich das Bio Fleisch so gut kälte-konservieren lässt, verdankt es auch der Robustheit des Gallowayrinds. Wenn Du das Fleisch einfrieren möchtest, empfehlen wir eine Lagerung von maximal 10 bis 12 Monaten im Tiefkühlfach.

                          Viele Grüße
                          Sven Meyer von
                          Das Gute Fleisch

                          Kommentar


                            #14


                            Dass sich das Bio Fleisch so gut kälte-konservieren lässt, verdankt es auch der Robustheit des Gallowayrinds. Wenn Du das Fleisch einfrieren möchtest, empfehlen wir eine Lagerung von maximal 10 bis 12 Monaten im Tiefkühlfach.

                            Sven Meyer von
                            Das Gute Fleisch[/QUOTE]
                            Jetzt übertreibst du aber. Was bitte hat die Robustheit des Gallowayrinds mit dem konservieren/einfrieren zu tun?
                            Gibt es dazu wissenschaftliche Belege.
                            Sollte ich das auf der HP richtig verstanden haben versendet ihr ausschließlich gefroren.

                            Capi

                            Kommentar


                              #15
                              Capricorn - genau das ist die Frage. Seitdem wir bei Fragen zur Ernährung einen Trend zu Argumentationen sehen, die schon einen gewissen "religiösen" Charakter haben (insbesondere von vielen gesättigten Pseudointellektuellen bei einem Latte in den entsprechenden angesagten Wohngegenden in D, die noch niemals durch Arbeit Schwielen an ihren Händen hatten), interessieren keine wissenschaftlichen Untersuchungen mehr - sprich Zahlen. Dieser Markt – Nische aber lukrativ – wird von den neuen „Priestern“ der Ernährungsbranche vollkommen uneigennützig bedient! Es zählt der Glaube – dagegen kommt man mit Fakten nicht an – wie bei jeder Religion. Dann sind die Prozesse der Autoxydation bei der Gefrierlagerung keine Frage von Fettsäuremuster (bei allen Rinderrassen vergleichbar, außer bei extremsten Fütterungsumstellungen), Radikalbildung und Sauerstoff – nein – es geht um selbst definiertes „Gutes Fleisch“. Dann sind die Auswirkungen des Gefrierens, Lagerens, Auftauens (unter Berücksichtigung der Kristallbildung und des Aussalzeffektes) keine Auswirkung von für alle Rassen vergleichbaren physikalischen und chemischen Prozessen – nein, dass selbst definierte „Gute Fleisch“ unterliegt diesen naturwissenschaftlichen Gesetzen nicht. Ein „Priester“ braucht keine wissenschaftlichen Untersuchungen für den Beweis seiner These durchführen, die Antithese wird trotz einer naturwissenschaftlichen Untermauerung prinzipiell als nicht existent abgewiesen. Habe ich mich jetzt etwas weit rausgehangen? Es gab wissenschaftliche Untersuchungen – und siehe da, die Stallmast ist hinsichtlich der Fleischqualität (nicht hinsichtlich artgerechter Haltung) bei Rindern der Weidemast überlegen. (siehe Foto) Leider werden diese unabhängigen Forschungen wie früher in dieser Konsequenz nirgendwo in D mehr durchgeführt.

                              Vorschlag – macht aus „Gutes Fleisch“ doch „Dein Rindfleisch“ – das trifft es. Auch das Hack gemischt im Discounter ist gutes Fleisch, den schlechtes Fleisch (schlecht kann sehr leicht vom Kunden als nicht sicher im lebensmittelrechtlichen Sinne angesehen werden) ist nach Art. 14 der 178/2002 nicht verkehrsfähig. Und dieses für einige selbsternannte Gutmenschen „schlechte Fleisch“ ist für viele Menschen in D mit unter 2000,- € brutto pro Monat (40% der Bevölkerung) „Gutes Fleisch“. Man kann gute Buletten oder Füllungen daraus machen, es schmeckt und ist ernährungsphysiologisch vom Preis – Leistungsverhältnis gegenüber jeder veganen (i.d.R. auch vegetarischen Alternative) unschlagbar.


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