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Nachwuchswerbung - wo bekommen wir Azubis her?

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    Nachwuchswerbung - wo bekommen wir Azubis her?

    Hier eine schönes Beispiel, wie um Azubis für das Metzgereifachgeschäft geworben werden kann.
    Und das schönste daran ist, die Aktion hatte bereits nach wenigen Wochen Erfolg. Die Metzgerei Hierhammer hat eine neue Auszubildende eingestellt.
    Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.11.2017, 14:12.
    Erfolgreich in die Zukunft
    Bechtel Marketing Coach
    Marketingberatung - Coaching - Seminare
    für die Fleischerbranche
    www.bechtel-marketing.de

    #2
    Hallo Gabriele.
    In der Statistik vom Okt.2013 steht der Ausbildungsberuf Metzger auf Platz 54 von 100 in der Beliebtheit.

    Ich glaube, anhand der Werbeplakate können noch mehr junge Leute sehen, daß wir nicht nur mit Fleisch und Wurst hantieren, sondern viel mehr dahinter steckt.
    Jedenfalls wünsche ich mir mehr Azubis im Fleischerhandwerk, damit der Mittelstand als Motor der Volkswirtschaft nicht anfängt zu stottern.
    Gruss
    Harald
    Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.11.2017, 14:12.

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      #3
      Hallo,

      Fakt ist das der Beruf Fleischereifachverkäufer/-in oder Fleischer/-in immer mehr ins Abseits rutscht. Das hat meiner Meinung nach mit der Bezahlung, den Medien und der heutigen Jugend zu tun. Wenn ich sehe vor was sich die heutigen Teenys ekeln, oder wie belastbar diese sind wird mir Angst und Bange.

      Das Video konnte ich mir von unterwegs leider nicht anschauen. Daher beruht meine Meinung unabhängig davon. :-)

      Lg Tino

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        #4
        Wohl wahr Tino. Hast Du eine Idee, was wir dagegen tun könnten?
        Du arbeitest ja auch nicht mehr in Deinem Beruf, wenn ich das richtig gelesen habe. Darf ich fragen warum?
        LG Gabriele
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          #5
          Hallo Gabriele,

          Natürlich darfst du das. Für mich war einer der Gründe das durch die Medien der Mensch immer mehr beeinflußt wird. Es hat mir einfach keinen Spaß mehr gemacht der "Depp der Kunden" zu sein. Hierzu sei gesagt das es natürlich nicht auf alle zutrifft. Es ist einfach das die Erwartungen und die Haltungen der Verkäufer gegenüber durch die Medien enorm zugenommen/verändert haben.

          Ich habe mit nun endlich zu Hause das Video anschauen können, wenn ich ehrlich sein darf. Mich hat es nicht bewegt, ich habe nach 20 Sekunden nurnoch durch gespult und auf etwas "Pepp" gehofft.

          Lg Tino

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            #6
            Hallo zusammen,

            ja, wohl war wird es immer schwieriger die Schüler für eine Ausbildung in der Fleischwirtschaft zu begeistern. Um diese Zielgruppe für sich zu gewinnen braucht es eine eigene Ansprache mit viel Pepp und Witz.

            Da frage ich nur, wie sieht es hier mit den Aktivitäten vom DFV aus?

            LG Bianca
            Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.11.2017, 14:13.
            www.foodjobs.de - für die Menschen hinter den Lebensmitteln

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              #7
              Hallo Tino, die Metzgerei hat das Video mit ganz geringen finanziellen Mitteln selbst gemacht. Das ist natürlich nicht zu vergleichen mit einem professionell gedrehtem Film einer Werbeagentur

              Toll, was der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks gemacht hat, der Bäcker Rap gefällt mir richtig gut.
              Doch die entscheidende Frage ist, wie gefällt es den Azubis?

              Vom Deutschen Fleischerverband gibt es auch ein Video, das kennt nur kaum jemand. Es nennt sich "Talente gesucht" und kann ein beim DFV für 20,-- EUR gekauft werden: http://www.fleischerhandwerk.de/beru...cht/index.html
              Es würde mich sehr interessieren, ob es jemand schon mal eingesetzt hat, und wie die Erfahrungen damit waren.

              Erfolgreich in die Zukunft
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                #8
                Hallo Bianca.
                Das was bei den Bäckern geht, so bin ich der Meinung , wird etwas schwierig bei den Metzgern.
                Ich meine das mit dem Rapp.
                Da stellt sich mir die Frage, was in einem Rapp untergebracht werden kann, was auch positv klingt.
                Das wäre mal eine Aufgabe fuer die Poeten unter den Kollegen.
                Ich fange schon mal an aber sage nicht, dass ich albern bin.
                Die Musik musst Du im geistigen Ohr mithören.
                Im Backround Schweine im Weltall oder so¦
                Männerchor Kleiderordnung ¦Gummistiefel und Badehose. Badehose poppig.

