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rotes Fleisch und Wurst sind krebserregend?! das ist der Super-Gau.

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    rotes Fleisch und Wurst sind krebserregend?! das ist der Super-Gau.

    Katastrophe:
    seit gestern gibt es zahlreiche Veröffentlichungen in den online Nachrichtenmagazinen, dass rotes Fleisch und Wurst krebserregend sind. Es besteht, laut WHO, angeblich ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Verzehr von rotem Fleisch, verarbeitetem Fleisch und Wurstwaren und der Entstehung von Darmkrebs. Die Möglichkeit Darmkrebs zu bekommen wird als "sicher" eingestuft und auf die gleiche Stufe mit Asbest gestellt. Das ist das Ergebnis der WHO, die über 800 Studien ausgewertet hat.
    Dagegen wird der Verzehr von weißem Fleisch (Geflügel) als weniger bedenklich eingestuft.

    ich betrachte diese Veröffentlichungen als eine Art Supergau für das Fleischerhandwerk.

    Ich habe bereits an mehrere Personen des Max Rubner Institutes geschrieben, und um eine Stellungnahme gebeten.

    Wenn das jetzt die nächsten Wochen themenbestimmend bleibt, dann bekommt die ganze Branche richtig Probleme.
    Wurst ist sicher krebserregend, rotes Fleisch wahrscheinlich - das hat die Internationale Agentur für Krebsforschung festgestellt. Was bedeutet das konkret? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
    Zuletzt geändert von Jürgen Huber; 27.10.2015, 08:18.
    Liebe Grüße

    Jürgen Huber
    Huber Consult e.K.

    Metzgermeister, Betriebswirt d. Hdw.
    staatl. gepr. Fleischtechniker
    REFA-Prozessorganisator
    Unternehmercoach
    Fachberater für die Fleischwirtschaft

    www.fleischer-beratung.de

    #2
    Man sollte sich mal ansehen, welche Personen diese Studie in Auftrag gegeben haben und wer sie durchgeführt hat. Die Dame die gestern im ZDF-Heute-Journal (Fra. Professor Sabine Rorbach von der uni Zürich, die an der Studie mitgearbeitet hat) ist nach ihren eigenen Aussagen jedenfalls Vegetarierin, die ganz selten auch mal ein Steak isst. Würde mich nicht wundern wenn noch mehr Vegetarier in der "Teilnehmerliste" auftauchen. Und irgendwie war es ihr peinlich, das zuzugeben. Warum wohl? siehe hier: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/haupt...6-Oktober-2015

    Das ZDF berichtete übrigends in der 19:00 Uhr Heute-Sendung, dass das deutsche Institut für Ernährung nicht für einen Verzicht, sondern zum Maßhalten rät, da Fleisch Eisen, hochwertiges Eiweiß und Vitamine liefert.

    Es ist wie mit allen Dingen im Leben, in Maßen ok, zu viel ist eben auch zu viel. Also bleibt die Frage, wieviel ist gesund, ab wann wird es schädlich?



    E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

    www.rose-fleischtechnik.de

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      #3
      Ich habe mal in verschiedenen On-Zeitungen/ Zeitschriften die Kommentare gelesen.
      Von einer Katastrophe ist da wenig zu sehen. Eher von einer regen Diskussion ob den Verbrauchern wieder etwas aufs Auge gedrueckt werden soll.

      Am interessantesten fand ich einen Kommentar, in dem der User beschreibt, dass es nicht so weiter gehen kann mit der taeglichen Ernaehrung mit Fleisch, da das staendige Wachstum der Bevoelkerungszahl auf der Erde zu einem massiven Problem bezueglich Fleischversorgung werden kann und deshalb die Menschen langsam aber sicher zu einer anderen Ernaehrungsweise gefuehrt werden sollen.
      So aehnlich sehe ich das auch. Man stelle sich vor, welches Ausmass die Zucht-Mast-und Schlachtanlagen haben, wenn das Bevoelkerungswachstum so weiter geht wie bisher und man schreibt das Jahr 2050.

      Wenn Fleisch-und Wurstverzehr zu Krebs gefuehrt haette, brauchte man sich ueber menschenleere Laender nicht zu wundern. Speziell die Amerikaner, Europaeer und Chinesen waeren dann schon lange ausgestorben. Da neige ich doch eher dazu einem User zu zu stimmen, der Zucker als Hauptursache von Krebsleiden aller Art spezifiziert und dies auch begruendet. Auch Henry kann ich zustimmen.

      Moeglicherweise fuehrt der Artikel dazu, dass einige Menschen ueber ihren Fleischverbrauch nachdenken. Ich glaube aber, dass es nicht so sein wird. Und wenn es so sein wuerde, dann werden viele Menschen Qualitaet der Quantitaet vorziehen, was wiederum bedeuten wuerde, dass eher die Wurstfabriken das Nachsehen haetten als die handwerklichen Fleischer.
      Aber seht selbst was so an Meinungen unterwegs ist.

      https://de.nachrichten.yahoo.com/who...1792.html?vp=1

      Habs fast vergessen¦
      Schaut mal hier rein. Das ist fuer mich der Fachmann bzgl. Fleisch und Ernaehrung.
      http://www.euleev.de/


      Zuletzt geändert von wuschel; 27.10.2015, 12:12.

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        #4
        Über den Wahrheitsgehalt solcher Meldungen kann man sich manchmal streiten, aber hier reden wir von einer Empfehlung der WHO.
        Ich glaube nicht, dass darüber noch eine Organisation gibt, die das relativieren könnte.
        Ich sehe absolut ein Problem, weil der Glaube an gesundes Fleisch als solches massiv erschüttert wird.
        Das Thema muss nur die nächsten Wochen entsprechend immer wieder hervor geholt werden, dann glaubt es auch der Letzte.
        Ich betrachte als fahrlässig zu glauben Business as usual, alles geht weiter wie gehabt.
        Ich habe auf jeden Fall meine Kunden angeschrieben, ihre Mitarbeiter entsprechend zu briefen.
        Liebe Grüße

        Jürgen Huber
        Huber Consult e.K.

        Metzgermeister, Betriebswirt d. Hdw.
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          #5
          Noch ein Wort Zu Udo Pollmer.
          Ich kenne die Publikationen von Herrn Pollmer schon seit 20 Jahren. Der hat auch schon ziemlich fragwürdige Thesen aufgestellt. Im Moment so scheint es bezieht er eher Position gegen den Vegi-Trend. Meines Erachtens sollte man seine Aussagen trotzdem mit Vorsicht genießen.
          Liebe Grüße

          Jürgen Huber
          Huber Consult e.K.

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            #6
            Was darf man überhaubt noch fressen die Leute brauchen mal wieder eine Hungersnot und keine studirten lackaffen die die Leute verrückt machen davon könnte man aber??? Einen scheiss könnte

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              #7
              Auch, wenn die WHO eine "Weltorganisation" ist, hat sie nicht automatisch recht. Die Behauptung steht erstmal im Raum, Stellungnahmen dazu wird es bald auch in ausreichender Tiefe geben. Einen Ansatz dazu zeigt die Lobby-Organisation "Die Lebensmittelwirtschaft" in einer kurzen Pressemitteilung:

              http://www.lebensmittelwirtschaft.or...r-das-fleisch/

              „Es ist wie bei Gericht, wer anklagt, muss Beweise vorlegen: Wenn die WHO verarbeitetes Fleisch als „ möglicherweise krebserregend einstuft, dann sollte sie auch Beweise dafür vorlegen – außer die dafür offensichtlichen politischen Gründe. Denn es gibt bislang keine klaren wissenschaftlichen Beweise dafür, dass rotes oder verarbeitetes Fleisch wirklich ursächlich krebserregend ist.
              Bislang konnte nie wissenschaftlich geklärt werden, welche Inhaltsstoffe aus dem Fleisch dem Menschen schaden könnten – ob es also tatsächlich das Fleisch selbst ist, oder vielleicht doch eher die Verarbeitung durch Pökeln, Räuchern oder Fermentieren?
              Die Studie der WHO lässt diese Frage offen und basiert rein auf Auswertungen und statistischen Berechnungen anderer Studien.
              Diese statistischen Daten sind aber nicht neu.
              Es gibt mögliche statistische Korrelationen, das hat beispielsweise die EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer) nachgewiesen. Bei einem durchschnittlichen Verzehr von täglich über 160 Gramm rotem, verarbeitetem Fleisch – das ist mehr als ein Kilo pro Person die Woche – gibt es eine erhöhte Gesamtsterblichkeit (auf die ein erhöhtes Darmkrebsrisiko einzahlt) gegenüber einem mittleren Konsum von ca. 50 Gramm pro Tag und Person.
              Für den genannten mittleren und unteren Bereich des Fleischkonsums wurden im Gegensatz dazu sogar positive Auswirkungen auf die Sterblichkeit festgestellt. Ebenso beim Verzehr von weißem Fleisch.
              Der tatsächliche Verzehr von Fleisch in Deutschland liegt deutlich unter der von der WHO als risikobehafteten Fleischmenge: Laut der Nationalen Verzehrstudie II, liegt der Verzehr von Fleisch in Deutschland für Frauen pro Tag bei 53 Gramm und bei Männer bei 103 Gramm am Tag.
              Eine Institution wie die WHO hat einen politischen Auftrag – und diesem ist sie nachgekommen.
              Aber eben auch nicht mehr. So lange die klare Evidenz fehlt, sagen wir: Freispruch für das rote Fleisch.
              Thomas Pröller

              Fleischermeister
              Dipl. Ing. Lebensmitteltechnologie

              mailto:thomas@proeller.de

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                #8
                Hallo Herr Huber,

                auch ich sehe genau wie Sie die Probleme, dass derartige Studien zwar nicht unbedingt zur Kaufenthaltung führen – aber einen weiteren „Sargnagel für das Image unserer Produkte darstellt – mit allen Folgen. Als Jugendlicher muss man z.B. schon sehr motiviert sein, um sich für die nächsten 40 Jahre für eine Branche zu entscheiden die Produkte herstellt, die angeblich „megaout sind. Umgekehrt ist interessant - BAT Bayreuth (Zigaretten) kann sich über Bewerber pro ausgeschriebene Lehrstelle nicht beschweren.

                Was mich immer wieder wundert, wie auf die Lebensmittelwirtschaft (Bruttowertschöpfung über 170 Milliarden Euro, 5 Millionen Beschäftigte, über 170000 EAN Codes/Artikel) und deren größten wirtschaftlichem Teil (der Fleischindustrie/-handwerk mit gesamt über 50 Milliarden Euronen Umsatz) rumgehakt wird. Dies passiert, ohne dass diese, von der Wirtschaftskraft her eigentlich schlagkräftige Branche, ihr Gewicht bei der Aufklärung der Verbraucher über die arbeitsteiligen Prozesses der Lebensmittelindustrie richtig einbringt.

                Als Brillenträger habe ich auch keine Ahnung wie diese gegossen, geformt, geschliffen und oberflächenbehandelt werden – jeder Konsument von Nahrungsmitteln hat aber angeblichen einen Plan über die arbeitsteiligen Prozesse bei der Herstellung von Lebensmitteln. In dem Moment, wo der Konsument das größte Organ – die Haut – mit qualitativ hochwertigen Produkten (egal ob KIK oder Cloppenburg) aus Bangladesch bestückt/belastet wird jegliches Verantwortungsbewusstsein komplett verdrängt. Und im nächsten Moment schlägt er bei R¦ zu, wenn das kg Hähnchenkeule 2,- € und das kg Weißbrot 1,98 € im Sonderangebot kostet. Wie bigott ist diese Gesellschaft geworden? Andere Baustelle!

                Wir brauchen eine wirkliche Lobbyarbeit = professionelle mediengerechte Aufklärung durch unsere Verbände! Warum? Beispiel:

                Bei der letzten Kulmbacher Woche (im Mai!) des MRI wurde z.B. eine vergleichbare Zusammenfassung dieser Megastudie zum Verzehr von Fleischerzeugnisse bereits vorgestellt – Schlussfolgerungen dito –Fleisch/Wurst böse!!! Parallel wurde vorher eine andere Studie ausgewertet, dass insbesondere die s.g. „bildungsfernen Schichten (wie arrogant muss man sein, um Menschen in derartige Kategorien einzuordnen) zu einem wesentlich erhöhten Fleischverzehr in den Industriegesellschaften neigen. Ob dies am fehlenden Wissen dieser Konsumenten hinsichtlich einer ausgewogenen Ernährung liegt – oder aus den fehlenden finanziellen Mitteln für den Erwerb (vom Nährwert her betrachtet) der wesentlich teureren vegetarischen Lebensmitteln resultiert – wurde nicht weiter dargestellt. Wir wissen auch von vielen anderen Studien, dass sich diese Bevölkerungsgruppe insgesamt ungesünder ernährt (Alkohol, Rauchen¦) und sich auch weniger bewegt. Zusätzlich gab es Megastudien, dass mit geringerer Qualifikation das Risiko arbeitslos zu werden steigt. Mit Zunahme der Arbeitslosigkeit singt die Lebenserwartung signifikant – ist logisch – wenn ich nicht weiß wie ich finanziell über den Monat komme, bekommt jeder richtig Stress – wurde über Megastudien nachgewiesen. Dies führt dazu, dass dieser Personenkreis nicht nur hinsichtlich Herz- Kreislauferkrankungen sondern auch (soweit ich mich erinnere) hinsichtlich kranzerogener Erkrankungen eine erhöhtes Risikopotential haben.

                So, jetzt fangen wir einfach mal an mit Zahlen zu arbeiten. Nach

                https://www.dkfz.de/de/presse/darmkr...en-fakten.html

                hatten wir 2010 gesamt 62420 Darmkrebsfälle, davon 33800 bei Männern und 28620 bei Frauen.

