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Senken der Betriebskosten (Brauchwasser)

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    Senken der Betriebskosten (Brauchwasser)

    Hallo zusammen,
    wir arbeiten im Moment bei uns im Unternehmen an folgendem Thema:

    Senken der Betriebskosten (Abwassergebühren) durch nicht zurückgeführtes Wasser
    Dazu folgends:
    Wasser welches ich nicht in die Kanalisation zurückführe dafür brauche ich keine Abwassergebühren zu zahlen.

    Wir denken dabei hauptsächlich an Laken, Schüttung bei der Brühwurstproduktion, Nasspanaden usw.

    Da in jedem Unternehmen und in jeder Kommune die Abwassergeühren unterschiedlich sind kann man hier keine pauschale Aussage zu treffen was die Einsparungsmöglichkeiten anbelangt.
    Dies muß sich jeder selber ausrechnen ob es sich für ihn lohnt einen Antrag bei seinem Entsorger zu stellen.

    Das gane ist mal als Anregung für die Zahlenfüchse gedacht und jetzt viel Spass beim Rechnen.
    Zuletzt geändert von Fleischbranche.de; 25.11.2017, 10:56.

    #2
    Hallo Tom,
    mich würde mal interessieren, wie du gegenüber den Behörden argumentiert und glaubhaft nachweisen kannst wie viel von dem aus der Wasserversorgung entnommenen Trinkwasser nicht in die Kanalisation zurückgeführt wird, weil es eben nicht z.B. zur Reinigung von Maschinen verwendet wird sondern direkt in einem Lebensmittel verarbeitet wird. Auch würde mich interessieren wie viel Prozent vom gesamten Wasserverbrauch das in eurem Unternehmen ungefähr ausmacht.

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      #3
      Hallo Mathias (Korny)

      wie du gegenüber den Behörden argumentiert und glaubhaft nachweisen kannst wie viel von dem aus der Wasserversorgung entnommenen Trinkwasser nicht in die Kanalisation zurückgeführt wird
      über das Warenwirtschaftssytem in dem alle Rezepturen gespeichert sind und auch die Chargendoku geführt wird, dort kann ich alle Komponenten einzeln herausfiltern so auch das Wasser welches ich verarbeite und habe damit den tasächlichen Wasserverbrauch für die Produkte.

      Was den Gesamtverbrauch angeht darf bzw. kann ich im Mom. keine Aussage treffen.

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        #4
        Wenn die zuständige Behörde sich mit der Rezeptur zufrieden gibt, dann ist das ja eine relativ einfache Angelegenheit. Hier besteht sicherlich die Möglichkeit viel Geld einzusparen. Ich kann jetzt nur mal von mir privat berichten, aber wir (Zweipersonenhaushalt) haben im Jahr 2013 fast genauso viel für das Regenwasser, welches dummerweise in die Kanalisation abläuft bezahlt als für das Trinkwasser welches wir aus der Leitung bezogen haben. Ich habe mich fürchterlich aufgeregt!

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          #5
          Hallo Mathias,

          wir haben dies in der Vergangenheit z. B. über Rezepturen,Bratverluste und Abschnitte im Fleischbereich, und im Technischen Bereich (z.B Dampferzeuger für Kochanlagen und interne Kühlkreisläufe argumentiert und waren damit immer erfolgreich. Wir konnten bis zu 20 % Wassereinsatz reduzieren.

          MfG
          Diana

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            #6
            Ja, vielen Dank für die Info!
            20% ist schon viel recht viel, das hätte ich nicht gedacht, dass so viel Einsparpotenzial besteht. Sicherlich können 20% nicht in jedem Betrieb eingespart werden, weil ich denke, dass bei kleinerer Betriebsgröße relativ mehr an Wasser für die Reinigung benötigt wird. Man denke auch mal an einen 300 Liter Kessel welcher in einem handwerklichen Betrieb steht und in welchem dann 50 kg Koch- oder Brühwurst hergestellt werden.

            Ich kenne mich mit dem Thema nicht so genau aus, aber ich glaube, dass ähnliches Einsparpotenzial auch beim elektrischen Strom besteht. Hier geht es dann um Leistungsspitzen. Der Energieversorger stellt normalerweise eine bestimmte Menge an Kilowattstunden zur Verfügung. Fallen Leistungsspitzen an und es wird nur für kurze Zeit mehr elektrische Energie aus dem Netz bezogen, dann können hohe Kosten anfallen. Soweit ich weiß kann baubedingt unterbunden werden, dass mehr als eine bestimmte und mit dem Energieversorger vereinbarte Menge an elektrischer Energie aus dem Netz bezogen wird. Problematisch ist aber, dass das den betrieblichen Ablauf u.U. empfindlich stören könnte und auch die Lebensmittelsicherheit möglicherweise negativ beeinflusst werden kann.

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              #7
              Guten Abend,

              mir hat bei diesen Fragen (Strom und Luft) die Energieeffizienzgesellschaft NRW sehr stark geholfen. Die machen eine Komplettanalyse gegen eine relativ geringe Gebühr, da hier stark gefördert wird. Müsste es auch in anderen Bundesländern geben, da dies erklärtes Ziel der Bunderegierung ist.

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