                Also zum Text :
                Im Alter von 3 Jahren, - da fing es plötzlich an,
                es kribbelt und es zwickt,-was hat man mir getan.
                Ob ich wach bin oder schlafe,- ich seh immer diesen Mann,
                und der Mann,- bum bum,- der hat Gummi - Gummistiefel an.
                (répétition du texte)
                Ich sehe diesen Mann und der Mann,-bum bum,- der hat Gummistiefel an.
                (Chor im Hintergrund)
                Guuuuummmmistiefel, Guuuuuummmmistiefel (Drum =Bum Bum)
                Ich wurde dann bald 5 und hielt es nicht mehr aus,
                musste raus,-nur raus,- raus aus diesem Haus.
                Zu suchen diesen Mann,- wa u au,- mit den Gummistiefeln an.
                Ich sehe diesen Mann und der Mann,-bum bum,- der hat Gummistiefel an.
                (Chor im Hintergrund)
                Guuuuummmmistiefel, Guuuuuummmmistiefel (Drum =Bum Bum)

                So, ihr könnt jetzt weitermachen.
                Meine Frau sagt ich soll mal kalt duschen gehen.
                Bis dann¦.

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                  #9
                  Schön, dass der Rapp Euch so angekommen ist. Harald, wolltest du noch mal Musiker werden? Ich werde auf Dich zukommen, wenn ich mal Deine Unterstützung brauche.
                  Dubidu, dubidu, Leberwurst, Mettbröchen oder lieber Salamischeiben,
                  Der Mann mit den Guuuuuuuuuummistiefeln,
                  kann sich nicht entscheiden, kann sich nicht entscheiden.....

                  Ansonsten meinte ich viel mehr die facebook-Seite mit den mittlerweile über 150.000 Fans.
                  Schönes Wochenende, die Sonne scheint...
                  mal wieder....
                  www.foodjobs.de - für die Menschen hinter den Lebensmitteln

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                    #10
                    Fakt ist doch das der Beruf des Fleischers einfach unattraktiv ist.Die Jugend von heute möchte mit wenig Leistung viel Geld verdienen und dafür ist die Fleischbranche nun wirklich nicht geschaffen.Körperlich schwer Arbeiten,und das für wenig Lohn?
                    Auch hat sich der DFV Jahrelang auf seinen Lorbeeren ausgeruht und nichts zur Jugendförderung getan.Ausser peinlichen Werbeslogans kam da nicht viel.
                    Fazit die Arbeit des Fleischers ist nichts mehr Wert,und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
                    Tönnies und Konsorten machen es vor,ein undurchschaubares Leiharbeiter Geflecht aus Ostblockstaaten die zu Dumpinglöhnen arbeiten, nur das unsere "Geiz ist Geil"Gesellschafft weiterhin billig Fr....kann.
                    Der Mittelstand im Fleischgewerbe wird das nicht überleben,und wenn doch,dann geben ihm die EU-Richtlinien/Gesetze den Rest.


                    Schlonz
                    Zuletzt geändert von schlonz; 23.05.2014, 21:15.

                    Kommentar


                      #11
                      Hallo Bianka.
                      Gut, dass wir unseren Humor haben. Sonst würde ich wirklich Schwarz sehen.
                      Gruss und schönes Wochende.
                      Harald

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                        #12
                        Zitat von schlonz Beitrag anzeigen
                        Fakt ist doch das der Beruf des Fleischers einfach unattraktiv ist.Die Jugend von heute möchte mit wenig Leistung viel Geld verdienen und dafür ist die Fleischbranche nun wirklich nicht geschaffen.Körperlich schwer Arbeiten,und das für wenig Lohn?
                        Auch hat sich der DFV Jahrelang auf seinen Lorbeeren ausgeruht und nichts zur Jugendförderung getan.Ausser peinlichen Werbeslogans kam da nicht viel.
                        Fazit die Arbeit des Fleischers ist nichts mehr Wert,und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
                        Tönnies und Konsorten machen es vor,ein undurchschaubares Leiharbeiter Geflecht aus Ostblockstaaten die zu Dumpinglöhnen arbeiten, nur das unsere "Geiz ist Geil"Gesellschafft weiterhin billig Fr....kann.
                        Der Mittelstand im Fleischgewerbe wird das nicht überleben,und wenn doch,dann geben ihm die EU-Richtlinien/Gesetze den Rest.