                1. Der erhöhte Verzehr von Fleisch/Fleischerzeugnisse führt angeblich nach dieser WHO Studie zu einem 18% igen höheren Risiko, an Darmkrebs zu erkranken (würde 11502 Fälle im Jahr in D entsprechen, wobei mehr als die Hälfte mit über 70 Jahren daran erkrankt, Letalität ca. 33%). Die o.g. Differenz zwischen Männern und Frauen entspricht genau 18%, Liegt wahrscheinlich daran, dass der Fleischverzehr der Frauen im Schnitt 50% von dem der Männer entspricht – Nikotin, Alkohol, körperliche Belastung usw. ist natürlich vollkommen vergleichbar. Die 600 Gramm, die Frauen pro Woche an Fleisch/Fleischerzeugnisse im Schnitt zu sich nehmen sind aber weit über den 50 g/d, ab der das Darmkrebsrisiko um 18% steigt. Wo ist der Fehler??!!!

                2. Jawohl, 2014 hatten wir (prognostiziert) mit 63900 Fällen zu rechnen. Dieser Anstieg korreliert mit der Erhöhung der Lebenserwartung. Wo ist der Fehler??!!

                3. Bei der Auswertung all dieser Megastudien hinsichtlich des Fleischverzehrs auf Darmkrebs werden keine Kausalitäten zu den anderen Lebensumständen (siehe o.g. Studien) in Bezug gesetzt. Warum?!

                Was mich aufregt – die Stoßrichtung Fleisch/Darmkrebs war den Verbänden seit der Kulmbacher Woche des heutigen MRI (ungleich ehemalige Bundesanstalt für Fleischforschung) eigentlich bekannt. Wo war das agieren – wir reagieren leider nur noch.

                Ich kann nur versuchen Zahlen hinsichtlich ihrer Plausibilität zu prüfen. Auf dieser Basis kann ich argumentieren. Aber welche Meinungsbildner werden durch Fleischerforum oder die Facebook Seiten der Fachschule beeinflusst?

                Langsam aber sicher vergeht mir meine Neugierde hinsichtlich der weiteren Entwicklung unserer Branche.
                Zuletzt geändert von Ivan Besser; 25.04.2018, 09:19. Grund: Name entfernt, da so gewünscht.

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                  #9
                  1. Ich würde nicht von Sargnagel und Supergau sprechen. Das ist ja gerade die Panikmache die wir hier vermeiden sollten. @Jürgen: Überleg mal ob die Überschrift wirklich so passend ist.

                  2. Die Darmkrebszahlen finde ich erschreckend hoch. Dagegen sind ja die Verkehrstoten von jährlich ca. 3600 schon ein sehr gutes Ergebnis, es gab auch schon Jahre mit fast 20.000 Verkehrstoten in den 70ern. Ist die Anzahl der Verkehrstoten gesunken weil es jetzt weniger Autos gibt, die langsamer als früher fahren und weniger PS haben? Nein, es gibt mehr Autos, mehr PS und es würde im Durchschnitt auch schneller gefahren werden, wenn es die Staus nicht gäbe. Aber es gibt auch Airbags, Knautschzonen und elektronische Helferlein. Volvo möchte, das ab 2020 kein Mensch mehr durch einen neuen Volvo getötet wird. Tesla hat Verbrennungsmotore komplett abgeschafft, VW denkt jetzt um. Was spart man nicht alles damit!! Getriebe, Komplizierte Motorentechnik, komplizierte Abgastechnik, Kraftstoffpumpen, Tanks usw. Ein Tesla hat 2 Kofferräume einen vorn und einen hinten! Welch ein Fortschritt!

                  3. Es gibt immer Wandel, Früher heizte man mit Kohle, dann mit Gas und in Zukunft heizen wir mit Strom vom Dach oder Wärme aus der Erde. Fazit; geheizt wird immer, wenn auch in anderen Formen. Früher hatte man Pferde, dann Otto und-Dieselmotoren und in Zukunft werden es E-Motoren sein. Wunderbare Autowelt!

                  4. Was kann die Fleischbranche daraus lernen? Welche Trends kann man daraus ableiten?
                  - Fleisch gab es immer und wird es immer geben. Vielleicht essen wir in Zukunft mehr Geflügel- als Rindfleisch? Die meisten Metzger könnten sich darauf einstellen, sicher.
                  - Oder es wird mehr Frischfleisch statt verarbeitetes Fleisch gegessen. Auch das wäre langfristig kein Problem.
                  - Angeblich soll der hohe Eisenanteil im Frischfleisch ein Problem darstellen. Warum erfindet man dann nicht ein Verfahren um diesen Anteil zu reduzieren. Es gibt zig Methoden um Eiweiß aufzuschließen, warum soll es nicht auch eine geben um den Eisenanteil zu reduzieren?
                  - Muss es immer NPS sein? Oder geht es auch ohne? Es gibt hier im Forum schon genug Diskussionen, die zeigen dass es auch ohne geht.

                  5. Wenn diese Studie wirklich richtig sein sollte, dann liegt darin ja auch eine Chance. Darüber sollte man nachdenken. Wie sieht ein darmfreundliches Fleischprodukt aus? Wie sieht ein Fleischprodukt aus, bei dem ich mit 65 nicht dauernd an Darmkrebs denken muss?
                  Wer in den letzen Jahren über sinkende Margen geklagt hat, hat jetzt ein reiches Betätigungsfeld. Darmfreundliche Fleischprodukte lassen sich sicher besser verkaufen als die Klassiker. Niemand möchte an Darmkrebs sterben, Also bitte, gebt den Leuten die Fleischprodukte mit denen das geht!



                  E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

                  www.rose-fleischtechnik.de

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                    #10
                    Nun ich habe die Überschrift bewusst gewählt. So ist jetzt eine lebhafte Diskussion entstanden.
                    Wir diskutieren mit sachlichen Argumenten über dieses Thema. Aber die Meinungsbildung wird im Moment durch die WOH betrieben und jeder der sich mit Fleisch beschäftigt sollte Argumente parat haben um eventuelle Fragen beantworten zu können. Dies ist umso wichtiger als wir so wenig Unterstützung durch das MRI und unseren DFV erhalten.
                    Hier muss Stellung bezogen werden. Die Glaubwürdigkeit des Rohstoffes Fleisch steht auf dem Spiel.
                    Ich werde mir aus der Diskussion einige Argumente herausziehen und an meine Kunden weitergeben.
                    Liebe Grüße

                    Jürgen Huber
                    Huber Consult e.K.

                    Metzgermeister, Betriebswirt d. Hdw.
                    staatl. gepr. Fleischtechniker
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                      #11
                      Das die Fleischer keine Unterstuetzung erhalten ist ein alter Hut.
                      Wer meine Kommentare bzgl. Fleisch vs. Veggie in Erinnerung hat kann feststellen, dass ich dies immer und immer wieder anprangere.
                      In einem Fall bat ich 12 Fleischerinnungen um eine Stellungnahme und bekam Null Antwort.
                      In deren Infoblaettern befand sich ebenfalls keine Stellungnahme.
                      Somit steht fest, dass sich die Fleischer selbst helfen muessen.

                      Das die Verbraucher jedoch nicht dumm sind, kann man an den Kommentaren sehen. Ausser denjenigen die schon immer mit Panikmache an der Gruenzeugfront kaempften warten die Verbraucher ebenfalls mit Zahlen und Fakten auf die nicht von der Hand zu weisen sind.
                      http://meta.tagesschau.de/id/104600/...um-krebsrisiko

                      Ich halte es fuer eine Riesenfrechheit Saetze wie, Zitat:
                      Die Forscher der zur WHO gehörenden internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) sehen „starke Anzeichen für einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von rotem Fleisch und Darmkrebs. Zitatende
                      Das muss man sich einmal ueberlegen !
                      Den ganzen Bericht hier:
                      http://www.focus.de/gesundheit/ratge...d_4330449.html
                      Sehr interessant auch die Meinungen der Kommentatoren zu diesem Artikel.

                      Als Hobby-Forscher sehe ich starke Anzeichen dafuer, dass diese Berufsforscher eine Menge Geld fuer ihre vagen Behauptungen bezahlt bekamen. Diese Forscher sollen mir mal das Gegenteil beweisen.
                      Es ist ein Unfug ohne Ende der speziell dem mitteleuropaeischen Verbrauchern aufgetischt wird.
                      Einem hungernden Menschen werden diese Studien mit Sicherheit vollkommen egal sein wenn er sein erlegtes Kaninchen ueber dem Lagerfeuer grillt.

                      Nirgendwo wird differenziert.
                      Weder bei den Essgewohnheiten der einzelnen Laender, noch bei den Zusammensetzungen der laenderspezifischen Wuerste oder Fleischzubereitungen deren Herstellung man bis in die oertliche und betriebliche herunter brechen kann.
                      Es ist ein Rundumschlag mit hunderten von Unbekannten.
                      Die Argumente von Herrn E. kann ich nur unterstuetzen. Mit den Milliarden an Umsatz sollte es doch moeglich sein eine Studie zu finanzieren, welche ganz exakte Fakten und Zahlen schafft, damit es endlich aufhoert, dass Pseudo-Wissenschaftler und Pseudo-Gesundheitsapostel die Metzger als Spielball betrachten und durch oft krude Argumente ins Aus schiessen.

                      Das ich von der WHO nichts halte habe ich auch schon hier dargelegt.
                      Diese Sonderorganisation der UN wird, Zitat aus Wikipedia:
                      ..WHO-Projekte werden teilweise als Public Private Partnership finanziert.
                      Darunter fallen:
                      Die Global Allianz fuer Impfstoffe und Immunisierung (Global Alliance for Vaccines and Immunization; GAVI), welche zu 75 % (750 Mio. US-Dollar) von der Bill und Melinda Gates Foundation finanziert wird. Zitatende.
                      Somit steht einwandfrei fest, dass eine Unabhaengigkeit von US-amerikanischen Interessen nicht gegeben ist.
                      Mehr dazu beim Aufruf dieser Foundation und Bill Gates mit seinen vielverzweigten Wirtschaftsinteressen.

                      Wer mir nun ausreden will, dass diese neuerliche Aktion gegen einen Hauptwirtschaftszweig Mitteleuropas bzw. Deutschlands, genau so wie die ploetzlichen Erkenntnisse in den USA bzgl. Abgaswerte der Fahrzeuge des renommiertesten Autokonzerns Deutschlands VW aus Fuersorge fuer die Menschen anstatt zur Durchsetzung der TTIP- Knebelabkommen stattfinden, dem kann ich entgegnen, dass eine stark geschaedigte Volkswirtschaft eine leichte Beute fuer die Interessen der USA sind.

                      Durch bisher drei Aktionen wurden und werden speziell die deutsche Wirtschaft staerkstens geschaedigt und oeffnet den US-Interessen und US-Konzerninteressen Tuer und Tor.
                      Die Flutung mit Menschen, VW und die damit zusammenhaengende Autoindustrie und jetzt die Fleischindustrie bis hinunter zur Existenzvernichtung von millionen Selbststaendigen und Arbeitnehmern.
                      Fuer mich ist es ein Wirtschaftskrieg erster Guete, dem wiederum nur politisch begegnet werden kann. Diesbezueglich sehe ich aber wenig Chancen, denn speziell in der Bundesregierung (Merkel und Gabriel als TTIP-Verfechter) und den zustaendigen Ausschuessen sind die Transatlantiker stark vertreten.

                      Wenn wir also etwas tun wollen, so finde ich, sollten wir daran arbeiten Argumente zu sammeln, so wie es Herr Huber tun will, um diese Argumente bundesweit an jeder Wurst-und Fleischverkaufsstelle aufzuhaengen bzw. durch eine breite Informationswelle in Zeitungen, Zeitschriften und dem TV bekannt zu machen. Moeglicherweise kann hier eine "konzertierte Aktion" stattfinden.

                      Ansonsten moechte ich den letzten Satz von Herrn E. etwas abwandeln: Langsam aber sicher sollte sich jeder ueberlegen ob er den Zirkus mit dieser Regierung, die nicht in der Lage ist oder sein will die deutsche Wirtschaft zu schuetzen, mitmachen will.
                      Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 15.06.2016, 23:51. Grund: Namen in E. geändert

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                        #12
                        Moin Moin, in die Runde.
                        Ich lese nun einige Zeit mit und verfolge das Thema schon länger mit großem Interesse. Dabei wundert mich , als Hobbywurster und Verbraucher, wirklich das die Fleischbranche nicht aus dem Kreuzzug gegen sie die Chance nutzt um endlich mit den Angriffen der Fallobstfresser und der Gleichen mit handfesten Argumenten / Studien aufräumt. Oder sitzen die entsprechenden Lobbyisten auf zwei Einkommen Stühlen und schwitzen vor Angst das die Gefahr eines Einkommens weg fallen kann.

                        Im übrigen schließe ich mich, Zitat;

                        Wer mir nun ausreden will, dass diese neuerliche Aktion gegen einen Hauptwirtschaftszweig Mitteleuropas bzw. Deutschlands, genau so wie die plötzlichen Erkenntnisse in den USA bzgl. Abgaswerte der Fahrzeuge des renommiertesten Autokonzerns Deutschlands VW aus Fürsorge für die Menschen anstatt zur Durchsetzung der TTIP- Knebelabkommen stattfinden, dem kann ich entgegnen, dass eine stark geschädigte Volkswirtschaft eine leichte Beute für die Interessen der USA sind.

                        Durch bisher drei Aktionen wurden und werden speziell die deutsche Wirtschaft stärkstens geschädigt und öffnet den US-Interessen und US-Konzerninteressen Tür und Tor.
                        Die Flutung mit Menschen, VW und die damit zusammenhängende Autoindustrie und jetzt die Fleischindustrie bis hinunter zur Existenzvernichtung von Millionen Selbstständigen und Arbeitnehmern.
                        Für mich ist es ein Wirtschaftskrieg erster Güte, dem wiederum nur politisch begegnet werden kann. Diesbezüglich sehe ich aber wenig Chancen, denn speziell in der Bundesregierung (Merkel und Gabriel als TTIP-Verfechter) und den zuständigen Ausschüssen sind die Transatlantischer stark vertreten.