                        Schlonz
                        Das trifft es zu 100%. Traurig aber wahr. Und ich denke mit der heutigen Jugend wirst du da auch kaum noch etwas erreichen können. Weil eben einfach das Denken in derren Köpfen ist.

                        Lg Tino

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                          #13
                          Mit wenig Arbeit viel Geld zu verdienen ist kein Jugendphänomen.
                          Wobei ich die heutige Jugend sehr bedauere, wenn ich mir ansehe, welches Angebot die Gesellschaft ihr bietet um sich zu entwickeln.
                          Mit einem neuen PC-Abenteuerspiel sind wir da schon fast am Ende im Gelände.
                          Wenn ich mir weiterhin ansehe, dass die Power Point Lehrer Hausaufgaben in Deutsch und Mathe aufgeben die im Ergebnis aussehen wie ein Malwettbewerb, dann schliesse ich daraus, dass die Verdummung der Jugend politisch beabsichtigt ist.

                          Weiterhin sehe ich z.B. keinen so riesen Unterschied zwischen der körperlichen Arbeit eines Metzgers mit der eines Elektrikers, Schlossers oder gar Steinmetz. Wenigstens nicht in der Lehrzeit.
                          Natürlich wollen junge Leute (ausser Meistersöhen/töchtern) die z.B. weiterführende Schulen besuchten i.d.R. nicht als Metzger arbeiten.
                          Wofür haben sie denn die vielen Jahre gebüffelt ? Wenn der Beruf des Metzgers aber auf Platz 54 von 100 in der Symphatie der jungen Leute steht, dann kommen noch ungefähr 46 Berufe hinterher die weniger attraktiv sind.
                          Und das finde ich garnicht so schlecht.

                          Es ist das öffentliche Ansehen, welches die Metzger teilweise disqualifiziert und diesbezüglich gebe ich jedem Recht der sagt, dass die leitenden Organe nicht mit den Leuten besetzt sind, die das ändern konnten und können. Mir ist durchaus bewusst, dass Metzger nie Zeit haben und manchmal sehr lange benötigen um etwas zu machen was den Berufsruf heben könnte.

                          Warum hagelt es nicht öffentliche verbale Ohrfeigen oder Interventionen en masse seitens der Organisationen wenn sich jemand wieder die Freiheit nimmt um Personen die im Fleischerhandwerk arbeiten oder den Fleischerberuf als solchen verunglimpfen ? Das was dahinter steht ist privates und öffentliches Duckmaeusertum und dieses kann man nicht einer Jugend zuschreiben die gerade auf dem Weg ist sich beruflich zu orientieren.
                          Das sind die Schuld, die es dazu kommen liessen.

                          Sollten sich da aber nicht doch, beginnend mit dem Lehrmeister und endend mit den Fleischerorganisationen, alle mal ein wenig mehr mit dem Nachwuchs beschäftigen ? Wenn ich mir manche Ausbildungsbetriebe ansehe, dann ist der Stift eine billige Arbeitskraft die in der Summe max.
                          1 Jahr finanziert wird um 2 Jahre den Gewinn des Betriebes zu heben. Ausnahmen bestätigen die Regel.
                          Und muss sich in dieser Situation nicht jeder Azubi fragen, ob es der Mühe lohnt 3 Jahre anwesend zu sein, eine Gesellenprüfung zu machen um dann bei irgendeinem Großschlachter Knochen aus dem Fleisch zu singen ?

                          Wo waren denn die Metzger die sich jetzt über Lohndumping beschweren als die Sache begann? Haben sie zugeschaut um hinterher kritisieren zu können ? Waren sie unfähig ? Machtlos ? War nur 1 Kästchen auf dem Wahlzettel ? Oder haben sie freudig das billige Fleisch in Empfang genommen um auch billig produzieren zu können, damit sich die Preisspirale nach unten weiter dreht ? Haben sie alle nicht gewusst, dass diese Spirale letztendlich als Schraubstock an ihrer Existenz sitzt ?
                          Wo sind denn all die Leute die Brüssel verfluchen und trotzdem rein garnichts tun ?
                          Alternativlos.

                          Das es beruflich auch anders geht, davon zeugen viele Beispiele die auch hier im Forum zu finden sind. Wie man junge Leute für unseren Beruf faszinieren kann ist sehr vielfältig. Und dies durch zu führen sehe zumindest ich, als zukunftsorientierte und zukunftsträchtige Maßnahme an. Die jungen Leute sind genau so gut oder schlecht wie alle Jugendlichen vorher und wahrscheinlich wie nachher. Mein Vater sagte, als ich aus dem Beatkeller kam,-wenn Du so weiter machst, dann endest du als Steineklopfer auf dem Bau.
                          Nix draus geworden.

                          Kommentar


                            #14
                            Harald Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe es in den Seminaren "Lust auf Erfolg - das Auge isst mit" erlebt, die ich für die Firma van Hees vor einigen Jahren mit organisiert habe. Ich habe gesehen, wie die Augen von Auszubildenden plötzlich zu leuchten begannen, wenn man ihnen mit Respekt, Wertschätzung und Aufmerksamkeit begegnete. Wie viel Spaß sie hatten, sich hübsch herrichten zu lassen mit neuer schicker Berufskleidung und ein wenig Schminke. Wie begeisterungsfähig sie sein konnten, selbst Fingerfoodspezialitäten herzustellen. Und wie sie am Abend stolz sich selbst auf dem Catwalk in ihrem neuen Erscheinungsbild sowie die selbst hergestellten Spezialitäten "ihrem" Publikum präsentierten. Und wie traurig sie waren, wenn sich aus ihrem Ausbildungsbetrieb niemand dafür interessierte.
                            Klar gibt es hoffnungslose Fälle, die kein Bock auf gar nichts haben, aber die gibt es sicher nicht nur in diesem Beruf. Meistens ist es doch so, "wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück". Wenn der Azubi nur als billige Arbeitskraft gesehen wird und keine Aufmerksamkeit und Fürsorge erhält, kommt auch nicht viel heraus. Die Betriebe, die ihre Auszubildenden fördern, haben zumindest die Chance, sich gute Angestellte für die Zukunft heranzuziehen.
                            Für diejenigen, die die o.g. Seminarreihe nicht kennen, habe ich eine kleine Auswahl an Zeitungsartikeln aus der Zeit beigefügt.
                            Die Aktion war ein großer Erfolg und kam sowohl bei den Auszubildenden, den Landesinnungen als auch bei den Berufsschulen gut an. Leider ist sie nach 1 1/2 Jahren eingestellt worden, war wohl zu teuer auf Dauer - obwohl wir zum Ende hin die Innungen soweit hatten, dass sie sich an den Kosten beteiligten. Wäre ja schließlich eine Investition in die Zukunft gewesen für alle...
                            Erfolgreich in die Zukunft
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                              #15
                              Hey,
                              also ich würde hier mal den Kopf nicht in den Sand stecken. Auch wenn in Sachen Marketing der Bäckerverband hier besser scheint, die Probleme, Auszubildende hier zu finden, sind mindestens so groß. Die Bezahlung und körperliche Anstrengung ähnlich. Sicher ist es so, dass ein Zimmermann oder Maurer mehr verdient, aber die körperliche Belastung dieselbe ist.
                              Komisch finde ich nur, dass jeder in der Erwartungshaltung ist, der Verband müsste hier viel mehr tun. Ich bin mir nicht sicher, ob große Fleischereien Mitglied im Verband sind und sehr stark dafür verantwortlich sind, das Berufsbild zu prägen. Jede Fleischerei muss hier meines Erachtens auch mitarbeiten, was sie aber nicht tut.
                              Sicherlich muss auch bei den Fleischern ein Umdenken stattfinden, Azubis nicht als Aushilfskräfte zu sehen. Wer dieses erkannt hat, hat auch in der Regel weniger Probleme Azubis zu finden.
                              Weiter haben wir auch ein gesellschaftliches Problem, dass wir die Wertigkeit dieser Lebensmittel mit Füßen treten. Wozu für etwas arbeiten, was sowieso nix Wert ist...bei Häuser sieht hier anders aus...
                              Ein schönes Beispiel finde ich ist die Köchin/der Koch: die Arbeitszeiten sind lang, es ist brutal heiß und der Druck, etwas fertig zu stellen immer hoch. Hinzu kommt, wer etwas werden möchte, regelmäßig in anderen Restaurants aufschlägt um Erfahrungen zu sammeln. Leider bedeutet dieses auch oft, seinen Wohnort und seine Freunde aufzugeben.
                              Nun zur Frage: wie schaut es mit dem Mangel an Köchen aus?

                              Gruß
                              Tobias

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                                #16
                                Hallo!

                                woher sollen denn die jungen Grundschulabgänger positive Signale aufnehmen aus der Fleischbranche, wenn einzelne "Fachleute" die Branche und ihre eigene Vergangenheit nur schlechtreden oder duckmäuserisch verschweigen? Müssen wir uns denn schämen für die Arbeit die wir leisten? Oder haben wir Grund zum uns für Meinungen und Ansichten, die sich unter fragwürdigen moralisch-ethischen Anschauungen und Diskussionen entwickeln, zu rechtfertigen oder zu schämen?