                        Wenn wir also etwas tun wollen, so finde ich, sollten wir daran arbeiten Argumente zu sammeln, so wie es Herr Huber tun will, um diese Argumente bundesweit an jeder Wurst-und Fleischverkaufsstelle aufzuhängen bzw. durch eine breite Informationswelle in Zeitungen, Zeitschriften und dem TV bekannt zu machen. Möglicherweise kann hier eine "konzertierte Aktion" stattfinden.

                        Ansonsten möchte ich den letzten Satz etwas abwandeln: Langsam aber sicher sollte sich jeder überlegen ob er den Zirkus mit dieser Regierung, die nicht in der Lage ist oder sein will die deutsche Wirtschaft zu schützen, mitmachen will.

                        Zitat Ende; voll an.

                        Mehr kann man zu dem ganzen Hetzgeprangere nicht sagen, sonst wird man schnell in eine gewisse Schublade gesteckt.
                        Ich für meinen Teil bin gespannt wo die Reise der Machenschaften endet, obwohl ? , Will ich das wirklich wissen und erleben.
                        Unsere Kinder werden es ausbaden dürfen was heute verzapft wird.
                        Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.04.2018, 09:23.

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                          #13
                          Da sind sie, die Frontkaempfer.
                          Auch der deutsche Medizin-Nobelpreistraeger Harald zur Hausen ist dabei.
                          http://www.bild.de/news/inland/metzg...2938.bild.html

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                            #14
                            Hallo in die Runde,

                            auch wenn es schwer fällt solch hoch emotionale Themen sachlich zu betrachten, wäre es gut, wenn wir gemeinsam dazu beitragen würden die Angelegenheit zu versachlichen.
                            Meine persönliche Einschätzung dazu ist:
                            Grundlage für diese Einteilung und Veröffentlichung ist die Analyse von mehr als 800 epidemiologischen Studien, bei denen eine positive Assoziation zwischen dem Konsum von Fleischprodukten und dem Darmkrebsrisiko beobachtet wurde. Für rotes Fleisch ist die Beweislage weniger stark, weswegen auch die Risikoeinstufung geringer ausfällt.
                            Wenn man mal die Nitroso-Verbindungen außer Acht lässt, die beim Pökeln entstehen können und man auch die Auswirkungen des Verzehrs vegetarischen/veganen Lebensmitteln betrachtet hätte, wäre man zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Im Prozess der Lebensmittelherstellung können karzinogene Substanzen wie heterocyclische aromatische Amine (HAA) oder polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen. Diese Substanzen findet man daher auch in anderen Lebensmitteln wie z.B. Brot, Nudeln, Kaffee usw. Sobald organisches Material erhitzt wird, kann man das nicht vermeiden. Daher sind HAA und PAK und einige andere auch Bestandteil der Luftverschmutzung und ebenso in Holzspielzeug zu finden. Für einige dieser Substanzen ist bekannt bzw. wird vermutet, dass sie kanzerogen wirken. Trotzdem ist noch nicht völlig verstanden, wieso das Krebsrisiko durch die Aufnahme erhöht wird. Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass der Gehalt an karzinogenen Stoffen im Lebensmittel in Abhängigkeit von der Zubereitungsart variiert. So können z. B. beim Kochen oder Grillen und Braten vermehrt karzinogene Stoffe auch in Obst und Gemüse entstehen.
                            Diese Umstände und Zusammenhänge spielen in der bisherigen Berichterstattung zu der Veröffentlichung durch das Internationale Krebsforschungszentrum (IARC) – Teil der Weltgesundheitsorganisation (WHO) - leider eine untergeordnete Rolle!

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                              #15
                              Jürgen, ich finde Deine Überschrift genau richtig, weil sie wachrüttelt, provoziert und zur Diskussion einlädt.
                              Nichts ist schlimmer, als sich zu ducken und so zu tun, als sei nichts passiert.

                              Ich stimme mit meinem Vorredner überein, dass es sicherlich am hilfreichsten ist, die Angelegenheit sachlich zu betrachten, um Lösungen zu finden.
                              Für mich gibt es drei Ansätze in der Diskussion:

                              1. Argumente pro Fleisch sammeln und an die Verbraucher weitergeben
                              "Wenn wir also etwas tun wollen, so finde ich, sollten wir daran arbeiten Argumente zu sammeln, so wie es Herr Huber tun will, um diese Argumente bundesweit an jeder Wurst-und Fleischverkaufsstelle aufzuhängen bzw. durch eine breite Informationswelle in Zeitungen, Zeitschriften und dem TV bekannt zu machen. Möglicherweise kann hier eine "konzertierte Aktion" stattfinden."

                              2. Trends erkennen und die Produkte darauf abstimmen
                              Was kann die Fleischbranche daraus lernen? Geflügel- als Rindfleisch? Mehr Frischfleisch statt verarbeitetes Fleisch? Eisen reduziertes Fleisch?

                              3. auf die Bedürfnisse der Verbraucher eingehen
                              Wie könnte ein darmfreundliches Fleischprodukt aussehen?
                              "Wer in den letzen Jahren über sinkende Margen geklagt hat, hat jetzt ein reiches Betätigungsfeld. Darmfreundliche Fleischprodukte lassen sich sicher besser verkaufen als die Klassiker. Niemand möchte an Darmkrebs sterben, Also bitte, gebt den Leuten die Fleischprodukte mit denen das geht!"
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                                #16
                                Die Vorschlaege, inklusive meinem Vorschlag, sind lediglich Vorschlaege.
                                Die Fleischer koennen sich nun daran machen magen-und darmfreundliche Produkte zu entwickeln oder sie koennen eine Aufklaerungskampagne starten. Letztendlich koennen sie auch eine Eisenreduzierung forschungstechnisch auf den Weg bringen und moeglicherweise erfolgreich abschliessen. Wenn dann die Fleischer nach Beendigung all dieser Massnahmen in eine neue Pro-Fleisch-Kampagne gehen wollen und vor der Ladentuer stehen diejenigen welche die politische Macht haben diese Kampagnen zu unterbinden dann war alles fuer die Katz.
                                Sich dieses Thema nicht anzunehmen, es zur Seite zu schieben, das nenne ich Wegducken. Der angeborene Fehler alle Schuld zuerst einmal bei sich selbst zu suchen blockiert die objektive Wahrnehmung der Ursachen. Und die Ursachen in diesem speziellen Fall liegen eindeutig nicht bei den Fleischern, sondern sind politisch gesteuerte Aktionen mithilfe williger Medien.
                                Das Wegducken beginnt dann damit, dass man seitens der Geschaedigten beginnt sich selbst unglaubwuerdig zu machen, indem man direkt und indirekt Aktionen veranstaltet wie sie oben beschrieben sind, aufgrund einer in Gaenze nicht fundierten Aussage irgendeiner hoeheren Macht.
                                Durch die Kommentare der Fleischerkunden eruebrigt sich jede reisserische Ueberschrift wenn man sachlich, wie hier ueberwiegend ins Feld gefuehrt wird, an die Sache herangeht. Der Sachlichkeit muss aber eine nuechterne Betrachtungsweise voraus gehen die auch mal eine Pause beinhaltet um den Schweiss von der Stirn zu wischen.
                                Die Fleischer, die sich in den Zeitungen zu Wort meldeten haben es genau richtig gemacht. Sie haben mit Sachverstand und Humor erstmal den Wind aus den Segeln der Hetzer genommen. Das was 10.000-de Jahre als erstklassiges Nahrungsmittel zur Verfuegung stand soll nun ploetzlich eine Krankheit verursachen die im Promillebereich zum Tod durch Krebs fuehrt ? Laecherlich.
                                Haben an der ZZulV, an der gesamten Gesetzgebung zur Herstellung von Fleischprodukten nur Dummkoepfe gearbeitet die uns dem sicheren Krebstod zufuehren wollen ?
                                Weggeduckt wird sich wenn im Bundesrat Gesetze blockiert werden, die tatsaechlich das Verbraucherwohl beinhalten aber kein Einziger aus den Fleischerorganisationen gegen die Blockade Sturm laeuft. Und weggeduckt wird sich wenn an der Wahlurne dann doch das Kreuzchen wieder an die selbe Stelle kommt.
                                Bitte mal nachdenken bevor eine andere Meinung mit Wegducken interpretiert wird.
                                Und ja, ich habe mich angesprochen gefuehlt.
                                Wenn bei den naechsten Wahlen wieder fast alle Rathaeuser mit den Vertretern einer bestimmten Partei besetzt sind, dann brauchen wir uns ueberhaupt keine Gedanken mehr zu machen ob Fleisch Darmkrebs verursacht oder nicht. Dann ist das Thema ein fuer alle mal erledigt. Und der Beruf Metzger auch.
                                Uebrigens, die Fleischer sind nicht alleine. Es geht weiter..
                                https://de.screen.yahoo.com/giftig-s...130612576.html

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                                  #17
                                  Hallo Herr Römer,

                                  ich werde auf Ihre klasse Argumentation in meinem Unterricht verweisen. Hoffentlich schafft ihre Organisation diese sachliche Herangehensweise bei der Bewertung von unterschiedlichen Risiken, die aus der täglichen Konfrontation mit der Umwelt (inklusive Nahrungsaufnahme) resultieren, in den entsprechenden Medien einfließen zu lassen. .

                                  Übrigens, meine Einladung nach Kulmbach steht noch (bin dieses Jahr leider nicht beim Fleischkongress).

                                  mfg
                                  Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.04.2018, 09:23.

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                                    #18
                                    Hallo in die Runde,

                                    die Diskussion lässt mich zurzeit nicht zur Ruhe kommen (hatte heute schon Anrufe von Handwerkern wie zu argumentieren ist – habe diese u.a. auch auf das Fleischerforum verwiesen).

                                    Warum noch einmal die Schriftform von mir – in Zusammenhang mit der WHO Megastudie wird von den Medien die alte Nitrosoamin – Keule gezogen (wieder den Anforderungen an einer sachlichen Recherche).

                                    Dabei fällt mir immer ein Vortrag von Prof. Dr. Karl-Otto Honikel im Rahmen der Kulmbacher Woche ein (Quelle finde ich heute Abend leider nicht mehr). Die von ihm dabei dargestellten Untersuchungen ergaben, dass Fleischerzeugnisse nur für max. 25% der aufgenommenen Nitrite/Nitrate verantwortlich sind, der Rest kommt zum größten Teil vom Gemüse.

                                    Die darin enthaltenen Nitratmengen bis 7000 mg/kg („sau gesunder Rucola im Winter) sind zulässig. Aus diesem Nitrat wird im Lebensmittel (Mikroorganismen) bzw. in unserem Körper Nitrit. Daraus bildet der Körper dann auch ohne Grill die ganz ganz bösen Nitrosoamine. Das macht der einfach so. Aus Gemüse/Salat!!! Wenn dann ein Vegetarier z.B. lecker Kohlrabi auf den Grill legt – der geht anschließend nicht wegen den Ballaststoffen auf den Pott – nein der gesamte Körper wehrt sich gegen die gebildeten Nitrosoamine!

                                    Die duldbare tägliche Aufnahmemenge bei Nitraten liegt bei 3,7 g/kg Körpergewicht. Bei 75 kg entspricht dies 275 mg. Wenn ein Mensch diese Menge sein Leben lang isst – täglich!!! – besteht laut BFR kein gesundheitliches Risiko. Ich würde mir den Verzehr von einigen Salaten wirklich überlegen!

                                    Aus den Nitraten wird Nitrit. Wir geben bei speziellen Rohschinken maximal 300 mg/kg Nitrat zu. Bei Brühwürsten ist dieser Wert auf max. 150 mg/kg Nitrit begrenzt. Ich weiß, wenn ich jeden Tag 1 kg Rohschinken zu mir nehme habe ich ein gesundheitliches Problem – liegt aber nicht am Nitrit/Nitrat. Bei 100 g Hasenfutter (Rucola) am Tag – steigt das Risiko hinsichtlich Nitrosoamine.

                                    Wer mehr Wissen in seine Argumentation eingehen lassen will, einfach runterladen:

                                    http://www.bfr.bund.de/cm/343/fragen...ensmitteln.pdf

                                    Ich wäre richtig neugierig, ob die auf diesen Antworten resultierenden Studien dazu führen, den Verzehr von Gemüse und Salat genauso in Frage zu stellen, wie den Verzehr von Fleisch und Fleischerzeugnissen. Dazu müssten wir aber parallel unseren Teilzeit Vegetariern eine andere Ernährungsweise aufweisen die absolut im Trend ist. Ich hätte eine Idee – lecker Kalbfleisch, dry aged, regional usw. – bis vielleicht hin zu – Fett/Bindegewebe schmeckt.

                                    Ach so, hinsichtlich der Idee die Produktion von Erzeugnissen, die das Darmkrebsrisiko reduzieren werde ich mich auch noch melden
                                    Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.04.2018, 09:23.

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                                      #19
                                      Alternative – Fleisch/Fleischerzeugnisse mit geringerem Darmkrebsrisiko vermarkten?

                                      Wird im Forum vorgeschlagen. Für mich schon aus folgenden rechtlichen Gründen absolut kontraproduktiv:
                                      1. Jeder Metzger, der damit argumentiert gibt der WHO – Studie erst einmal uneingeschränkt Recht. Damit gesteht er ein, seit Jahrzehnten ein gesundheitsgefährdendes Lebensmittel unbewusst in den Verkehr gebracht zu haben. Wenn er zu dieser Erkenntnis auf der Basis der WHO Studie gekommen ist, muss er überspitzt davon ausgehen, dass seine Fleischerzeugnisse (im Sinne der Leitsätze – nicht nach 853/2004) aus Rotfleisch und/oder gepökelt und/oder gegart und/oder fermentiert usw. nicht sichere Lebensmittel im Sinne von Artikel 14 (2) a der VO (EG) 178/2002 darstellen (langfristige Folgen Artikel 14 Absatz 4, a). Diese Lebensmittel unterliegen dem Verkehrsverbot! Klasse Argumentationskette!
                                      2. Dass der Metzger irgendwie zum Ausdruck bringt, dass seine Fleischerzeugnisse ein geringeres Darmkrebsrisiko beinhalten. Das ist eine gesundheitsbezogene Angabe und unterliegt der VO (EG) 1924/2006 (Health Claims). Viel Spaß bei der wissenschaftlichen Überprüfung dieser Aussage. Mit „wahrscheinlich ist es hiermit, umgekehrt zu der Auswertung von Megastudien durch die WHO, nicht getan. Es muss der medizinische Beweis geführt werden. Ansonsten darf mit der Aussage Geflügelfleisch hat ein geringeres Darmkrebsrisiko nicht geworben werden, oder die EFSA stimmt irgendwann der Megastudie der WHO zu. Bis dahin – keine Aussage!