                                Alle, die mal eine Metzger-/Fleischer-Ausbildung durchlaufen haben und ein paar Jahre im Beruf gearbeitet haben, können wohl seitenweise negative Erlebnisse niederschreiben. Aber alle diese Leute könnten auch mindestens doppelt so viele Seiten mit positiven, erfreulichen und glücklichen Erlebnissen niederschreiben, wenn sie denn nur wollten! Wollen wir dem Guten zum Durchbruch verhelfen, oder wollen wir uns am Schlechten ergötzen? Dies scheint immer mehr, und nicht nur in Deutschland, zur Gretchenfrage zu werden.

                                Die Jugend ist heute nicht besser oder schlechter als sie es in früherer Generationen war. Sie hat nur stets weiter entwickelte Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung, die sie hemmungslos zu nutzen weiss. Seien wir uns dessen bewusst und kommunizieren mit der Jugend so dass sie uns versteht, verstehen kann...

                                Uns über Miesmacher in den eigenen Reihen aufzuregen bringt gar nichts. Wir sollten hingehen und denen immer wieder mal ein Bier spendieren: solange sie Bier drinken, sprechen sie nicht schlecht über die Branche.

                                Leben wir den Leuten vor, wie schön es ist, einen Teil zur täglichen Ernährung beitragen zu können, wie viel Freude es einem bereiten kann mit Kreativität staunende und lächelnde Gesichter bei Kunden und Besuchern zu wecken. Nehmen wir all die positiven Errungenschaften unserer Vorfahren und entwickeln wir sie kontinuierlich weiter. Gleichzeitig können wir alle Schwächen und Mängel mit kontinuierlichen Verbesserungsprozessen beheben oder zumindest schwächen oder sogar ins Positive weiter entwickeln.

                                Neulich konnte ich in 20 staunende Augenpaare von Jugendlichen schauen, als ich Geflügelwürstchen mit Schokolade/Banane, mit Chilli/Pflaume, mit Tomate/Paprika auf den Tisch legte, dazu noch Kaffe-, Caipirinha- und Pina Colada- Bratwürste nachschob. Die Jungs und Mädels haben nicht mehr über Schlachten und schlechtes Ansehen nachgedacht, die haben sich gewundert über soviel mögliche Kreativität einzig in der Brühwurstherstellung.

                                Junge Berufsleute in der Fortbildung staunen, wenn man dem Brät im Kutter Trockeneis beigibt und damit die Wursterei kurzzeitig in einen disco-ähnlichen Raum verwandelt. Sie zeigen sich aber sehr interessiert wenn man die technologischen Möglichkeiten, die dahinter stecken, aufzeigt.
                                Die gleichen Leute organisieren einen Partyservice selbständig und stellen als Showeffekt vor den Gästen selber Glace mit Flüssigstickstoff her, begeistern damit Jung und Alt, und freuen sich danach selber am eingefahrenen Erfolg.
                                Die gleichen Leute setzen sich problemlos für kurze Zeit 12 bis 14 Stunden pro Tag hinter die Bücher und erarbeiten sich Wissen und Anwendungstools, wenn man ihnen mal die Chancen aufzeigt, die das Leben bieten kann.

                                Mit solchen Leuten müssen wir unsere Zukunft angehen. Diese jungen Berufsleute müssen wir als Potentaten einsetzen, als Botschafter unserer Visionen und Handlungen. Diese Leute begeistern unsere Jugend Schritt für Schritt für sinnvolle, nachhaltige Arbeit in einem Umfeld von Respekt und Anstand. Denn unsere Jugend steht vor der Erkenntnis, dass man nur mit stündlichem Red Bull Konsum und dauernd zelebrierter Unzufriedenheit und lautstarker Kritik die Welt nicht verbessern kann. Die Jugend will aber die Welt stets verbessern, genau so wie wir selber in Jugendjahren die Welt verbessern wollten. Wir müssen die Jugend nur abholen und den Weg zu einer verbesserten Welt aufzeigen.

                                Und wer die Welt verbessern will, fängt am besten bei sich selber an: Also, aktive und ehemalige Fleischfachleute, jammert nicht was heute alles schlecht ist! Erkennt das Positive, die Chancen und Möglichkeiten, die uns offen stehen! Zeigt der Umwelt Lebensfreude und die Umwelt wird euch als frohe Menschen wahr nehmen. Und wo frohe Menschen sind, lässt man sich gerne nieder...