                                        Aus moralischen Gründen ist diese Argumentation ebenfalls kontraproduktiv.
                                      1. Mit der Argumentation hinsichtlich der Umstellung auf Geflügelfleisch (Massentierhaltung, Antibiotika, Schreddern¦) als Alternative bieten wir unseren Kritikern die nächste offene Flanke zum Angriff an. Der Hähnchenschenkel beim Metzgermeister in Konkurrenz zu den 2, € kg beim LEH? Selber Lieferant – selbe Probleme – aber mindestens 200% teurer.
                                      2. Am geilsten finde ich, den Anteil des Eisens im Fleisch zu reduzieren. Wie soll das erreicht werden? Gentechnik? Oder durch den kompletten Verzicht von Rauhfutter bei der Fütterung von Polygastriern? Also die Metzger sollen auf genmanipulierte und/oder kurzatmige (nicht artgerecht gehaltene) Tiere setzen um ein angebliches Darmkrebsrisiko zu minimieren?

                                        Es reicht für heute. Ich bin jetzt neugierig wie die „Fohlen spielen.
                                      Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.04.2018, 09:24.

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                                        #20
                                        Moin Herr E..
                                        Astrein Ihre Kommentare. Wuerde mir wuenschen, dass Sie daraus und den anderen Fakten aus Herrn Roemers Kommentar eine volksverstaendliche Abhandlung schreiben und der Oeffentlichkeit zukommen lassen.
                                        Duerfte ja ueber Kulmbach nicht so schwer sein.
                                        Fuer mich selbst werde ich ebenfalls die wichtigsten Passagen von Ihnen beiden verwerten.

                                        Hier noch die Feststellungen des von Ihnen erwaehnten Prof. Dr. Karl-Otto Honikel.
                                        http://www.metzgerei-ammon.de/fleisc...av=12&rubrik=1
                                        Speziell der Punkt 5, unterlegt mit Ihrer fundierten Argumentationskette muesste eigentlich dazu geeignet sein den WHO-Vorstoss zu parieren.

                                        In diesem Sinne¦
                                        Copy & Paste.
                                        LG
                                        Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 15.06.2016, 23:53. Grund: Namen in E. geändert

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                                          #21
                                          Hallo Herr Wuschel,

                                          wenn ich einmal ganz viel Zeit habe mach ich das, wofür die Verbände zuständig sind. Ich habe diese Zeit leider nicht. Bitte ehemalige BUFO (heutzutage MRI) nicht mit der Fachschule Kulmbach gleichsetzen - Sie haben #8 nicht richtig gelesen!!

                                          Übrigens, der Metzgerei Ammon Verweis ist nicht die Studie, die ich als Literaturstelle für Argumentationen heranziehen würde.


                                          Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.04.2018, 09:24.

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                                            #22
                                            Nun ja Herr E. , die Ammons sicher nicht aber den Wortlaut von Prof. Dr. Karl-Otto Honikel.
                                            Darauf aufmerksam machen wollte ich. Keine Reklame fuer eine Fleischerei.
                                            Ja stimmt. #8 habe ich nicht richtig gelesen. Ich war wohl wieder mal etwas zu hitzkoepfig.
                                            Ich hoffe das legt sich mit zunehmenden Alter.

                                            Da ich im Allgemeinen ein positiv denkender Mensch bin und meine Mitmenschen durch freudige Ereignisse aufheitern moechte,
                                            setze ich auch fuer Sie hier noch einige Links ein, bevor ich Ihnen eine gute Nacht wuensche.
                                            All the best
                                            LG
                                            wuschel

                                            Ein interessanter Artikel nebst lustiger Zeichnung hier:
                                            http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...-13879403.html

                                            Hier noch einige Kostproben der gefaehrlichsten Wurstsorten der Welt und andere Satiren
                                            http://www.titanic-magazin.de/newsticker/
                                            http://www.titanic-magazin.de/news/d...der-welt-7649/
                                            Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 15.06.2016, 23:53. Grund: Namen in E. geändert

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                                              #23
                                              Ich habe mich noch mal mit dem Thema Eisen beschäftigt, das Lt. der Studie ja mit ein Risikofaktor sein soll.
                                              Eisen ist ein wichtiges Spurenelement für den menschlichen Körper, das steht außer Frage. Der Mensch braucht felgende Mengen an Eisen:
                                              • Jungen zwischen 14 und 18 Jahren: 12 mg
                                              • Mädchen und Frauen: 15 mg
                                              • Männer zwischen 19 und 50: 10 mg
                                              • Schwangere: 30 mg
                                              • Stillende: 20 mg
                                              (Quelle: u.a. iron.medline.ch)
                                              Eisen aus tierischer Nahrung kann der Körper leichter verwerten aus pfanzlicher. Vitamin C erleichertert die Eisenaufnahme, Kaffee und schwarzer Tee erschwert sie.

                                              Eisengehalte von Lebensmitteln (bezogen auf 100g): (Quelle: Gesundheit.de)
                                              • Entenleber: 30 Milligramm
                                              • Schweineleber: 22,1 Milligramm
                                              • Kalbsleber: 7,9 Milligramm
                                              • Leberwurst: 5,2 Milligramm
                                              • Weizenkleie 16 Milligramm
                                              • Kürbiskerne 12,1 Milligramm
                                              • Sesam 10 Milligramm
                                              • Sojabohnen 8,6 Milligramm (enthalten jedoch auch ein Protein, das die Aufnahme von Eisen im Körper verringert)
                                              • Getrocknete Linsen 6,9 Milligramm
                                              • Mungbohnen: 6,8 Milligramm
                                              • Weiße Bohnen: 6 Milligramm
                                              • Erbsen: 5 Milligramm
                                              • Leinsamen 8,2 Milligramm
                                              • Pseudogetreide: Quinoa 8 mg und Amaranth 7,6 mg:
                                              • Hirse 5,9 mg
                                              • Pistazien 7,5 Milligramm
                                              • Hühnereigelb 7,2 Milligramm
                                              • Pfifferlinge 6,5 Milligramm
                                              • Champignons 1 Gramm
                                              Quelle: Onmeda.de, Angaben in mg/100g
                                              • Bierschinken 1,8
                                              • Blutwurst 1,9
                                              • Entenbrust 2,4
                                              • Entenleber 30,0
                                              • Fleischkäse, gebraten 1,3
                                              • Fleischwurst 2,5
                                              • Gans, Keule 2,0
                                              • Huhn, Brust 1,1
                                              • Kalbfleisch, mager 2,1
                                              • Kalbsleber 7,9
                                              • Kalbsleberwurst 9,2
                                              • Kaninchen 3,5
                                              • Lachsschinken 3,8
                                              • Lammfleisch, Keule 2,5
                                              • Rauch-/Bündnerfleisch 3,3
                                              • Rehfleisch 3,0
                                              • Rindfleisch, Filet 2,3
                                              • Rindszunge 3,0
                                              • Salami 2,7
                                              • Schweinefleisch, Filet 1,5
                                              • Schweineleber 15,8
                                              • Speck 0,8

                                              Ergänzende Informationen zur Bioverfügbarkeit auf VEBU.de

                                              Das bedeutet, dass man nicht generell sagen kann dass Fleisch und Wurst zu viel Eisen enthält. Wer morgens allerdings ein Rührei aus 2 Eiern ißt hat seine Tagesdosis schon erreicht. 150g Schweineleber reichen für 2 Tage. Ansonsten ist das wohl eher eher unkritisch. Insofern ist es wohl nicht nötig, den Eisengehalt von Fleischprodukten zu beeinflussen.

                                              Mehr zum Thema:http://www.gesundheit.de/ernaehrung/...tel/viel-eisen



                                              E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

                                              www.rose-fleischtechnik.de

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                                                #24
                                                Was ist mit den Maennern 50 Plus Henry ?
                                                Ansonsten danke fuer die Zahlen. Kann ich gut gebrauchen.
                                                Noch ein Tip : Nicht so viel Leberpfanne essen wenn man in Winterurlaub faehrt.
                                                In der Magnet-Schwebebahngondel koennte es passieren, dass man an der Decke haengt.
                                                Wuensche Dir einen schoenen, eisenfreien Tag.
                                                LG
                                                Zuletzt geändert von wuschel; 29.10.2015, 08:40.

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                                                  #25
                                                  Da habe ich rumgemotzt weil mir niemand eine Antwort auf meine Fragen gab und finde nun bei Sandra Schroeder die Begruendung warum dies so gewesen sein koennte.
                                                  Wundert es da noch jemand, dass der Beruf, das Berufsbild, die Verteidigung der Berufswerte und alles andere was mit unserem Beruf zusammen haengt ununterbrochen den Bach runter geht?
                                                  Schaut euch mal eure Vertretungen an, die Sandra Schroeder via Internet besucht hat.
                                                  DAS ist eine Katastrophe¦
                                                  http://sandraschroeder.de/

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                                                    #26
                                                    @ Wuschel: Männer ab 50 fallen wohl in eine besondere Klasse :-) . "Auch bei Senioren, Sportlern, regelmäßigen Blutspendern oder Vegetariern kann der Eisenbedarf höher sein als üblich, schreibt das Gesundheitsportal "Onmeda" – Ähnliches gilt auch für Menschen, die beispielsweise an Blutkrankheiten,Rheuma oder Tumoren leiden."
                                                    Quelle


                                                    E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

                                                    www.rose-fleischtechnik.de

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                                                      #27
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                                                        #28
                                                        Heute hat sich Udo Pollmer mit dem Inhalt der bewußten Pressemitteilung der WHO zu der bisher nicht veröffentlichten Studie befasst. In seiner Kolumne im Deutrschlandfradio lässt er kein gutes Haar daran. Das beginnt schon damit, dass es gar keine 800 Studien zum Fleisch- und Wurstverzehr gibt, die wissenschaftlichen Kriterien entsprechen. Er endet mit folgendem Satz:

                                                        Da Fleisch und Innereien von Anbeginn der Menschwerdung den Homo sapiens als Grundnahrungsmittel begleitet haben, wären doch alle, die es nicht vertragen, längst rausgemendelt – oder? Mahlzeit!
                                                        Nachzulesen hier:

                                                        http://www.deutschlandradiokultur.de...icle_id=335458
                                                        Thomas Pröller

                                                        Fleischermeister
                                                        Dipl. Ing. Lebensmitteltechnologie

                                                        mailto:thomas@proeller.de

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                                                          Hallo in die Runde und Danke fuer den Hinweis Thomas.
                                                          Womit einmal mehr registriert werden muss, dass es sich um eine politische Aktion handelte.
                                                          Was sich dahinter versteckt braucht man, glaube ich, auch nicht mehr zu erklaeren.
                                                          Das Einzige was nun meiner Meinung nach zu tun ist, waere ein Ueberdenken der Fleischer, ob sie noch in einem tatenlos zusehenden, Beitraege kassierenden Verband bleiben oder sich anders organisieren um ein zukunftstraechtiges Modell auf den Weg zu bringen.

                                                          Ich koennte mir, wie schon erwaehnt, eine wissenschaftliche untermauerte, allgemeinverstaendliche DIN-A4- Seite vorstellen, die jeder Fleischer ausdrucken und den Kunden uebergeben kann. Daneben eine etwas groessere Abwandlung die man ueber die Medien verbreitet.
                                                          Das waere doch mal eine Aufgabe, die erfuellt werden sollte um die Fleisch-und Wurstprodukte aus dem Blickfeld Gesundheit nehmen.

                                                          Es ist mir nicht bekannt ob es noch Metzgergesellen-Vereine gibt, kann aber bestaetigen, dass ich ueber diesen Verein in meiner Heimatstadt und den monatlich stattfindenden Versammlungen zum Beruf kam.
                                                          Da wurde diskutiert, gelacht und jedermann konnte die Metzgergesellen als verantwortungsvolle Menschen und nicht als Monster erleben.
                                                          In diesem Sinne..

                                                          Schoenes Wochenende

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                                                            Hallo!

                                                            ist der Verbraucher wirklich so naiv und glaubt so einen Quatsch???

                                                            Ich widme dem Thema ungerne Zeit, weil es nicht der Rede Wert ist. Nach wie vor sehe ich ganz entspannt in die Zukunft der Fleischbranche, allerdings nicht mehr in die der WHO!!

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                                                              Die WHO rudert zurück!

                                                              Offensichtlich hat es jetzt eine erste Reaktion der WHO in die richtige Richtung gegeben. siehe hier: http://www.welt.de/newsticker/articl...s-zurueck.html

                                                              Was erschreckend ist, da wird eine ganze Gruppe jahrtausendalter Lebensmittel pauschal als krebserregend verdächtigt, obwohl eine Angabe was dann wirklich vertretbar ist oder nicht gar nicht bekannt ist.

                                                              Und: Üblicherweise werden in dieser IARC-Liste einzelne Substanzen aufgeführt. Es ist höchst selten, dass bei Stoffen Stoffgemische oder gar ganze Produktgruppen pauschal verdächtigt werden. Zwar werden auch Alkoholische Getränke als Krebserregend eingestuft, aber hier liegt die Betonung klar auf Alkohol, und das ist eine chemischer Stoff. Fleisch ist bekanntlich nicht mit einer chemischen Formel zu erfassen. Es gibt zig verschiedenen Arten von Fleisch, tausende Wurstsorten und alles wird in einer Studie mal eben so über einen Kamm geschert. Das ist genauso unsinnig wie die Aussage "Obst macht Durchfall".





                                                              E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

                                                              www.rose-fleischtechnik.de

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                                                                #32
                                                                Herr Huber hat den Start der Diskussion mit "Super Gau" provoziert - die Aussage war vielleicht überspitzt - aber er hat Recht! Auch wenn von der WHO zurück gerudert wird (50g/d), jeder 7.! will nach diesem Medienrummel seinen Fleischkonsum überdenken. Zum Schluss ist das dann vielleicht nur jeder 50 - 100- ste, entspricht aber wieder 1% weniger Umsatz auf einem Angebotsmarkt!!

                                                                Diese 1% weniger - kombiniert mit dem aus dieses PR - Kampagnen resultierenden "Negativimage" - ja - man muss es so nennen - führt dazu, dass nicht nur das Ansehen der Produkte/Branche weiter sinkt. Nein - zusätzlich wird der für die Ernährung hochwertige Rohstoff Fleisch und die daraus resultierenden Produkte mit großer Wahrscheinlichkeit noch "preiswerter" angeboten werden. Ich habe es einen weiteren Sargnagel genannt - man kann es auch eine Spirale nennen, deren Steigung nach unten sich wieder einmal nicht zu unserem Gunsten verändert hat.

                                                                Was mich erschreckt, alle Top Argumentationen (z.B. letzte afz) dringen nicht nach außen. Warum???

                                                                Fehlt vielleicht unseren Verbänden seit Jahrzehnten die ausreichende finanzielle Unterfütterung, um richtig aktiv zu werden? Warum - das wäre ein gesondertes Thema im Forum wert.

                                                                Jetzt provoziere ich (auf der Basis von gut gefüllten Gefrierschränken) - es ist wirklich nur ein Joke!!!!

                                                                I have a dream!

                                                                These: Da sich alle Metzger bewusst sind, dass sie in ihrer Verantwortung als Lebensmittelunternehmer keine nicht sicheren Lebensmittel in den Verkehr bringen dürfen, stellen alle fleischverarbeitende Betriebe mit sofortiger Wirkung die Produktion und den Vertrieb von Fleisch und Fleischerzeugnissen bis zur Klärung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit dieses hochwertigen Lebensmittel ein. Es wird für alle Mitarbeiter Antrag auf Kurzarbeit gestellt.

                                                                Auswirkung: Wir werden ohne Fleisch die Bevölkerung von D (plus Flüchtlinge) nicht mehr ausreichend mit Energie versorgen. Wir "fressen" dann sehr schnell wieder in der jahrtausendlangen Tradition der Menschheit - ich brauche ein Mittel zum Leben - und mir ist es egal, woher die Energie kommt!

                                                                Ergebnis: Die daraus resultierenden Auswirkungen führt vielleicht zu einem Umdenken hinsichtlich der Funktion unserer Nutztiere - ein unentbehrlicher Energiespeicher, der das Überleben und die Entwicklung der Menschheit überhaupt erst ermöglicht hat! Diese neue Denke würde zu einer Versachlichung bei der Bewertung der arbeitsteiligen Gewinnung und Verarbeitung von Lebensmitteln beitragen.

                                                                Wie hat unser dauerrauchende Altkanzler gesagt " Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen". Ich werde mal wegen einem Termin nachfragen.
                                                                Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.04.2018, 09:25.

                                                                Kommentar


                                                                  #33
                                                                  Guten Tag Herr E..
                                                                  Nehmen Sie sich bitte eine Tasse Kaffee, es koennte etwas laenger dauern.

                                                                  Mit einer Aussage von Katharina Eisenloeffel will ich mal den Kern meiner Einstellung umreissen :
                                                                  Das Unwesentliche wird hochgespielt, um vom Wesentlichen abzulenken.
                                                                  Mit dem Wesentlichen bezeichne ich den politisch gewollten Rueckgang des Fleischverbrauches durch vielerlei Massnahmen, auch fadenscheinige, grenzwertige, einhergehend mit der Foerderung alternativer Ernaehrungsweisen und Lebensmitteln mit dem Ziel, diese alternativlos zu machen.

                                                                  Das es immer schon jemanden gab der das was passiert vorausgesehen hat, wurde schon von Fernandel bemerkt, ist mir aber zu allgemein, denn das was jetzt passiert konnte tatsaechlich vorausgesehen werden.
                                                                  Wie vieler Warnschuesse bedarf es denn den Fleischern, den Verbaenden und den jetzigen Hallo Wach-Rufern, bis zur Reaktion? Versagen auf ganzer Linie.

                                                                  Und,-hat das etwas mit Geld zu tun? Ich glaube nicht, dass es etwas mit Geld zu tun hat. Ich glaube eher, dass es eine Einstellungssache ist, eine innere Unbekuemmertheit die hier das fast beamtenmaessige Verhalten der einzelnen Fleischer und deren Verbaende kennzeichnen. Schauen Sie sich bitte die Kommentare hier an :
                                                                  http://sandraschroeder.de/derfleisch...ster/#comments

                                                                  Wird an dieser Stelle nicht das ausgesagt, was ich schon seit Jahren reklamiere ohne das ich davon einen persoenlichen oder geschaeftlichen Nutzen haette?
                                                                  Ging es mir mit 12 unbeantworteten Anfragen bei den Innungen nicht so wie es allen Kunden ging die dort um eine Erklaerung/Aufklaerung baten. Da kann man sich schon mal (ver)zweifel(n)t an den Kopf fassen.

                                                                  Da ich die fruehen Morgenstunden nutze um Nachrichten aus der Heimat zu lesen entgehen mir moeglicherweise nicht so viele Nachrichten wie sie dem Ottonormalleser in Deutschland entgehen. Doch wer diese Nachrichten liesst kann sich Einem nicht verschliessen. Es wird eine Springer- und Burdagesteuerte mediale Gehirnwaesche vollzogen die ein Beispiel nur in der Verfaelschung der deutschen Geschichte findet.

                                                                  Mein Zaehlwerk zeigte im folgenden Artikel 3854 Woerter an, wovon 48 die Woerter Krebs und krebserregend sind.
                                                                  http://www.focus.de/gesundheit/ratge...d_5056539.html

                                                                  Diesem Artikel, bei dieser und anderen Zeitschriften sind schon einige, aehnliche Artikel in den Monaten und Jahren voraus gegangen, ohne dass man eine wesentliche Reaktion der Fleischer und deren Verbaende lesen konnte. Mit dieser Haeufung der o.g. Woerter in nur 1 Artikel wird auch dem letzten Bedenkentraeger das Wort Krebs nachhaltig in das Gehirn gehaemmert. Das ist Gehirnwaesche vom Feinsten.

                                                                  Selbstredend wird dann schon in der selben Zeitschrift, ein paar Artikel unter dem Krebs-Artikel die Alternative als Weihnachts-Gesundheitsloesung angeboten.
                                                                  http://www.focus.de/finanzen/news/un...d_5056895.html
                                                                  Thermomix gegen billigen Mixer: Das taugen Smoothie-Geräte.

                                                                  Einmal ganz davon abgesehen, dass sich mir die Nackenhaare stellen wenn ich sehe wie die Deutsche Sprache ausgehoehlt und schrittweise abgeschafft wird, sendet dieser, als Warentest kaschierte, Artikel doch genau die Alternative zu Fleisch. Naemlich zerkleinertes Obst und Gemuese als Energiespender mit vielen Vitaminen und Mineralien. Erst am Schluss des Artikels, und genau so wie im IARC-Bericht, wird dem augenmueden Leser dann die Wahrheit geschildert. Zitat: Die Wissenschaftler sind sich übrigens einig, dass der Körper durch das Pürieren nicht mehr Vitamine aufnimmt als durch normales Kauen. Zitatende.
                                                                  Also,-was ist der Kern dieses Artikels,-was ist die Botschaft? Die Botschaft ist, esst mehr Obst und Gemuese an Stelle von Fleisch. Dabei bin ich fest davon ueberzeugt, dass ein Gemuesemix, in solch konzentrierter Form ein Cocktail ist, welcher saemtliche koerpereigenen Abwehrkraefte auf den Plan ruft.

                                                                  Fleisch noch preiswerter zu machen halte ich fuer einen Fehler. Es ist mir kein Berater in der Fleischbranche bekannt, der nicht das Ziel hat in den einzelnen Betrieben kostenreduzierend zu agieren. Oft auf Kosten der Produktqualitaet und noch oefter mit dem Ergebnis der preislichen Spiralwirkung nach unten.
                                                                  Aeusserst selten, dass durch die Aufwertung der Produkte eine Preissteigerung bewirkt werden kann. Wenn man eingehend analysiert und bewertet, das ein Golddoeschen Katzenfutter zu 100g mit Huehner-, Pute-, Wild- oder Rindfleisch 1.22 bis 10.74 € !! kosten und vergleicht es mit 100g Lyoner geschnitten mit Preisen von 1.39 bis 1.69 € dann beinhalten die Erkenntnisse darueber saemtliche, in der Fleischbranche gemachten Fehler. Wenn ich also etwas wertvolles essen will, dann muss ich zu einer Dose Katzenfutter greifen oder nicht?
                                                                  Was ist denn dagegen noch an der Lyoner wertvoller? Dies zum Einen.

                                                                  Zum Anderen war der moegliche Mangel an finanziellen Mitteln nicht immer so gegeben wie er es nun zu sein scheint, was ich aber nicht glaube. Welche Oeffentlichkeitswirksamkeit bringt es denn dem einzelnen Fleischermeister, wenn fuer eine gewisse (hohe) Summe Geld ein Schneidebrettchen oder ein Schuerzenlogo entwickelt und ihm zum Kauf und Weiterverkauf angeboten wird?
                                                                  Von Alleinstellungsmerkmalen will ich erst garnicht schreiben. Sowas hat jeder, wenn er sich ein paar Euro fuer Werbung zur Seite legt. Wozu braucht man da eine Vertretung?

                                                                  Betrachten wir uns einmal kurz den Mitgliederschwund bei den Innungen, kommen wir zwangslaeufig zu folgenden Ergebnissen :
                                                                  1.) Es fuehrte und fuehrt aus vielerlei Gruenden (Geschaeftsschliessungen durch Nachwuchsmangel, nicht mehr mitbewerberfaehig, schlechtes Allgemeinansehen etc.) zu einem Mitglieder- und damit Kapitalschwund.
                                                                  2.) Sind die finanziellen Beitraege fuer viele Fleischer zu hoch, die wiederum an den Leistungen der Vertretungen gemessen werden. Das Preis-Leistungsverhaeltnis stimmt fuer viele nicht, was uebrigens an der neuen Krebs-Gegenaktion bis jetzt klar sichtbar wird.
                                                                  3.) Die Leistungen stehen also fuer viele Fleischer nicht im Verhaeltnis zu dem Nutzen den sie aus der Mitgliedschaft sehen, wobei die Vertretungen m.M.n. uebersehen, dass die goldenen Zeiten uneingeschraenkten Umsatzes bei den Fleischern ein fuer alle Mal vorbei sind.
                                                                  4.) Wo sind im Zusammenhang mit Geld denn die Fleischgroessen wie Toennies, Zimbo, Wiltmann, Abraham und Co.? Ist diesen Herrschaften auch das Geld und/oder die Argumentation ausgegangen?

                                                                  Zu Ihrem Traum faellt mir nichts mehr ein. Bzw. es faellt mir soviel positives und auch negatives ein, dass mir einige Moderatoren wieder den Vorwurf machen wuerden ich wuerde Romane schreiben. Soviel sei meinerseits dazu bemerkt. Moeglicherweise waere das ein erholsamer Schock. Moeglicherweise aber auch nicht. Fest steht fuer mich, dass solche Diskussionen nur in einer vollgefressenen Gesellschaft aufkommen koennen. Wer Hunger hat der diskutiert nicht.

                                                                  In Suedkorea ist das Krebsthema gar kein Thema. In Japan ebenso wenig. In China kam eine 60-minuetige Sendung mit einem Lebensmittel-Prof. nebst Team zu dem Thema, welcher dann ganz exakt beschrieb was mit dem menschlichen Koerper geschieht wenn man Rot-Fleisch bzw. Wurst daraus isst. Er hat in dieser Sendung alle Argumente des IARC ad absurdum gefuehrt.
                                                                  Mir stellt sich in diesem Zusammenhang aber noch eine andere Frage.
                                                                  Wieso waere eine Revolution in Deutschland moeglich wenn man von heute auf morgen das Fussballspielen und die Bundesliga verbieten wuerde aber bei einem gravierenden Ernaehrungseinschnitt nicht? Ist die Spassgesellschft so vollgefressen, dass es sie mehr interessiert wie Kaltnackig gegen Warmangezogen spielte als das was auf den Teller kommt?

                                                                  Zum Schluss nochmals mein Appell an die Verantwortlichen der Innungen und der gesamten Fleischbranche.
                                                                  Diese Gehirnwaesche auf Kosten der Fleischer muss beendet werden!
                                                                  Es muss eine wissenschaftlich unterfuetterte Gegenkampagne stattfinden, die massivst !! mit den hirnrissigen Argumenten gegen Fleisch und Produkten daraus aufraeumt. Sonst wird das nix mit der Rehabilitation.