                                Liebe Grüsse
                                Stephan Weber

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                                  #17
                                  Guten Morgen Stephanweber.
                                  Sie haben mir aus der Seele geschrieben.
                                  Vielen Dank dafür.
                                  MfG

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                                    #18
                                    Hallo Gabriele,
                                    das Seminar hatten wir 2009 im HBZ-Münster, mit meiner Fleischermeisterklasse und den Lehrlingen von der Innung Ahaus.
                                    Mit Sven von Vanhees war das eine geniale Veranstaltung.
                                    Gruß Uwe

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                                      #19
                                      Der Job an sich ist nicht schlecht,und es gibt auch talentierte Nachwuchskräfte! Der Harald hat das richtig nemerkt.

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                                        #20
                                        Moin Kollegen,
                                        Ich habe es beruflich ausschließlich mit jungen Leuten zwischen etwa 14 bis etwa 22 zu tun, die entweder eine Ausbildung im Fleischerhandwerk durchlaufen, sich beruflich orientieren oder sich auf eine Ausbildung vorbereiten. Und bei der Nachwuchswerbung haben wir, glaube ich, zwei Probleme:

                                        1. Es gibt einfach weniger junge Menschen. Ein Beispiel: Die Auszubildenden, die nun in den Beruf einsteigen, wurden etwa 2003 eingeschult. damals wurden in Niedersachsen über 100.000 Schüler eingeschult. Im Schuljahr 2013/2014, also die, die nun in der ersten Klasse sitzen, waren es knapp über 60.000. Das Problem begleitet uns also weiter. nun muss man damit rechnen , dass von diesen Schülern etwa ca. 40% eine akademische Ausbildung anstreben, und etwa 20 % in den Gesundheitsbereich wollen (gesicherte Zahlen). Diese 60 % stehen also dem dualen Ausbildungsmarkt nicht mehr zur Verfügung.

                                        2. Die jungen Menschen sehen das Handwerk als nicht reizvoll an. Sie glauben, man verdiene weniger als z. B. im kaufmännischen Bereich. Die Motivation, von der Stefan Weber oben im Beitrag schreibt, fehlt.

                                        Die jungen Menschen wollen einen Ausbildungsbetrieb, der a.) auf soziale Komponenten in der Freizeit Rücksicht nimmt (durch die Arbeitszeiten, das Ansehen des Berufes bei den Freunden etc.); der b) gut ausbildet und c) eine zukunftssichere Aussicht bietet. Zudem werden die jungen Menschen von anderen Ausbildungssparten regelrecht umworben.

                                        Wir können also nur weiter versuchen unser Handwerk ins beste Licht zu rücken und für uns mit geeigneten Mitteln werben. Leicht ist das nicht, ich weiß.

                                        Viele Grüße Klaus

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                                          #21
                                          @meat_me
                                          Guten Tag.
                                          Ich hoffe, dass sich zwischenzeitlich ein Teil Deiner Wünsche erfüllt hat.
                                          Wäre schön, wenn wir auf dieser Ebene noch ein wenig mehr austauschen.

                                          @zwergwidder.
                                          Auch Dir Guten Tag Klaus.
                                          Wer so nah dran ist wie Du kann es auch am besten beurteilen was so abgeht in der Jugend.
                                          Von mir kann ich sagen, dass ich mich nach der Lehrzeit ziemlich heimatlos fühlte. Das endete dann auch im falschen Weg. Kopfschlachter, Akkordausbeiner usw. Die Orientierung kam erst eine Weile später.

                                          Das was Du schreibst ist sehr wichtig. Den Jugendlichen sollte der Ausbildungsbetrieb Heimat, Familie sein. Da wird auch mal ein Auge zugedrückt wenns mal länger wird oder zusätzlich was zu erledigen ist.
                                          Hast Du schon mal erlebt, dass ein Meister seinem Azubi eine CD mit dessen Lieblingsmusik mitbrachte? Du kannst Dir sicher die Gedanken des Jungen ausmalen. Der denkt ja an mich.

                                          Bei uns war es nicht anders. Wenn wir um 2 Uhr nachts in der Zerlegung anfingen und der Betriebsleiter seine müden Krieger betrachtete, liess er Eye Of The Tiger aus den Rocky Filmen laufen. Da ging die Post ab.
                                          So einfach kann die Welt sein.
                                          Ich hoffe, dass Du viel Erfolg mit Deinen Jugendlichen hast.

                                          Viel Grüße Euch beiden.
                                          Harald

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                                            #22
                                            @zwergwidder
                                            Hallo Klaus,
                                            schön das Du auch hier im Forum bist.