                                                                  In diesem Sinne Herr E..
                                                                  Schoenen Tag noch Ihnen und den Kollegen.
                                                                  Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 15.06.2016, 23:54. Grund: Namen in E. geändert

                                                                  Kommentar


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                                                                    Hallo zusammen,

                                                                    Ich hatte ja zugesagt, dass ich eine entsprechende Argumentationshilfe den Metzgern zur Verfügung stelle. Ich habe gestern und heute an ca. 160 Betriebe der Fleischwirtschaft das beiliegende PDF Dokument versendet.
                                                                    ich denke das ist auch im Sinne von Wuschel.
                                                                    Der Verband der deutschen Fleischwarenindustrie hatte es sich relativ einfach gemacht und nur ein kurzes Statement angegeben. Der Deutsche Fleischer-Verband hat sich da schon mehr Mühe gemacht. Hat allerdings aus meiner Außenwahrnehmung seine Dokumente nicht ausreichend publiziert.
                                                                    In der von mir geschriebenen Stellungnahme/Handlungsempfehlung habe ich mich bewusst nicht in aller Ausführlichkeit geäußert. Das liest nämlich sonst keiner mehr.
                                                                    Ich maße mir nicht an, eine absolut objektive Zusammenfassung des Kenntnisstandes erstellt zu haben. Dafür bin ich zu sehr persönlich betroffen. Es sollte eine Hilfestellung für die Metzger/Fleischer und Fleischerfach-Verkäuferinnen darstellen, um dem Kunden fundierte Antworten geben zu können.
                                                                    Infoschreiben _ Fleisch 11-2015 = meine Argumentationshilfe
                                                                    1507 _ DFV kompakt = Rundschreiben des Deutschen Fleischerverbandes
                                                                    Kid _ 2013 _ C 18-21 _ Darm = Informationsschreiben zum Thema Darmkrebs
                                                                    Fleischverbrauch in der EUsel= Grafik zum Fleischkonsum in verschiedenen EU-Ländern
                                                                    Angehängte Dateien
                                                                    Liebe Grüße

                                                                    Jürgen Huber
                                                                    Huber Consult e.K.

                                                                    Metzgermeister, Betriebswirt d. Hdw.
                                                                    staatl. gepr. Fleischtechniker
                                                                    REFA-Prozessorganisator
                                                                    Unternehmercoach
                                                                    Fachberater für die Fleischwirtschaft

                                                                    www.fleischer-beratung.de

                                                                    Kommentar


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                                                                      Zitat von wuschel Beitrag anzeigen

                                                                      Fleisch noch preiswerter zu machen halte ich fuer einen Fehler. Es ist mir kein Berater in der Fleischbranche bekannt, der nicht das Ziel hat in den einzelnen Betrieben kostenreduzierend zu agieren. Oft auf Kosten der Produktqualitaet und noch oefter mit dem Ergebnis der preislichen Spiralwirkung nach unten.
                                                                      Aeusserst selten, dass durch die Aufwertung der Produkte eine Preissteigerung bewirkt werden kann. Wenn man eingehend analysiert und bewertet, das ein Golddoeschen Katzenfutter zu 100g mit Huehner-, Pute-, Wild- oder Rindfleisch 1.22 bis 10.74 € !! kosten und vergleicht es mit 100g Lyoner geschnitten mit Preisen von 1.39 bis 1.69 € dann beinhalten die Erkenntnisse darueber saemtliche, in der Fleischbranche gemachten Fehler. Wenn ich also etwas wertvolles essen will, dann muss ich zu einer Dose Katzenfutter greifen oder nicht?
                                                                      Was ist denn dagegen noch an der Lyoner wertvoller? Dies zum Einen.

                                                                      Zum Anderen war der moegliche Mangel an finanziellen Mitteln nicht immer so gegeben wie er es nun zu sein scheint, was ich aber nicht glaube. Welche Oeffentlichkeitswirksamkeit bringt es denn dem einzelnen Fleischermeister, wenn fuer eine gewisse (hohe) Summe Geld ein Schneidebrettchen oder ein Schuerzenlogo entwickelt und ihm zum Kauf und Weiterverkauf angeboten wird?
                                                                      Von Alleinstellungsmerkmalen will ich erst garnicht schreiben. Sowas hat jeder, wenn er sich ein paar Euro fuer Werbung zur Seite legt. Wozu braucht man da eine Vertretung?
                                                                      lieber Wuschel,

                                                                      natürlich engagieren mich die Kunden, um effizienter, kostenschonender zu arbeiten, oder um mehr Umsatz zu machen. Der wesentliche Punkt beispielsweise bei der Herstellung der Wurstwaren ist doch, dass man die Artikel mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis in den Wurstwaren verarbeitet. Dabei steht für mich die Qualität der Artikel durchaus im Vordergrund. Es ist vielmehr so, dass sich viele Metzger gar nicht an das Thema Rezepturoptimierung herantrauen, weil sie damit nur eine schlechtere Qualität verbinden. Nur wenige fragen sich, ob die Artikel die sie im Moment dafür verwenden, an dieser Stelle am optimalsten sind. Ich möchte das Thema jetzt nicht weiter ausführen, da wir dafür einen separates Thema aufmachen sollten.
                                                                      Ich persönlich fände es besser, wenn Sie in ihrer Argumentation beim Thema blieben. Die Gefahr ist relativ groß, dass sonst das ursprüngliche Thema verloren geht.
                                                                      Liebe Grüße

                                                                      Jürgen Huber
                                                                      Huber Consult e.K.

                                                                      Metzgermeister, Betriebswirt d. Hdw.
                                                                      staatl. gepr. Fleischtechniker
                                                                      REFA-Prozessorganisator
                                                                      Unternehmercoach
                                                                      Fachberater für die Fleischwirtschaft

                                                                      www.fleischer-beratung.de

                                                                      Kommentar


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                                                                        Hallo Herr Huber,

                                                                        als jemand, der gezwungen ist Schriftstücke mit Noten zu bewerten, würde ich Ihrem Infoschreiben (Infoschreiben _ Fleisch 11-2015 = meine Argumentationshilfe) ein glattes "sehr gut" geben - obwohl bei mir diese Note in den beiden letzten Jahrzehnten wirklich vom Aussterben bedroht ist. Chapeau! Danke.

                                                                        An Kollegen Wuschel - wie die Medien usw. usf., darum geht es mir nicht. Wie sagt Priol in seinem aktuellen Programm so schön (Gedächtnisprotokoll): "Pressefreiheit war in den 50- iger Jahren die Freiheit der 200 einflussreichsten (reich!) Familien. Es hat sich was geändert - es sind weniger geworden." Ganz andere Baustelle!!!

                                                                        Ich will, dass die Forenleser darüber nachdenken, warum z.B. ein Herr Huber kostenlos (außer a bißchen Werbung) mehr Argumente liefert als bezahlte Vertreter der Branche. Das Fleischerforum ist wahrscheinlich wirklich das größte Forum der Fleischbranche.
                                                                        Eine Aussage von QS haben wir - werden die Diskussionen, die hier geführt werden von den Innungen/Verbänden überhaupt verfolgt bzw. wahrgenommen???
                                                                        Wir als Fachschule versuchen Flagge zu den Problemen der Fleischbranche in diesem Forum zu zeigen. Ich kann fachliches Wissen vermitteln - ich kann bei gewissen Fragen provozieren. Ich habe aber nicht die Möglichkeit (Zeit ist oft der begrenzende Faktor) für eine sachliche Argumentation jedes Mal die entsprechenden Informationen zu recherchieren/selektieren (werden mir auch nicht zugestellt - bin nur Zweit- /Drittverwerter).

                                                                        Ich versuche immer Lösungsansätze zur Diskussion anzubieten - mit a weng Provokation:

                                                                        1. Wenn die Verbände es nicht machen - warum sollte das Forum nicht längerfristig zum medialen Gegenpart aufgebaut werden (überspitzt - der Boode/Foodwatch der Fleischbranche!).

                                                                        2. Wenn sich das Unternehmen (Forum) diesem Ziel stellt - welche Schritte sind dafür erforderlich?

                                                                        3. Wenn die Schritte beschrieben sind - wer sind die Partner für die Schritte?

                                                                        4. Wenn Partner und Schritte definiert sind - wie wird man auf das "Forum" zum Thema Fleisch aufmerksam (z.B. Seite 1 bei Onkel Google)

                                                                        5. Wie schafft es das Forum, Aushängeschilder für die Argumentationskette zu gewinnen (von Raab bis Pollmer???)

                                                                        6. Das entscheidende - wie schafft man es die Branche zu überzeugen, massiv finanzielle Mittel in eine andere, vielleicht sogar effektivere Form der Öffentlichkeitsarbeit zu investieren - wo diese Investoren auch weiterhin nur einfache Forenmitglieder sind.

                                                                        7. Jetzt zum Schluss die Frage - was habe ich geraucht - Antwort: Rotwein raucht man nicht!

                                                                        Ich glaube es wäre gut wenn durch Herrn Besser vielleicht ein Thema aufgemacht wird, wie das "Forum" zu einer stärkeren Medienwirkung außerhalb unseres "Dunstkreises" beitragen könnte. Ist das überhaupt gewollt, oder wollen wir uns auch weiterhin im inneren Zirkel bewegen? Ich weiß nicht, wie diese Fragestellung ausgehen wird -

                                                                        diese mal bleibe ich eben einfach neugierig
                                                                        Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.04.2018, 09:26.

                                                                        Kommentar


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                                                                          Guten Tag Herr Huber.
                                                                          Erstmal Danke fuer die sachlich Antwort, die Bereitstellung der Informationen und vor allen Dingen fuer die Veroeffentlichung Ihres Rundschreibens an Ihre Kunden. Da ich die Schulnotenvergabe in Deutschland fuer veraltet und nicht treffsicher halte, bewerte ich die mir abgelieferten Arbeiten mit Punkten von 10-100. Bei mir haetten Sie fuer Ihr Aufklaerungsschreiben 100 Punkte bekommen, womit ich mich direkt an die Bewertung von Herrn E. anschliesse.
                                                                          Bitte erteilen Sie mir die Erlaubnis Ihr Rundschreiben in die chinesische Sprache zu uebersetzen, um es in der Webside meines Unternehmens verwerten zu koennen.
                                                                          @ Herrn E..
                                                                          Entgegen Ihrer Meinung bin ich der Meinung, dass die Veroeffentlichung nicht fundierter, wager Erkenntnisse durch beeinflusste Medien keine andere Baustelle sind, sondern die Wurzeln allen Uebels, welche in immer kuerzer werdenden Perioden fundamentale Erschuetterungen in der Fleischbranche verursachen. Fuer mich laeuft das alles auf die Parole hin : "Kauft nicht beim ..Fleischer".
                                                                          Wenn Sie eines Tages alleine in den Unterichtsraeumen stehen (was ich mir ganz und gar nicht wuensche), werden Sie das moeglicherweise verbittert zur Kenntnis nehmen muessen.
                                                                          Dem vorzubeugen und ggf. mit einer starken Reaktion entgegen zu wirken, dafuer halte ich Ihren Vorschlag an die Geschaeftsleitung des Fleischerforum fuer geeignet. Ich wuerde mir wuenschen, dass man in Wiesbaden darueber nachdenkt. Wobei das Rad nicht neu erfunden werden muesste. Die Pflege der vorhandenen Facebook-Seite und die Mitgliedschaft in den vielfaeltigsten, mitgliederstarken Gruppen wuerde m.M.n.einen bundesweiten Aufklaerungseffekt erzielen.

                                                                          Auf das Ergebnis bin ich gespannt.
                                                                          Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 15.06.2016, 23:55. Grund: Namen in E. geändert

                                                                          Kommentar


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                                                                            Guten Tag,

                                                                            vielen Dank für Ihre Anregungen.

                                                                            Ich möchte Ihnen gerne ein kurzes Feedback zu den o.g. Punkten geben.
                                                                            Aktuell bedarf meine Aufmerksamkeit vielen Themen, so dass ich mich am Forum nur bedingt beteiligen kann.

                                                                            1. Wenn die Verbände es nicht machen - warum sollte das Forum nicht längerfristig zum medialen Gegenpart aufgebaut werden (überspitzt - der Boode/Foodwatch der Fleischbranche!).
                                                                            Gerne. Ich freue mich, wenn Sie uns dabei unterstützen.

                                                                            2. Wenn sich das Unternehmen (Forum) diesem Ziel stellt - welche Schritte sind dafür erforderlich?
                                                                            Viele Schritte wären meiner Meinung nach erforderlich. Unter anderem eine sukzessive Weiterentwicklung des Systems. Die Fleischbranche ist konservativ und zäh. An unserer/m Bühnenpräsentation / Messestand-Auftritt auf der SÜFFA lies sich folgendes feststellen: die Nutzer registrieren sich (täglich) im Fleischerforum, verhältnismäßig gesehen beteiligt sich an den Themen jedoch nur selten jemand. Dabei können wir (Sie übrigens auch) einsehen, dass die registrierten Nutzer qualitativ hochwertige Ausbildungen / Positionen im Angestellten / Selbstständigen Verhältnis haben.

                                                                            3. Wenn die Schritte beschrieben sind - wer sind die Partner für die Schritte?
                                                                            Es gibt einige potentielle Partner, z.B. die Verlage unserer Branche. Hier besteht auch bereits schon ein Dialog. Leider nur wenig Interesse, da wir mit dem Projekt "Fleischportal DACH GmbH" als Konkurrenz angesehen werden. Darüber hinaus wären sicherlich einige Verbände und / oder Großunternehmen der Fleischwirtschaft interessant. Vielleicht können Sie uns auch hier weiterhelfen.

                                                                            4. Wenn Partner und Schritte definiert sind - wie wird man auf das "Forum" zum Thema Fleisch aufmerksam (z.B. Seite 1 bei Onkel Google)
                                                                            Google ist sicherlich einer der aktuell besten Quellen, wo die meisten (ca. 60 %) User herkommen. Nun, wie funktioniert Google? Sie stellen eine Suchanfrage und da wo Text / Inhalt ist werden auch die Nutzer hingeleitet. Dies war einer der Gründe, warum wir uns entschieden haben, im Jahr 2014 das Fleischerforum zu kaufen. Anfang 2015 haben wir aus dem selben Grund www.meat-n-more.info übernommen. Innerhalb der IT- und SEO Branche sagt man dazu: "Content ist King". Übrigens: sicherlich kommt es darüber hinaus auf viele, weitere Faktoren an, wann eine Webseite als qualitativ hochwertig / wichtig angesehen wird. Versuchen Sie aber einfach mal nach "Fleischermeister Gehalt" oder "Fleischtechniker Schulen" zu googlen.