                                            Hallo Leute,
                                            das machen wir für unsere Nachwuchsgewinnung und das nicht nur im Fleischerhandwerk.
                                            Gruß Uwe
                                            Ferienaktion Abenteuer Werkstatt in den Sommerferien
                                            Wie in den vergangenen Jahren bieten das HBZ und der Lehrbauhof Münster in den Sommerferien wieder zweitägige Workshops für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren an. Natürlich sind auch Kinder von Mitarbeitern herzlich willkommen. Weitere Informationen zu den Terminen, Inhalten und zur Anmeldung gibt es unter:
                                            http://www.hwk-muenster.de/ausbildun...euer-werkstatt

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                                              #23
                                              Hallo Klaus, ich bin da ganz auf Deiner Seite.

                                              Hallo Uwe, schönes Beispiel, wie groß ist die Resonanz auf die Workshops? Sind die schnell ausgebucht?

                                              Hallo Leute,
                                              habt Ihr noch mehr Beispiele, die zeigen, wie Ihr die Schüler für die Ausbildung im Fleischhandwerk begeistert habt?
                                              Über solch positive Aktionen zu berichten, gibt Anregungen und kann ja nur ansteckend sein :-).

                                              Viele Grüße, Bianca
                                              www.foodjobs.de - für die Menschen hinter den Lebensmitteln

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                                                #24
                                                Hallo Bianca,
                                                ja super schnell und 1 bis 3 Jahre später finde ich einige als Lehrlinge in meiner ÜBL wieder.
                                                Gruß Uwe

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                                                  #25
                                                  Hallo Uwe,
                                                  ja das Seminar 2009 im HBZ Münster war ein echtes Highlight, ich erinnere mich gern daran.
                                                  Habt Ihr nicht Lust so etwas in der Art mit Sven und mir (nur mit etwas anderen Inhalten) zu wiederholen?
                                                  Wir könnten ja mal gemeinsam überlegen...

                                                  Eure Ferienaktion Abenteuer Werkstatt gefällt mir sehr gut, so haben die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit in die einzelnen Berufe reinzuschnuppern. Und wie man sieht, bringt das ja auch etwas, wenn Du einige als Lehrlinge wieder triffst.

                                                  Viele Grüße
                                                  Gabriele
                                                  Erfolgreich in die Zukunft
                                                  Bechtel Marketing Coach
                                                  Marketingberatung - Coaching - Seminare
                                                  für die Fleischerbranche
                                                  www.bechtel-marketing.de

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                                                    Hallo Gabriele,
                                                    ja gerne, vielleicht können wir uns nach den Sommerferien mal treffen.

                                                    Gruß Uwe

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                                                      #27
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                                                      sehr gern. Wie erreiche ich Dich? Hast Du eine Tel für mich.
                                                      Gruß Gabriele
                                                      Erfolgreich in die Zukunft
                                                      Bechtel Marketing Coach
                                                      Marketingberatung - Coaching - Seminare
                                                      für die Fleischerbranche
                                                      www.bechtel-marketing.de

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                                                        ich habe nicht alles durch gelesen aber was mir immer wieder auffällt ist dass potentielle Azubis einfach keine Lust mehr zu solchen Berufen haben. Das kann natürlich sein, aber es hat ja alles einen Grund. Andere Branchen haben auch keine Nachwuchssorgen und sind nicht weniger anstrengend. Ich glaube aber neben dem finanziellen Aspekt, der sich in naher Zukunft ändern MUSS um weiteren Nachwuchsproblemen entgegen zu treten muss das Image von Grund auf überarbeitet werden.


                                                        Wie soll man denn einen Beruf anziehend finden, wenn man eigentlich überhaupt nicht weiß was dieser Beruf beinhaltet ? Auf die Medien kann und braucht man sich nicht verlassen, die tragen mit Halbwahrheiten eher dazu bei, dass unser Ruf noch schlechter wird. Ich bin auf dem Land groß geworden und bei uns gibt es heute noch Familien die für sich ein oder zwei Schweine halten, Kleinvieh findet man noch sehr häufig. Und wenn dann im Winter traditionell der Hausschlachter kommt, ist auch schnell ein ganzer Ort, einschließlich Kinder/Jugend versammelt. So in etwa bin ich auch in diese Branche gerutscht..


                                                        Was ich aber eigentlich sagen will ist, dass wir unseren Beruf wieder so vermitteln müssen dass er die Anerkennung bekommt die er verdient hat! Das funktioniert aber nicht mit Imagefilmen des DFV oder ähnlichem, über die regionalen Innungen muss konsequente, gut vermittelte Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden. Denn eins ist doch klar, das Handwerk leidet am meißten unter der aktuellen Situation, aber gleichzeitig gibt es auch niemanden der mehr Bezug zu seinen Kunden haben kann, als der kleine Metzger um die Ecke..