                                                                            5. Wie schafft es das Forum, Aushängeschilder für die Argumentationskette zu gewinnen (von Raab bis Pollmer???)
                                                                            Ich denke, das kommt vielleicht irgendwann bis hin zum Pollmer, der Raab hört ja ohnehin schon bald auf (schon wieder ein Metzger weniger). Sie können das Fleischerforum übrigens durch den Butten auf der Startseite - unten recht - weiterempfehlen. Wir haben einige Besucher auf der SÜFFA angesprochen, ob sie das Fleischerforum denn bereits kennen. Ca. 50 % antworteten mit Ja, sie würden es kennen, als Kommunikationsinstrument würde jedoch das WhatsApp oder Facebook im Rahmen einer Schulklassen-Gruppe ausreichen.

                                                                            6. Das entscheidende - wie schafft man es die Branche zu überzeugen, massiv finanzielle Mittel in eine andere, vielleicht sogar effektivere Form der Öffentlichkeitsarbeit zu investieren - wo diese Investoren auch weiterhin nur einfache Forenmitglieder sind.
                                                                            Ein Indiz dafür, dass Online-Werbung gut funktionieren kann, sehen wir am Beispiel von Fleischbranche.de. Mittlerweile arbeiten wir mit den führenden Unternehmen der deutschen Fleischbranche zusammen. Investoren sind jederzeit Willkommen, heute erst wurden einige / mehrere (für eine höhere Summe) gesucht.


                                                                            Ich glaube es wäre gut wenn durch Herrn Besser vielleicht ein Thema aufgemacht wird, wie das "Forum" zu einer stärkeren Medienwirkung außerhalb unseres "Dunstkreises" beitragen könnte. Ist das überhaupt gewollt, oder wollen wir uns auch weiterhin im inneren Zirkel bewegen? Ich weiß nicht, wie diese Fragestellung ausgehen wird.
                                                                            Selbstverständlich ist das gewollt. Wir haben Vieles versucht. Fakt ist: das Fleischerforum funktioniert seit 8 Jahren. Mehr oder weniger gut. Täglich gibt es neue Beiträge und neue Registrierungen. Wöchentlich kommen neue Nutzer zu Wort. Ich bin überzeugt, dass das Fleischerforum auch die kommenden 8 Jahre funktioniert.

                                                                            Wir haben ein tolles Moderatoren-Team. Ich würde mich freuen, wenn Sie als Moderator dazu stoßen.

                                                                            Auf weiterhin einen konstruktiven Erfahrungsaustausch.

                                                                            Herzliche Grüße
                                                                            Ivan Besser
                                                                            Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.04.2018, 09:28.
                                                                            Präsentieren - Diskutieren - Inserieren

                                                                            Kommentar


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                                                                              Hallo Herr Wuschel,

                                                                              auch ich sehe die massiven Angriffe der Medien auf die gesamte Lebensmittelindustrie als das Hauptproblem des Großteiles der Ernährungsbranche an - die jeden........ - hatte wir schon einmal. Große Übereinstimmung mit Ihren Argumentationen. Warum - ich will nicht vor leeren Klassen stehen. Dito.

                                                                              Aber, was ist wichtiger wenn an meinem Auto die Reifen zerstochen sind - wer es war, oder wie bekomme ich schnell neue Reifen her, um zu meinem Ziel zu kommen. Ist nicht mein Beispiel - sondern von Schuhbeck - aber ein sehr schönes Beispiel. Deswegen allgemeine Medienkritik unsererseits ist zur Zeit für mich eine vollkommen andere Baustelle - wir begeben uns in eine "Opferrolle" - andere sind schuld.

                                                                              Für mich geht es darum dass wir Wege finden, dass die Medien unsere sachkundigen Argumente wahrnehmen - natürlich dürfen sie diese auch auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen. Die Medien müssen aber auch wissen, was ihnen passiert, wenn der BMW - Diesel einfach mal so dem VW - Diesel gleichgesetzt wird. Dann gibt es nämlich eine richtige auf die Finger.

                                                                              Um vergleichbar zu reagieren müsste die Lebensmittelbranche plus vor- und nachgelagerte Prozesse (Handwerk/Industrie, verschiedene Branchen, Landwirtschaft, Handel usw.) die wirtschaftliche Macht so bündeln, um eine wirklich schlagkräftige Kompetenz gegenüber die Medien aufzubauen. Dazu müsste unsere so stark zersplitterte Lebensmittbranche und deren Marktteilnehmer über ihren Schatten springen. Wenn die viertgrößte Branche Deutschlands (Ernährungsindustrie - ohne Handwerk) bei 175 Milliarden Euro Umsatz 2013 im Rahmen der Ernährungswoche in der ARD (kann auch 2012 gewesen sein), 1,7 Millionen (soweit ich mich erinnere) für die Medienpräsenz locker macht - da lachen alle Markenartikler. Bei der Summe im Vergleich zum Umsatz kann ich vielleicht den einen oder anderen Journalisten beim Schuhbeck einladen, und mich über Reifen unterhalten. Es wird aber nichts bewegt.

                                                                              Ich kämpfe seit zwei Jahrzehnten (als Vertreter einer ganz ganz kleinen Einrichtung dieser Branche) für die neuen Reifen - um den, der mir die Reifen versucht zu zerstechen zu zeigen - es ist zwecklos dank "Runflat". Zweitens ich kenne Dich, und ab jetzt tut sogar der Versuch schon richtig weh.

                                                                              Deswegen engagiere ich mich auch hier im Forum, weil ich noch nicht resigniert habe. Ob ich was schaffe zu bewegen, auch bei dieser Frage.
                                                                              Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.04.2018, 09:28.

                                                                              Kommentar


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                                                                                Moin Ivan,
                                                                                Zitat;
                                                                                Selbstverständlich ist das gewollt. Wir haben Vieles versucht. Fakt ist: das Fleischerforum funktioniert seit 8 Jahren. Mehr oder weniger gut. Täglich gibt es neue Beiträge und neue Registrierungen. Wöchentlich kommen neue Nutzer zu Wort. Ich bin überzeugt, dass das Fleischerforum auch die kommenden 8 Jahre funktioniert.
                                                                                Zitat Ende

                                                                                Soweit so gut.
                                                                                Aber was mir extrem aufgefallen ist und stört ist das der einfache Schlachter / Metzger mit seinen Sorgen wie immer auf der Strecke geblieben ist.
                                                                                Von mir als Hobbymatscher ganz zu schweigen.
                                                                                Es gibt da nichts zu lesen außer Marketing, Optimierung , Beratung in jeglicher Lage. Gejammer über den Berufsstand und der gleichen.
                                                                                Der einfache fachliche Austausch ist komplett untergegangen. Das habe ich mal anders kennen und schätzen gelernt.
                                                                                Viele gute Metzger, Techniker usw haben sich zurückgezogen und bleiben nur noch im Hintergrund. Woran das wohl liegen mag?
                                                                                Aus einem handwerklichen Forum ist ein Schlipsträgerforum geworden, so schauts aus.
                                                                                Wie im richtigen Leben!
                                                                                Das musste ich mal loswerden, nichts für ungut.
                                                                                In diesem Sinne
                                                                                Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.04.2018, 09:29.

                                                                                Kommentar


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                                                                                  Hallo Herr Besser,

                                                                                  erst einmal vielen Dank, dass Sie gerne eine Mitwirkung meinerseits im Moderatorenteam anstreben. Dazu gleich, bevor ich auf die anderen Punkte eingehe, drei Anmerkungen:
                                                                                  1. Dank Tante Wikipedia (dafür ist das elektronische Lexikon sehr gut) wissen wir, dass Moderator von moderare (Lat.) kommt. Das bedeutet Menschen zu mäßigen, steuern, lenken. Wer mich kennt, hat mich als Zyniker, der gleichzeitig Optimist mit viel sozialem Engagement ist , als Provokateur und alleinentscheidender „Macher schätzen gelernt?! All diese Eigenschaften sind zwingende „Voraussetzung für die Stellenausschreibung als Moderator! Geht nicht – ist nicht meine Mentalität.
                                                                                  2. Auch ich habe einen Hauptjob – und glauben Sie mir eins, ich fahre schon wieder an das absolut zeitliche Limit. Ich habe aus diesen Gründen ab nächster Woche sowieso geplant mein Engagement in dem Forum massiv runterzufahren (objektive Zwänge). Wenn alles gut läuft habe ich um die Weihnachtsferien rum wieder die Freiräume mich einzubringen. Diese sporadische Mitarbeit ist für eine Moderation kontraproduktiv. (siehe auch unten – Begleitung von Themen)
                                                                                  3. Die gegenwärtige Struktur des hoch engagierten Moderatorenteams entspricht nicht den Strukturen (Themen) des Forums. Jeder ist für jedes Thema Moderator? Wenn überhaupt Moderation sollte man sich vielleicht auch einmal in Ruhe zusammensetzen (Einladung an alle Moderatoren nach KU) die Struktur des Fleischerforums auf eine Moderatorenstruktur anzupassen. Dies aber auch konsequent nach außen darzustellen. Wer – was!!! Nur so ein Vorschlag.


                                                                                  1 und 2 sind bei viel Willen meinerseits vielleicht mit Abstrichen zu kompensieren, 3 ist für meine Mitwirkung zwingend erforderlich. Warum? Das Forum ist für mich (und damit vielleicht auch für die Meinungsbildung der Branche) interessant, wenn dies mit die Basis für die Beeinflussung der medialen Berichterstattung (als Zielstellung) darstellt. Auch wenn mit dem Erwerb des Fleischerforums.de eine strategisch nachvollziehbare Entscheidung getroffen wurde, sind die ehemaligen Strukturen suboptimal – zu stark zerklüftet. Dies ist kontraproduktiv für Suchroutinen und damit medialer Präsenz. Aber auch für das „outen hochqualifizierter Leser bzw. der Gewinnung von Autoren für bestimmte Basisartikel. Ich möchte mehr „Römer im Forum haben!!! Eine sachliche Diskussion z.B. zur Ebermast nach einem entsprechenden Einführungsartikel - wirklich moderiert - das hätte was! Thema der Woche/des Monats - nur so eine Idee.

                                                                                  Jetzt komme ich zu den Verlagen. Das Ihr Unternehmen dort Probleme hat kann ich sehr gut nachvollziehen. Z.B. 2014 hatten wir anlässlich des 40- jährigen Jubiläums eine Thematik zu unserer Kernkompetenz gewählt: Ausbildung. 250 Teilnehmer ohne Reklame in der Fachpresse, Referenten auf GF Ebene von Kaufland, Micarna, zusätzlich auch Fa. Tönnies (CT war erst am zweiten Tag anwesend), Ministerialdirigent usw. – Fachpresse – null!!! Trotz Einladung. Uns geht es ähnlich wie Ihrem Unternehmen – Wuschel könnte sich wieder stundenlang darüber auslassen. Wir müssen daran arbeiten, dass an uns keiner vorbeikommt. Übrigens – an das Ignorieren durch die Fachpresse (vergleichbar mit der LAFF von Lemgo) haben wir uns gewöhnt! – wir werden nicht einmal im Terminkalender der afz bzw. der Fleischwirtschaft im Gegensatz zu jeder HACCP Schulung aufgeführt.

                                                                                  Hinsichtlich Partnergewinnung für ein gemeinsames Ziel. „Historisch gewachsen gibt es eigentlich eine Trennung zwischen Forum und Fleischbranche. Die Sponsoren der Fleischbranche wollen doch eigentlich u.a. an die Leser des Forums ran. Dafür ist die jetzige Struktur suboptimal. Es gäbe auch dort (kostengünstiges) Optimierungspotential. Gebe ich Fleischerforum ein – bin ich beim Forum – aber kann nicht „auf die Mutter – den „Werbeträger zurückgreifen!

                                                                                  Positionierung Google – geben Sie Fleischtechniker, Fleischereitechniker ein – unsere Fachschule ist auf der ersten Seite. Fleischtechnologe – leider auf zweiter Seite – kümmere mich u.a. auch wegen Aktivitäten im Forum nicht mehr um unseren Blog – damit hatte ich diesen Begriff lanciert. Facebook müssen wir präsent sein (ich erreiche damit in einer guten Woche über 6500 Nutzer), alles i.O. Auch Fleischerforum – top Adresse bei Onkel google. Die Themen müssen nach „oben gespült werden. Ich hatte dies vor drei Jahren bei der LMIV erreicht. Wir standen noch vor KWG auf der ersten Seite. Dr. Grube hat damals nicht schlecht geschaut. Wohlgemerkt – über den Blog. Hier versuche ich aber auch eine „Aussage zu treffen, die ich mit entsprechenden tags verknüpfe. Bei Starterkulturen Rohschinken stehen wir noch immer auf der ersten Seite (Artikel von 2009!!)

                                                                                  Es müssten vielleicht mehr „journalistische Basisartikel auf Fleischbranche.de gesetzt werden – mit den entsprechenden tags – damit die mediale Bedeutung von Fleischbranche.de zunimmt. Das meine ich mit gezielt Themen positionieren bzw. positionieren lassen. An die Hochschulen, Unis, Fachhochschulen, Ämter, Verbände usw. rangehen – wir bieten euch die Möglichkeit euch und eure Ergebnisse darzustellen. Können auch Fa. sein, die Ergebnisse zur Diskussion stellen. Diese Themen müssten dann aber wirklich moderiert werden – sprich die Diskussionsbeiträge u.a. nach Prüfung der „Objektivität freigeben. Ich würde mich anbieten die aktuelle Problematik Hackfleisch (Muskelabrieb, Mikrobiologie, Leitsätze) auf eine Anzahl von Zeichen begrenzt als ersten Aufhänger aufzubereiten - wohlgemerkt frühesten über den Jahreswechsel.

                                                                                  Wenn Fleischbranche.de es schaffen würden, einen Pollmer als Moderator für einen Themenschwerpunkt zu gewinnen – dass wäre der Aufhänger (Hackfleisch - einfach damit anfüttern!). Seite eins bei Google vorprogrammiert. Vielleicht einfach mal ein kurzes Anschreiben mit Verlinkung zu der jetzt geführten Diskussion. Kennt er „uns überhaupt???

                                                                                  So, ich habe wieder mit einem Blick auf die linke Seite meines Bildschirmes (gestern die Fohlen im Radio, heute die Bayern) versucht, meine Gedanken zu Papier zu bringen. Robben war doch wieder genial – eingewechselt erster Ballkontakt 4:0.