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                                                          #29
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                                                          vielleicht kann ich als Lehrling die Sicht der "Jugend" ein bisschen näher beleuchten. Fakt ist ja das die allermeisten der Schüler keinen blassen Schimmer haben was ein Metzger überhaupt macht und nicht wenige wollen es gar nicht wissen weil es "eklig" ist. Ich selbst hab mir lange Zeit ne Art Maschine vorgestellt bei der auf der einen Seite die lebenden Schweine reinkommen und auf der anderen Seite die Würste raus. Dazu kommt das die meisten Leute aus der Fleischbranche nichts mitbekommen außer Skandalen.

                                                          Ein weiteres Problem das ich sehe ist ein bisschen kontrovers, ich hab da meine Sicht, andere haben ihre. Ich persönlich bin der Meinung das das Abitur viel zu leicht erreichbar wurde. Das Abi zu haben ist heute kein Zeichen einer besonders hohen Bildung sondern eher anders herum, Haupt- und Realschüler (Menschen die jetzt sagen wollen das es die Hauptschule nicht mehr gibt dürfen das für sich behalten, jeder weiß von was die rede ist) müssen sich rechtfertigen warum es für das Abitur nicht gereicht hat. Die Folge: Wir haben viel zu viele mäßige Abiturienten die nicht im Traum daran denken einen Handwerksberuf zu lernen denn dafür sind sie viel zu überqualifiziert und viel zu wenige junge Leute die mit einer Lehre anfangen.

                                                          Dazu kommt noch das Problem der Zentralisierung. Unabhängige kleine Handwerksbetriebe müssen dicht machen und werden durch wenige große Filialisten ersetzt. Darunter leidet wie mein Vorredner schon festgestellt hat die Identifikation mit dem Betrieb und die Kundenbindung und über diese Schiene bin ich in den Beruf gekommen, ich lerne in der Metzgerei in der meine Familie sei 25 Jahren Stammkunde ist.

                                                          Aber genug geschimpft, vielleicht liest ja jemand mit der aus konstruktiven Vorschlägen etwas machen kann und das auch tut. Wie wäre es denn damit wenn man z.B. mal eine Schulklasse in den Betrieb einläd. Man erklärt den Jugendlichen was in einer Metzgerei so gemacht wird, zusammen wird etwas produziert und im Anschluss zusammen gegessen. Wenn ich da an meine alte Schulklasse zurückdenke wäre das Interesse durchaus da gewesen.

                                                          Oder man bietet seinen Kunden einmal an hinter die Kulisse zu blicken. Ein kleines Event für Interessierte mit Führung durch den Betrieb (dabei kann man auch sehr gut demonstrieren wie groß Hygiene und einwandfreie Arbeitsmethoden geschrieben werden), ein paar Häppchen (bei denen man gleich auch sein Zusatzsortiment in Szene setzen kann) und z.B. den Leuten mal vorführen wie eine Schweinehälfte zerlegt wird, wo Steak und Co. herkommen. Wo könnte mal besser Kundenbindung herstellen, neue Stammkunden gewinnen. Darüber reden die Leute dann.

                                                          Sollte jemand nicht meiner Meinung sein freue ich mich auf eine konstruktive Diskussion

                                                          Grüße aus der Heimat des Saumagens

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                                                            Vielen Dank Werdaverd für den "Blick des Lehrlings". Das finde ich sehr hilfreich und es zeigt mir, dass wir mit Aktionen wie der in Münster oder in Rotenburg o.d.T. bereits auf dem richtigen Weg waren, und das unbedingt wieder aufgreifen sollten. Die zentrale Aussage ist für mich, dass die Schüler überhaupt nicht wissen, was der Beruf des Fleischers und/oder der FleischereifachverkäuferIn überhaupt bedeutet. Und das muss ihnen auf interessante, erlebnis-/ geschmacksorientierte Art und Weise nahe gebracht werden. Sie mitwerkeln lassen, ausprobieren und schmecken lassen, das bringt sicherlich mehr, als Imagefilme zu zeigen. Ich kenne Betriebe, die sich viel Mühe geben, Auszubildende zu bekommen, in dem sie Schülern ein Praktikum anbieten, in dem sie sich intensiv um sie kümmern, in dem sie zeigen wie schön und kreativ der Beruf sein kann. Diese Betriebe haben auch keine Nachwuchssorgen...
                                                            Ich habe Kunden, die regelmäßig Events in ihrer Metzgerei durchführen, bei denen die Kunden hinter die Kulissen blicken können z.B. Suppen- Wurst- Grill-oder Genussworkshops. Das kommt super an, schafft Kundennähe und bildet Vertrauen. Das sind Beispiele, die zeigen, dass solche Maßnahmen durchaus etwas bringen.
                                                            Angehängte Dateien
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                                                            für die Fleischerbranche
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