                                                                                  Ich muss meine Gedanken in Word entwickeln, und dann kopieren. Ich gehe davon aus, dass der geneigte Leser meine Ausführungen den Punkten von Herrn Besser selbständig zuordnen kann.

                                                                                  Ich verspreche allen Lesern, ich werde als ein Vertreter der Kulmbacher Fachschule auch ohne den Status eines Moderator die Fleischbranche.de wohlgesonnen – aber auch kritisch im Interesse der produzierenden Fleischbranche begleiten.

                                                                                  Einfach immer hübsch neugierig bleiben (Übrigens, nach Korrekturlesen 5:1)
                                                                                  Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.04.2018, 09:30.

                                                                                  Kommentar


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                                                                                    Hallo Smoky,

                                                                                    volles Verständnis. Deswegen mein Vorschlag hinsichtlich der Strukturen des Forums - es müssen nach meiner Meinung mehrere Ebene bedient werden. Bei der jetzigen Diskussion kommt der klassische Metzger/Hobbymetzger vielleicht zu kurz. Gebe ich Ihnen recht.

                                                                                    Von dieser Seite wurde aber auch in letzter Zeit kein neues Thema eröffnet! Wo sind in der letzten Woche die Fragen die dem Metzger, Azubi, Hobbymetzger drücken? Das Moderatorenteam würden sich diesen Problemen genauso widmen wie dieser aktuellen Diskussion. Herr Besser hat u.a. zur Belebung die Reifungsfrage gestellt - ich habe über Fortsetzungen geantwortet. Resonanz - Nachfragen - null.

                                                                                    Ohne Fragen, keine Antworten. Ziel dieser Diskussion ist für mich nicht das Abschrecken des klassischen Fleischerforumnutzer (zu dem ich früher auch gehört habe), sondern bei Fleischbranche.de inklusive dem Fleischerforum über zusätzliche "mediale Treffer" nachzudenken.

                                                                                    In diesem Forum bewusst öffentlich Strategien hinsichtlich der zukünftigen Öffentlichkeitsarbeit unserer Branche zu diskutieren ist nicht ohne. Dies ist das - nicht nur für mich - zur Zeit wichtigste Thema für alle Wirtschaftsbeteiligte.

                                                                                    Deswegen, es kommen wieder Zeiten, wo sich alle Forenteilnehmer auf die nicht abgebundenen Rohwürste von Hobbymetzger "S" konzentrieren werden..

                                                                                    Bis dahin einfach die anderen Themen neugierig mit verfolgen oder ignorieren

                                                                                    TE





                                                                                    Kommentar


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                                                                                      Hallo Herr E.,
                                                                                      Zu Ihrem Punkt 3:
                                                                                      Nein, nicht jeder Moderator ist Moderator für jedes Thema. Jeder Moderator hat seine Schwerpunkte, die auch der Struktur des Forums entsprechend aufgeteilt sind. Allerdings hat auch jeder Moderator seine Privatmeinung, die er unabhängig davon bei jedem Thema einfließen lassen kann. Letzteres mag dazu führen, dass die Zuordnung zu den Themenschwerpunkte nicht immer so eindeutig erscheint.

                                                                                      Aber zurück zum Thema!
                                                                                      Nachdem sich ja alle einig sind, dass ein besseres Marketing her muss und die Lobbyarbeit verstärkt werden muss (Die weitere Diskussion dazu wäre ja schon ein eigenes Thema wert), bleibt die Frage, ob das allein ausreicht. Welches Ziel soll das haben? Es erscheint mir so, mal etwas salopp ausgedrückt, als ob da jemand einen riesengroßen Fleck auf die Fleischerehre und die Qualität der Fleischprodukte gemacht hat, der jetzt wieder beseitigt werden muss. Die Mittel dazu reichen von einer polemischen Diskussion bis zu einer ernsthaften fachlichen Auseinandersetzung mit den Anschuldigungen. Sicher ist das alles richtig und notwendig. Einen großen Dank an alle die hier mitgemacht haben.

                                                                                      Aber noch mal. Ist das jetzt alles? Den "Fleck" kann man damit fast beseitigen, aber wie bereits bemerkt, bleibt immer etwas hängen. Das ist bei jeder Imageschädigung so, egal ob es ein schwarzes Schaf aus den eigenen Reihen ist oder ob es sich um mehr oder weniger unkluge Geschosse von außen handelt. Und wie das mit den Geschossen so ist: Vermutlich sollen diese die wenigen schwarzen Schafe treffen, in vielen Fällen bekommen aber alle etwas ab, da die Zielgenauigkeit der Geschosse mangels Wissen eher ungenau ist. Also bleiben Reste hängen, die wir jahrelang mit uns rumschleppen und an denen wir uns regelmäßig reiben. Siege sehen anders aus!!
                                                                                      Irgendwie fehlt mir der Hang zur Erneuerung, zur Weiterentwicklung, es gibt nicht so richtig den Blick in die Zukunft. Ich kann nicht erkennen wo die Fleischbranche in den nächsten 10 Jahren hin will. Bei Autos und Elektronik fällt mir das viel leichter (E-Antrieb oder H_Antrieb, autonomes Fahren). Wo sind die Fleischprodukte der neuen Generation? Wo ist Fleischwirtschaft 2.0??

                                                                                      Ich weis nur, dass der Bierschinken von heute genauso schmeckt, genauso hergestellt wird, genau die gleichen Zutaten hat, wie der den mein Vater vor 30 Jahren gekauft hat. Und wenn es so weiter geht, wird er auch in 20 Jahren noch so schmecken. Einige mögen das gut finden, aber jetzt stellt euch mal vor Ihr müsstest die Autos von vor 30 Jahren fahren. Genau das ist der Grund für die Preiskämpfe! Wir tun hier so, als ob Oldtimer modern sind. Ich glaube, solange sich die Fleischer an den Leitsätzen festklammern wie die Babies an der Mutterbrust, solange wird es wird es auch solche Geschosse von außen und schwarze Schafe innen geben, solange wird es Preiskämpfe, Fleischersterben und Discounterwachstum geben. Es ist der Verdrängungswettbewerb, der dauernd neue Flecken hinterlässt.

                                                                                      Natürlich sehe ich auch den Trend zur Biowirtschaft, zur nachhaltigen Viehzucht usw. aber das betrifft eher die Fleischerzeuger und nicht die Fleischverarbeiter. Für mich bleibt die Frage: Wie sehen Fleischprodukte der Zukunft aus? Was essen wir in 10 oder 20 Jahren? Was ist die richtige Richtung? Welches Fleisch essen wir? Welche Zutaten nehmen wir? Welche nachhaltigeren Herstellungsprozesse wird es geben? Ich glaube, wenn man sich mit diesen Fragen beschäftigt, Lösungen erarbeitet und sich an die Umsetzung macht dann werden diese Flecken komplett verschwinden und niemand wird sich mehr daran erinnern, genauso wie sich kaum noch jemand daran erinnern wird, dass wir in Deutschland mal fast 20.000 Verkehrstote pro Jahr hatten.

                                                                                      An der einen oder anderen Stelle der Diskussion habe ich herausgehört, dass es nicht gut wäre an dem Bestehenden zu rütteln, weil man damit den Kritikern recht geben würde und sich "offene Flanken schafft". Das ist für mich kein Argument, weil man damit den Stillstand einläutet, Wachstum bekommt man so nicht! Und ein besseres Image auch nicht. Da kann man noch so viel Geld in Marketing und Lobbyarbeit reinpumpen. Und: Wenn die Jugend genau das machen soll, was die Eltern und Großeltern gemacht haben, in der gleichen Art und Weise, sorry aber das wollen die nicht! Leere Klassen lassen grüßen.

                                                                                      Einen schönen Morgen noch!
                                                                                      Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 15.06.2016, 23:49. Grund: Namen in E. geändert
                                                                                      E-Mail: post@rose-fleischtechnik.de

                                                                                      www.rose-fleischtechnik.de

                                                                                      Kommentar


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                                                                                        Henry, Du sprichst mir aus dem Herzen. Echt guter Kommentar.
                                                                                        Den jungen Leuten die heute noch bereit sind auf die Walz zu gehen wird sicher eine Fleischverarbeitungs- und Wurstwelt eroeffnet die man als Schatz bezeichnen koennte.
                                                                                        Von Flensburg bis nach Garmisch schmeckt die Lyoner gleich, hat den gleichen Verwendungszweck und die gleiche Farbe.
                                                                                        Ja zugegeben, hier und da ist etwas mehr Knoblauch drin.

                                                                                        Einerseits ist das die Folge einer Standortgebundenheit des Nachwuchses. Keiner will mehr richtig raus. Andererseits hat man Angst etwas Neues einzufuehren weil man denkt, das es ein Flop wird. Und wieder Andererseits haben die Fleischer aeusserst konservative Kundschaft die ja auf fast alles hoechst allergisch reagiert.
                                                                                        Bring mal ne lila Fleischwurst raus. Da kannste was erleben. Bring mal ne Fleischwurst in Dackelform. Du wirst evtl. beim Tierschutzverein angezeigt. Kennst Du Eierwurst? Nein nicht die Lyoner in der ein Stangenei drin steckt. Richtige Wurst aus Eiern. Morgen muss ich mit zum Einkauf. Ich kaufe mal eine und stelle sie hier ein. Schau mal ob man die in Deutschland verkaufen koennte.

                                                                                        Ich esse tuerkische Sucuk lieber als manche deutsche Salami.
                                                                                        Die kann man roh essen, braten, backen, kochen, werfen und aus dem Fenser gucken lassen. Eine Allroundwaffe. Hat der Fleischer die?
                                                                                        Wenn ich Wurstdiktator in Deutschland waere, dann muesste jeder Azubi 1 Jahr nach Asien um die Vielfalt der Angebote und Zubereitungsarten kennen zu lernen. Macht doch mal ne Wurst mit zerkleinerten Jakobsmuscheln. Oder Wiener mit Schokolade. Abartig?
                                                                                        Nein, sie schmeckt echt gut.
                                                                                        Wieviel Beispiele kann man bringen? Ich bin fuer die Gruendung eines Think Tanks.

                                                                                        Noch eins zum Schluss. Ich bin der Meinung, dass wir als Fleischer ein viel zu breites Feld an die Koeche abgetreten haben.
                                                                                        Mir ist durchaus bewusst, dass Tests immer Geld kosten und deshalb rate ich jedem der mit mir Probleme bespricht mal 1 oder 2 kg zu probieren um dann fest zu stellen wie es weitergehen soll. Dafuer muesste doch Zeit und Geld vorhanden sein oder nicht?
                                                                                        Ich weiss nicht mehr in welchem Kommentar ich von den bunten Hueten, der flippigen Kleidung und den Verkaufsmethoden der Fleischer in anderen Laendern schrieb. Die Resonanz zu diesem Kommentar war gleich Null.
                                                                                        Die von mir gefuehlte Resonanz war : Die glauben die denken, dass Du nen Knall hast.
                                                                                        Gut moeglich das ich nen Knall habe aber ich bin jederzeit bereit diesen auch zu diskutieren.
                                                                                        Tja, das wars fuer heute. Dein Kommentar, Henry, hat echt gut getan.

                                                                                        @ Smoky. Stimmt.
                                                                                        LG

                                                                                        Kommentar


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                                                                                          Hallo, Hallo,-Herr E.,- ich bin hier der Romanschreiber.
                                                                                          Ab dem Wort Jetzt im 4. Absatz gefallen mit Ihre Ausfuehrungen aber sehr gut.
                                                                                          Hoffen wir das sie auf fruchtbaren Boden fallen.
                                                                                          Gruss nach KU
                                                                                          Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 15.06.2016, 23:49. Grund: Namen in E. geändert

                                                                                          Kommentar


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                                                                                            Als persoenlichen Abschluss der Diskussion ueber die WHO-Veroeffentlichung will ich euch mitteilen, dass ich meine Produkte mit fructosefrei auszeichne. Aus den frueheren Zutatenlisten habe ich Fructose gestrichen und durch Glucose oder Kombinationen aus anderen leicht verdaulichen Zuckerarten ersetzt. Da ich meine Unterlagen nicht kopieren will, habe ich die unten stehende Webside genommen um euch eine Begruendung liefern zu koennen.
                                                                                            Da es sich bei Fructose (wenn man sie nicht mit Obst zu sich nimmt) um ein lobbygefoerdertes Industrieprodukt handelt, werden die moeglichen Schaedigungen des menschlichen Organismus auch nicht so publiziert wie es eigentlich notwendig waere. Insbesondere sollten in dem Artikel die Bemerkungen der Wirkung von Fructose auf die Darmflora beachtet werden. Moeglicherweise hat man bei der WHO eine Fructosestudie mit einer Wurststudie verwechselt.
                                                                                            Wer weiss.
                                                                                            http://www.zentrum-der-gesundheit.de/fruchtzucker.html

                                                                                            Kommentar


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                                                                                              Man hört von dem Thema nix mehr ist das jetzt doch nicht mehr Krebserregend??? ))

                                                                                              Tja Zeiten ändern sich würde ich sagen ))

                                                                                              Kommentar


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                                                                                                Das liegt wahrscheinlich daran das die Gegner von rotem Fleisch an einem Eiweißschock leiden.
                                                                                                Das kommt davon wenn man in einer Kutterfüllung ca 400 Eier zu einer nachgemachten fleischlosen Wurst verarbeitet und als Fleischgegner viel zu viel davon vertilgt.Aber nun leben sie gesund oder wie war das mit den Eiern in Nudeln und co?

                                                                                                Wie mache ich Eier zu Gold? Durch fleischlose Wurst

                                                                                                Wie wird unsere Nahrung in 50 Jahren wohl aussehen.

                                                                                                Kommentar


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                                                                                                  Entwarnung, das Fleisch ist doch nicht kanzerogen: https://www.nordkurier.de/kochen-bac...531862404.html
                                                                                                  Präsentieren - Diskutieren - Inserieren

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